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Test: Sports Champions 2

Ein Nachfolger mit irgendwie nicht richtig neuen Disziplinen
 Sports Champions 2
Als Sony vor zwei Jahren Playstation Move für die PS3 an den Start brachte, war Sports ChampionsWeitere Infos von den Launch-Titeln der gelungenste. Zwar orientierte man sich recht stark an Wii Sports, punktete aber mit hoher Genauigkeit bei der Bewegungserkennung und deutlich besserer Grafik. Nun folgt Teil 2 – und ist irgendwie enttäuschend.

Die „neuen“ Disziplinen

Was verspricht man sich in erster Linie von einem Nachfolger? Abwechslung, neue Herausforderungen, in diesem Fall also neue Disziplinen. Und da, das muss man so hart sagen, ist das Angebot für Besitzer des Vorgängers schon reichlich enttäuschend, denn im Grunde werden weitgehend Varianten des bisherigen geboten.
Statt Schwertkampf in Teil 1 hier nun Boxen, statt Boule Bowling, statt Frisbee-Golf richtiges Golf, statt Tischtennis Tennis und Bogenschießen hat man gleich ganz dringelassen. Natürlich sind die Steuerung und auch der Spielablauf nicht immer gleich, aber im Wesentlichen bekommt man doch dasselbe nochmal – mit der Ausnahme Skilaufen. Die Disziplinen in einer Kurzkritik:
Boxen: Macht viel Spaß und ist durchdacht. Es gilt die Deckung des Gegners zu durchdringen, die eigene Ausdauer im Auge zu behalten und zur rechten Zeit Powerschläge (Hand kurz nach hinten halten) auszuteilen. Allerdings ist die Steuerung mit nur einem Controller nicht gelungen (linke Faust schlägt auf Tastendruck, man steuert nur die rechte), dazu eher enttäuschende Grafik mit vielen Clippingfehlern.
Bowling: Gute Umsetzung des Sports mit feiner Bewegungserkennung, die Schwung und Drall gut umsetzt. Hier gibt es nichts zu meckern. Viel Spaß vor allem mit mehreren Spielern, auch 2 gegen 2 im Team möglich.
Golf: Auch hier überzeugt die Steuerung. Da man den Schlag vor der eigentlichen Ausführung beliebig oft abseits des Balles üben kann, kommen auch Einsteiger gut klar. Insgesamt hatte man beim Frisbee-Golf des Vorgängers aber einfach mehr Einfluss auf die Flugbahn.
Tennis: Krankt – wie fast jede Bewegungssteuerung-Umsetzung des weißen Sports – daran, dass man nicht selber laufen kann. Dadurch geht viel Taktik flöten, mit 2 Spielern entstehen Endlosballwechsel. Im Vorwärtslaufen ist das Timing schwer, Bewegungen sehen oft unnatürlich aus. Mit Abstand die schwächste Disziplin.
Bogenschießen: Steuerung leicht vereinfacht, gerade die Erkennung des „Pfeil aus dem Köcher holen“ klappt deutlich besser. Ansonsten aber nur minimal verändert, war aber schon im Vorgänger ein Highlight.
Skifahren: Abfahrt gegen drei Konkurrenten auf verschiedenen Kursen. Von der Steuerung gut umgesetzt, durch extremen Windschatten können hinten liegende Fahrer gut wieder aufholen. Fühlt sich aber auch nur mit zwei Controllern „echt“ an.

Das Drumherum

Neben den Disziplinen hat sich auch am Drumherum das eine oder andere getan. Unter anderem kann man sich nun seinen eigenen Sportler kreieren und spielt nach und nach weitere Kleidungsstücke, Aufkleber usw. frei. Es gibt Profile, so dass jeder sein eigenes Alter Ego anlegen kann. Die Disziplinen spielt man im freien Spiel und kann bei menschlichen Mitspielern wie gehabt ein Handicap einstellen, in Cups (Bronze, Silber, Gold) gegen stetig schwerer werdende KI-Gegner. Gut: In den Cups werden Trainings eingestreut, die nach und nach Details der Steuerung erläutern. Dazu gibt es auch wieder Herausforderungen, die den Spielablauf auflockern (z.B. anstürmende Skelette abschießen beim Bogenschießen).
Im Party-Modus kann man mehrere Disziplinen gegeneinander spielen mit Siegertreppchen und Punkten über alle Disziplinen hinweg. Eher dümmlich ist dabei die Möglichkeit, Verlierern nach dem Duell das anfangs geschossene Foto zu verunstalten.
Ebenfalls erwähnenswert: Die Drei-Punkt-Kalibrierung braucht es nicht mehr, sie geht nun wesentlich schneller vonstatten.

Video-Review


Screen 1
Einzig wirklich neue Disziplin: Das Skifahren
Screen 2
Ein Highlight: Das Bowling
Screen 3
Herausforderungen sorgen für Abwechslung
Screen 4
Schwachpunkt: Tennis mit automatischem Laufen ist einfach langweilig

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