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Test: Star Wars: Knights of the Old Republic
4000 Jahre vor Luke und Co.
| Szene aus einem Videospielladen: Person A: Grummel. Wurde von meiner Freundin verlassen, bin gefeuert worden und mein Auto wurde geklaut. Haben sie etwas gegen inbrünstige Wut? Verkäufer: Na klar! Hier, Star Wars: Knights of the Old Republic! Da können sie mal richtig böse sein und fühlen sich gleich besser! Person A: Hey, super, das nehme ich! Fünf Minuten später: Person B: Ach, was für ein schöner Tag! Habe meine Schwarm erobert, ein Auto gewonnen und einen neuen Job bekommen. Nun möchte ich mit allen Menschen mein Glück teilen! Haben sie da etwas, dass ich das auch von Daheim aus erledigen kann? Verkäufer: Klar doch! Hier, KotOR! Da können sie Gutes tun soviel sie wollen! Person B: Danke, ist gekauft! VorgeschichteEs ist eine harte Zeit herangebrochen, für die Republik. Vor vier Jahren griff das Krieger-Volk der Mandalorianer an, ganze Planeten wurden unter dem überraschenden Angriff einfach geschleift. Am Rande des Untergangs schafften es zwei Jedis, Meister Revan und sein Schüler Malak die drohende Katastrophe abzuwenden und bezwangen die Aggressoren. Seltsamerweise verschwanden die Helden des Krieges kurz darauf mit Teilen ihrer Flotten, wurden jedoch im Jubel des Sieges schnell vergessen. Doch dieser sollte nicht lange währen und wurde schnell von kreischendem Entsetzen abgelöst, als knapp zwei Jahre später die verschollen geglaubten Ritter zurückkehrten; auf der dunklen Seite der Macht, sich selbst Sith nennend. Sie führten riesige Streitkräfte an, dessen Ursprung unbekannt war und überrannten, wie zuvor die Mandalorianer, ein Planet nach dem anderen. Doch einer jungen Jedi namens Balista gelang es mit Hilfe ihrer Kampf-Meditation Revan auszuschalten. Dennoch bewirkte der Triumph weniger als erwartet, setzte doch die Flotte der Sith unter Malak den verheerenden Krieg fort.Die einzig verbleibende Hoffnung nicht im Strudel der dunklen Seite der Macht zerrissen zu werden scheint ein Versuch mit Hilfe der unerfahrenen Jedi auch Revans Schüler auszuschalten. Doch im Kampf über Taris, einem Planeten, welcher aus einer einzigen Stadt besteht, gerät das Schiff der Republik in einen schweren Kampf gegen Streitkräfte des obersten Sith. AufwachenBevor ihr von heftigem Kanonenfeuer unsanft aus euren Träumen auf besagtem Schiff der Republik aufwacht, müsst ihr erst einmal entscheiden, „wer“ denn eigentlich da im Schlaf gestört wurde. So muss euer Charakter zu Beginn des Spiels ganz RPG-like generiert werden. Wie auch bei späteren Levelaufstiegen kann man dies entweder dem Computer überlassen oder die Werte eures Recken selber zusammenschustern. Letzteres macht deutlich mehr Spaß, doch sollten unerfahrene Zocker ruhig ab und zu den Rat der automatischen Wertesteigerung beachten.Als erstes steht ihr vor der Entscheidung, welcher Typ euer Alter Ego im Spiel darstellen soll. Recht einfach gehalten könnt ihr hier zwischen Gauner, Späher und Soldat wählen, welche grob als Magier, Waldläufer und Krieger einzustufen sind. Auch das Aussehen und das Geschlecht lassen sich eurer Spielfigur zuweisen. Dies hat sogar Auswirkungen auf den Spielverlauf, das sich besonders in Gesprächen mit dem eigenen oder anderen Geschlecht zeigt. Wirkliche große Unterschiede und damit Vor- und Nachteile sind aber nicht zu „befürchten“. Die Skills eures Charakters sind in drei Oberkategorien eingeteilt: Attribute (Stärke, Geschicklichkeit, Weisheit...), Talente (Computer, Sicherheit, Bewusstsein...) und Fähigkeiten (Schwertwurf, Heilen, Jedi-Abwehr). Detaillierte Erklärungen informieren auch Anfänger gut über die einzelnen Auswirkungen, erfahrene Spieler können wie gewohnt an „Würfeln“ ihren Effekt ablesen, aber dazu später mehr. Habt ihr durch besiegte Gegner und gelöste Quests genug Erfahrungspunkte (EXP) erhalten um einen Level aufzusteigen, bekommt ihr je nach Typus eures Charakters unterschiedlich viele (oder auch mal gar keine) Punkte für Talente und Fähigkeiten. Attribute können nur jedes vierte Level gesteigert werden und das auch nur um einen Punkt. Insgesamt könnt ihr euch „nur“ bis zu Level 20 steigern, welches jedoch durch stetig größer werdende Abstände zur nächsten Levelgrenze erst kurz vor Schluss erreicht werden sollte. Dies verhindert „Übercharaktere“, die alles können und zwingt dazu, dass ihr euch spezialisiert und unterschiedliche Mitglieder in euer Team aufnehmt; deren Charakterwerte lassen sich nach einem Aufstieg übrigens auch verbessern. Verstärkt wird dieses Element dadurch, dass ihr neben eurem Protagonisten nur zwei weitere Figuren in die handelnde Gruppe aufnehmen könnt. Ähnlich wie bei der Rückreise-Funktion lassen sich diese jedoch fast immer direkt und ohne Verzögerung im Menü wechseln. Ägtschn!Nach der Erstellung eures Heroen findet ihr euch, wie vorher schon angedeutet, auf dem republikanischen Kriegsschiff wieder, welches unter dem Bombardement des dunklen Lords Malak in arge Bedrängnis geraten ist, als just in diesem Moment euer Quartier-Kamerad auf euch zustürmt und die Situation erklärt. Euer Ziel ist Bastila zu retten, koste es was es wolle. Nach harten Kämpfen schafft ihr es zwar nicht euer primäres Ziel zu erreichen, doch könnt ihr wenigstens mit Carth Onasis, einem legendären Krieger der mandalorianischen Kämpfe, auf den Planet Taris flüchten, bevor die Sith euer Schiff entern und zerstören. Wenn ihr Bastila gefunden habt, geht das Abenteuer aber erst richtig los. Auf der Suche nach einer Sternenkarte, die euch zur Sternenschmiede, der angeblichen Machtquelle der Sith, bringen soll, kommt ihr noch auf zahlreiche weitere Planeten, darunter auf die Heimatwelt der Wookies Kashyyyk und dem aus den Filmen bekannten Wüstenplaneten Tattooine. |
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