GameCaptain.de wird seit April 2013 redaktionell nicht mehr betreut. Besuche unsere neue Seite Captain-Fantastic.de !

Test: Far Cry 3

Noch nie hat es soviel Spaß gemacht von blutrünstigen Piraten entführt zu werden.
 Far Cry 3
Überfüllte Strände, versiffte Swimmingpools, unfreundliches Personal und Kakerlaken im Essen. So mancher Urlauber weiß davon zu berichten, wie sehr so ein Karibikurlaub in die Hose gehen kann. Das ist jedoch gar nichts im Vergleich zu dem, was Jason Brody und seine Kumpel auf Brooke Island erleben müssen. Nach einem etwas fehlgeleiteten Fallschirmsprung landet die Truppe nämlich in den Armen fieser Piraten, deren Anführer Vaas nicht nur einen kleinen Sprung in der Schüssel hat. Unzufrieden mit der Gesamtsituation und dem Umstand, dass sie als Sklaven verkauft werden sollen, nachdem Vaas ein fettes Lösegeld von der Familie erpresst hat, beschließen die beiden Brody-Brüder aus dem Lager zu fliehen. Die Nacht- und Nebelaktion verläuft auch soweit gut, nur werden die beiden kurz vor dem rettenden Dschungel von Vaas überrascht. Jasons Bruder landet mit einer Kugel im Kopf im Schlamm und auch Jason kann seinen Häschern nach wilder Flucht durchs Unterholz nur mit Glück entkommen.
Für die Inselbewohner ist Jason ein Zeichen, da er als Erster lebend aus Vaas' Lager fliehen konnte. Nun muss Jason nicht nur seine Freunde befreien, sondern wird gleich zum Retter der ganzen Insel auserkoren, die von den Piraten schon längere Zeit terrorisiert wird.

Die meisten Quests pro qm

Far Cry 3 ist ein Open-World-Shooter mit RPG-Elementen. Das Inselsetting erinnert an den ersten Teil, allerdings ohne Mutantengedöns, während das Gameplay dem zweiten ähnelt – allerdings diesmal besser umgesetzt. Zunächst bekommt man von Dennis (der im Spiel die Rolle des Mentors und Kontaktmannes übernimmt) etwas Geld in die Hand gedrückt, mit dem man sich im Dorfladen eine einfache Pistole kauft. Dann geht es zur ersten Mission: Man soll einen alten Funkturm erklimmen und oben einen Störsender abschalten. Hat man das erledigt, deckt sich ein Teil der (wirklich riesigen) Karte auf und man bekommt weitere Missionen, Jagdgebiete und grobe Straßenverläufe angezeigt. Im Laufe des Spiels wollen insgesamt 18 Funktürme erklettert werden, um die komplette Karte aufzudecken. Ein Spielelement, das man sich offenkundig bei Assassin's CreedWeitere Infos abgeschaut hat. Das Herumkraxeln auf dem Turm ist auch schön beklemmend umgesetzt. Je höher man steigt, desto bedrohlicher knarzt der Turm, pfeift der Wind und schwankt die Sicht. Man mag kaum runterschauen ...
Nach dem ersten Turm öffnet sich das Spiel und dem Spieler ist es freigestellt, entweder direkt die nächste Storymission anzugehen oder die zahlreichen Nebenquests zu erledigen, die schön übersichtlich auf der Karte angezeigt werden. Letzteres destilliert sich dann auch schnell als die eigentliche Motivationstriebfeder heraus. Das liegt vor allem daran, dass die Nebenmissionen essentiell wichtig sind für die Charakterentwicklung. Jason ist zu Beginn des Spiels ein ängstlicher Nichtskönner ohne passende Ausrüstung. Hebt man ein Sturmgewehr auf, zieht man im Feuergefecht schnell den kürzeren, da Jason anfangs nur lächerliche zwei Magazine mitführen kann und auch nicht allzu viel aushält.
So gilt es also in den Nebenquests erstmal Erfahrungspunkte zu sammeln. Hat man genug auf dem Konto, erhält man einen Skillpunkt, den man dann für neue Fähigkeiten wie beschleunigte Heilung, mehr Lebensenergie oder Spezialnahkampfangriffe eintauschen kann, welche nach ihrer Freischaltung als mystisches Tattoo auf unserem Arm erscheinen. Wichtig ist auch das Jagen der diversen Wildtiere, die alle ihr festgelegtes Revier haben. Nur so kommen wir an die benötigten Felle heran, mit denen sich diverse Beutel herstellen lassen, um mehr Ausrüstung zu tragen. So kann man nach und nach die Menge der Munition, mitführbarer Waffen und Beutestücke erhöhen. Dieses Spielelement wird wirklich auf die Spitze getrieben, da man für sprichwörtlich jeden Scheiss größere Behältnisse herstellen muss. Sogar der Geldbeutel muss gecraftet werden, da in das Startmodell nur popelige 1000 Inseldollar reinpassen, während die meisten Knarren im Shop schon deutlich mehr kosten.

Sammel 10 hiervon, töte 5 davon...

Ja, in mancher Hinsicht erinnert Far Cry also durchaus an ein MMORPG. Es gibt aber auch echt unglaublich viel zu tun: Pflanzen sammeln, um daraus Medizin herzustellen, Autorennen fahren, mit dem Quad unter Zeitdruck eine Lieferung von A nach B bringen, Poker spielen, Tiere mit einer vorgegebenen Waffe erlegen, Truhen plündern usw.
Screen 1
Hab ich dir schon meinen neuen Wahnsinnshaarschnitt gezeigt?
Screen 2
Mit gefangenen Rebellen machen die Piraten kurzen Prozess.
Screen 3
Schallgedämpfte Waffen sind bei Far Cry 3 wirklich nützlich, da leises Vorgehen belohnt wird.
Screen 4
Man kann auch wieder Drachen fliegen...

Ähnliche Tests


Spec Ops: The Line
82%

Starhawk
77%

The Walking Dead: Survival Instincts
48%

Syndicate
76%

Aliens: Colonial Marines
57%

Medal of Honor Warfighter
75%
Gratis-eBook

Jetzt als PDF runterladen

Far Cry 3

Packshot
3D-Shooter
von Ubisoft
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCNovember 2012
PS3November 2012
360November 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
» Allgemeine Infos » Kaufen
» News » Artikel
» Screenshots » Videos
» Cheats, Komplettlösungen und Trainer

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
87 %
Test lesen
Magazine
92 %
Übersicht
Unsere Leser
-
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

21.12.12
Alle
Im Test: Far Cry 3
28.11.12
Alle
Far Cry 3 - Erste Wertungen gut bis herausragend
23.11.12
Alle
Far Cry 3 - Taktiken, Waffen und Fertigkeiten im Video
07.11.12
Alle
Sehenswerter Story-Trailer zu Far Cry 3
07.10.12
Alle
Far Cry 3: The Lost Expeditions-DLC angekündigt

Letzte Screens zum Spiel



 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG Spiele
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC

Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright Jörg Benne

?> 1 -4