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Arx Fatalis
Rollenspiel
von KOCH Media
PCJuni 2002
XboxNovember 2003
  Infosheet News (2)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
79 %
Test lesen
Magazine: 79 %
Unsere Leser: 70 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Unser Charakterbogen.
Screen 2
Ein musikalischer Troll.
Screen 3
Auch ein König muss mal...
Screen 4
In der Stadt ist nicht viel los.

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Arx – eine Welt, in die Einsamkeit und Kälte Einzug gehalten haben, nachdem die Sonne immer kälter wurde und schließlich ganz verlosch. Das dunkle Zeitalter auf Arx zwang die Bewohner in die Tiefen der Erde. Menschen, Zwerge, Trolle und Goblins arbeiteten zusammen, um unter der Erde ein neues Zuhause zu schaffen. Doch bald brachen die alten Zwistigkeiten erneut aus und jede Gruppe ging wieder ihre eigenen Wege. In diese unwirkliche Welt verschlägt es unseren Charakter.

Am Shaegar - Mann ohne Namen

Nach der Charaktergenerierung erwachen wir in einer Zelle und können uns praktischerweise an nichts erinnern. Wir wissen weder wer wir sind noch wo wir sind. Und außer einem Fetzen Stoff tragen wir auch nichts am Leib, was uns einen Hinweis geben könnte. Auch der Kollege aus der Nachbarzelle kann uns nicht auf die Sprünge helfen, weiß aber von einer maroden Stelle im Gitter, durch die wir entkommen können. Netterweise hat unser Vorgänger einen Knochen liegen gelassen, mit dem wir den Zellenwärter davon überzeugen uns gehen zu lassen. Natürlich lassen wir auch den Kollegen aus der Nachbarzelle frei, doch die Tür vom Zellentrakt ist versperrt. Um den Schlüssen zu suchen, müssen wir in einen dunklen Schacht springen. Der Kollege bleibt zurück, kann er doch wegen seiner Verletzungen nicht solche Strapazen auf sich nehmen. Und schon haben wir den ersten Auftrag an den Hacken: Einen Weg zu finden die Tür von der anderen Seite zu öffnen.
Im Verlauf der nächsten Gänge und Räume lernen wir Nahrung zu sammeln, Ratten zu erlegen und zu braten (roh sind diese nämlich ungenießbar) und per Zauberspruch Fackeln anzuzünden, was den dunklen Gängen durchaus etwas Behagliches gibt. Auch als Hausmeister müssen wir uns versuchen, schließlich gilt es einen Aufzug wieder in Gang zu bringen. Bald schon ist die Tür des Zellenblocks geöffnet, was aber auch prompt eine Wache anlockt, die wir mit vereinten Kräften ins Jenseits schicken. Nachdem wir uns von unserem Kollegen verabschiedet haben, machen wir uns auf den Weg zu der nächsten Menschensiedlung, in der Hoffnung, dass wir dort mehr über uns erfahren können.

Selbstfindungstrip

Die Story von Arx Fatalis entwickelt sich etwas träge, da wir meist von A nach B geschickt werden, ohne so recht zu wissen, warum wir diese Mühen auf uns nehmen. Erst gegen Ende des Spieles wird wirklich klar, wer wir sind und was unsere Aufgabe ist. Auf dem Weg dahin stolpern wir durch unzählige Gänge und Höhlen, unterhalten uns mit vielen Leuten, von denen einige auch etwas merkwürdig sind, und erledigen allerlei Aufträge. Meist sind die direkten Wege versperrt, so dass erst noch Alternativrouten gefunden werden müssen und die verschiedenen Stockwerke der Unterwelt sind leider auch nicht durch ein zentrales Treppenhaus verbunden. Wir treffen die unterschiedlichsten Grüppchen, die alle ihr eigenes Süppchen kochen und der einen oder anderen Gruppe müssen wir eben jene versalzen, weil sie es doch etwas zu weit getrieben haben.
 
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