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Test: Splinter Cell - Pandora Tomorrow
Für jeden der Angst im Dunklen hat kommt hier die Schock-Therapie!
Mit dem Erscheinen von Splinter Cell definierten viele Spieler ein neues Genre: Stealth-Action. Besonders innovativ bzw. hochklassig schien die Lichtanzeige - dass es diese schon Jahre vorher in Thief gab, wurde verdrängt - und die absolut kinoreife Präsentation. Nach dem großen Erfolg von Splinter Cell kündigte Ubi Soft recht schnell einen quasi Nachfolger an. Denn das Sequel sollte eine Art Splinter Cell 1.5 werden, mit ein paar neuen Leveln und einem Multiplayermodus. Diese Pläne wurden recht schnell verworfen und mit Splinter Cell: Pandora Tomorrow viel uns nun der offiziell zweite Teil in die Hände. Erste Skeptiker fragten sich, ob denn dieser Titel vielleicht doch nur ein Update sei und nur für das schnelle Geld als zweiter Teil vermarktet wird. Was eigentlich niemand zuvor erwartet hätte: Ubi Soft übertrifft die hochgesteckten Erwartungen sogar bei weitem. Und das nicht zuletzt aufgrund des feinen Multiplayermodus...Und er sprach es werde Licht...An der Spielmechanik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig verändert. Sams Repertoire wurde allerdings etwas aufgestockt und so beherrscht er nun nicht nur den neuen “Ich-husch-an-der-Tür-entlang-Move” der im Spiel liebevoll Swat Move genannt wird, sondern kann nun auch den Spagatsprung sinnvoll einsetzen. War dieser im ersten Teil ungefähr so hilfreich bzw. nötig wie Messer und Gabel bei McDonalds, muss man besagten Sprung nun regelmäßig geschickt einsetzten, um die Level zu meistern.Sam Fisher, kaltblütiger Massenmörder 100er Glühbirnen und Lichtquelle, macht sich auf den Weg nach Ost Timor, um einen gefährlichen aber charismatischen Terroristen, der die Amerikanische Botschaft sprengt, zu beseitigen. Die verzweigte, spannende Story lässt sich leider in zwei Worten erklären: “Hurra Amerika”. Wer sich daran nicht stört, wird die Geschichte rund um Sam und Third Echolon sicher genießen. ... doch er fand den Schalter nicht.Die Levels sind diesmal um einiges abwechslungsreicher als im Vorgänger. Sam hangelt sich zum Beispiel an einem fahrenden Nachtzug entlang, schleicht durch den Dschungel und - besonders wichtig - durch eine Hanfplantage. Wieso dies besonders wichtig ist? Weil es einfach zu süß aussieht wenn Sam, mit einer Rauchgranate im Anschlag, im Hanffeld sitzt...Ihr seht schon, es gibt endlich Außenlevels. Wenn eure Eltern das nächste mal meckern “Spiel doch mal wieder Draußen Kind...”, dann zeigt ihnen Splinter Cell 2. Zudem sind die Lösungsmöglichkeiten und die Aufgaben diesmal viel abwechslungsreicher. So müsst ihr einer Wache mit Nachtsichtgerät ausweichen in dem ihr durch den Kegel eines Suchscheinwerfers huscht (besonders Lustig die Kommentare von Lambert, Sams Vorgesetzter, der ihn mit den Worten “Ich sagte doch es wird dir nicht gefallen” unterstützt) oder ein Telefongespräch abhören. Natürlich wartet der Anrufer nicht bis ihr am Bestimmungsort angelangt seid und so sitzt euch ein straffes Zeitlimit im Nacken. Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir......da oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir. Wir? Ja Richtig! Sams bester Freund ist nun nicht nur der Schatten sondern auch der ein oder andere Xbox-Live Spieler. Denn im Online Modus seid ihr nicht auf euch alleine gestellt. |
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Splinter Cell - Pandora Tomorrow

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