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Test: Goblin Commander

Ein Echtzeitstrategiespiel exklusiv für Konsolen? Hier erfahrt ihr was die kleinen Verwandten der Orks zu bieten haben.
 
Goblins kommen in den üblichen Fantasystories nicht gerade gut weg. Als Abschaum der Videospielgeschichte sind sie kaum mehr als das lästige Kanonenfutter vor den blitzenden Schwertern oder brutzelnden Feuerbällen strahlender Helden – feige, geistig ungefähr auf dem Niveau einer (mickrigen) Salatgurke, meist schmächtig und stets abgrundtief hässlich. Vorhang auf für Goblin Commander! Jetzt dürfen die ewigen Bad Guys endlich einmal zeigen was wirklich in ihnen steckt.

Der Meister

Schon das Intro offenbart neue Erkenntnisse: So sind die Goblins nicht etwa das seltsame Ergebnis dezent fehlgeschlagener Evolutionsprozesse, sondern sie wurden von Zauberer Fraziel gezielt aus Mondgestein erschaffen. Der Magier hat seinen fünf neuentwickelten Völkern jedoch nicht etwa aus Einsamkeit oder Langeweile Leben eingehaucht – als unbezahlte Arbeiter ohne Urlaub und Rentenversicherung sollen ihm die dreckigen kleinen Gesellen stattdessen beim Bau der ominösen „großen Maschine“ assesstieren. So gehen die spezialisierten Gruppen in den einzelnen Teilen der Welt Ogriss fleißig ihren jeweiligen Aufgaben nach, wühlen unermüdlich im Erdreich herum, garantieren dem Projekt voller Tatendrang stetigen Nachschub an Holz und Energie ... bis der Meister plötzlich infolge eines mysteriösen Unfalls aus den Latschen kippt. Aufgebracht machen sich die nun ziellosen Stämme gegenseitig für den Tod ihres „Vaters“ verantwortlich und graben allesamt das Kriegsbeil aus.

Alle Kobolde zu mir!

Ihr seid Grommel, der vorausschauende Goblin Commander des Stonekrusher-Clans. Innerhalb von fünf Akten mit insgesamt 17 Kapiteln werdet ihr euch nach und nach auch zum mächtigen Anführer der übrigen Völker aufschwingen, um die Wahrheit über Fraziels Ableben herauszufinden. Die beiden letzten Rassen (giftige Plaguespitter und extraeklige Nighthorde-Gesellen) treten in dieser Kampagne jedoch erst recht spät als spielbare Parteien in Erscheinung.
Die sanft ansteigende Lernkurve im Feldzug hilft euch dabei, sämtliche Kniffe zu verinnerlichen. Nicht nur in der Anfangsphase wird man an wichtigen Stellen mit allen nötigen Tipps zu neuen Elementen versorgt, so dass man den zahlenmäßig überlegenen und vor allem auch aggressiveren Feinden in späteren Missionen mit der richtigen Taktik ein Schnippchen schlagen kann.
Als eine Art Mauszeiger fungiert Obermotz Grommel, dargestellt als blauleuchtende Lichtkugel, die mit dem linken Analogstick wieselflink über den Bildschirm gesteuert werden kann. Pro Mission begleiten ihn maximal drei Clans, denen jeweils eine Taste (X, A oder B) zugeordnet ist. Drückt ihr den betreffenden Knopf, marschieren alle Stammsbrüder dieser Art zum gewählten Ort. Markiert das Licht ein Gebäude oder andere zerstörbare Objekte, formiert sich ein Abrisskommando; befinden sich Widersacher in unmittelbarer Nähe, blasen eure eifrigen Mannen dagegen automatisch zum Angriff.
Wollt ihr den lieben Kleinen bei ihren spaßigen Aktivitäten genauer auf die schmutzigen Fingerchen schauen, dürft ihr stufenlos an sie heranzoomen. Der Übersicht halber eignet sich die größtmögliche Entfernung aber deutlich besser für gezielte Schachzüge.
Eine Besonderheit von Goblin Commander ist die so genannte Direktsteuerung. Drückt man über dem Kopf eines Gnoms die Y-Taste, kann dieser ähnlich wie ein Action-Rollenspielheld frei durch die Pampa gelenkt werden. Seine bis zu neun Verwandten dackeln brav hinterher und schlagen auf Knopfdruck zu. Sollen größere Trupps formiert werden, darf man auch noch die Angehörigen der anderen Clans zum Mitkommen auffordern. Durch erneutes Betätigen des Buttons werden die Figuren freigegeben und man schlüpft wieder in die schimmernde Haut von Grommel.

Alle Häuser sind schon da

Das Herzstück eines jeden Goblin-Lagers ist der Clanschrein, denn dort werden neue Einheiten erschaffen. Pro Volk existieren fünf spezialisierte Typen, von den starken Nahkämpfern der Stonekrusher samt Trommler für rechtzeitige Heilung, über die wendigen Flitzebogen-Träger der Hellfire-Sippe bis zu den Elementar-Magiern aus dem Stormbringer-Schrein. Je nach Qualität des Charakters werden unterschiedlich viele erbeutete Seelen und gesammelte Goldstücke benötigt. Letztere Ressource verbirgt sich in allen möglichen Gegenständen, während Seelen aus gewonnenen Kämpfen stammen bzw. kontinuierlich von magischen Brunnen regeneriert werden. Um diese wertvollen Quellen zu erobern, müssen eure Leute jedoch erst allen Rivalen in der Nachbarschaft das Lebenslicht auspusten.
Neben den Einheiten beherbergt jeder Schrein außerdem ein paar Upgrade-Möglichkeiten. Investiert ihr genug Gold, können dadurch z.B. die Angriffskraft oder die Abwehr eurer Goblins in drei Stufen erhöht werden.
Screen 1
Echte Charakterköpfe
Screen 2
Der Goldvorrat dürfte bald gewaltig anwachsen
Screen 3
Hellfire-Bogenschützen mit verbesserten Waffen
Screen 4
Ein ziemliches Gewusel
Screen 5
Wir stürmen den Hügel

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Goblin Commander

Packshot
Strategie
von Bigben Interactive
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PS2Mai 2004
XboxMai 2004
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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