Es war einmal das Land Milola. In diesem Land lebten vier verschiedene Völker, die allesamt friedlich gesinnt waren. Von den mächtig flechtenden Zauberern bis hin zu den Königen von Forge lebten alle über viele Epochen beisammen, ihren Lebensunterhalt bestritten sie mit ihren drei wichtigen Ressourcen: Tee, Kohle und Zwiebeln. Als aber der böse Zauberer Dieterus Bohlemus, der vergeblich versuchte Sänger zu werden, eines Tages einen Fluch auf die Könige von Forge ausspricht, gerät die Freundschaft der Völker in Gefahr. Sein Ziel ist es, das so genannte Buch der Herrschaft an sich zu reißen und somit die Kontrolle über das komplette Land Milola zu erhalten. Dies zu verhindern, ist die Aufgabe der Helden aus Armed and Dangerous.
Von mächtig flechtenden Zauberern...
Das Abenteuer beginnt in dem Moment, in dem Rexus, ein kauziger und blinder alter Mann, von Truppen des Königs entführt wird. Vor vielen Jahren verschlüsselte er das Buch der Herrschaft so, dass es nun lediglich nach einer Anleitung zum Korbflechten aussieht. Um dafür zu sorgen, dass der König den Code zum Entschlüsseln des Buches nicht von Rexus erfährt, muss dieser also zunächst gerettet werden. Titelheld des Spiels ist Rom, ein junger und ambitionierter Mann, der zusammen mit seinen Freunden Q, dem teetrinkenden Roboter und Maulwurf Jonesy das Dreiergespann Die Löwenherzen bildet. Dieses Gespann hat schon viele gute Taten vollbracht und wird deshalb bereits vom König gesucht, was einem das Leben als Videospielheld natürlich erschwert. Je weiter man im Spiel vorankommt, desto mehr Kopfgeld wird auf einen ausgesetzt und desto mehr königliche Truppen verfolgen einen.
Der Spielverlauf von Armed and Dangerous gestaltet sich dabei denkbar einfach: Nach dem Betreten eines Levels wird zunächst eine Missionsbeschreibung eingeblendet, die die jeweiligen Ziele erklärt. Die Missionen gehen von der Befreiung bestimmter Personen über das Verteidigen von Gebäuden bis hin zum simplen Zerstören der feindlichen Anlagen. Ist dies geschehen, muss der Spieler mehr oder weniger alles über den Haufen schießen, was sich ihm vor die Linse stellt. Hierzu stehen die verschiedensten Waffen zur Verfügung. Vom simplen Maschinengewehr ist bis hin zur abgefahrenen Hai-End Kanone, die, wie der Name schon vermuten lässt, einen lebendigen Hai abfeuert, der sich dann über die Gegner hermacht, alles vertreten, wonach das Herz begehrt. Zudem gibt es Sekundärwaffen wie verschiedene Granaten oder ein transportables schwarzes Loch, mit denen sich gleich mehrere Gegner auf einen Schlag vernichten lassen.