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FIFA Street
Fußball-Simulation
von EA Sports
PS2März 2005
XboxMärz 2005
  Infosheet

Artikel (2)

 

Bewertungen

GameCaptain
81 %
Test lesen
Magazine: 78 %
Unsere Leser: 60 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die deutsche Mannschaft
Screen 2
So kann ein Hackentrick aussehen
Screen 3
Spiel auf einem Hinterhof
Screen 4
Spiel in der Abenddämmerung
Screen 5
Probieren den Ball abzunehmen
Screen 6
Fallrückzieher
Screen 7
Spiel mit dem Ball

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FIFA Street ist nach NBA Street und NFL Street das dritte Spiel, das sich dem Straßensport widmet. Können geht hier über alles – in dieser ultimativen Kombination aus Arcade-Action und Freestyle des Straßenfußballs. Die Regeln der bisherigen Fußballsimulationen werden auf den Kopf gestellt, denn Taktik und überlegte Spielzüge sind kaum wichtig. Um zu gewinnen, muss man vielmehr Kniffe wie Heber, Hackentricks, Fallrückzieher und so einiges anders mehr einsetzten.
Als Spielfeld dient jeder einigermaßen ebene Platz, wie auch im realen Leben auf der Straße oder im Park. Wände und Mauern begrenzen das Spielfeld auf allen vier Seiten, Tonnen und Rohre oder Stahlkäfige bilden das Tor. Wie auch von anderen Street-Spielen gewohnt, glänzt FIFA Street mit detaillierten und lebendigen Schauplätzen. Fußgänger, Fahrzeuge und vieles mehr hauchen den ansonsten verlassenen Straßenplätzen Leben ein.

Ausgetrickst

Gespielt wird immer vier gegen vier. Wobei die Mannschaft dann aus drei Feldspielern und dem dazugehörigen Keeper besteht. Das Team kann man sich beliebig aus 250 internationalen bekannten Topstars des Fußballs zusammenstellen oder man erschafft sich einen eigenen Sportler. Wie auch bei anderen Spielen von EA hat man hier die Möglichkeit, sein Äußeres zu verändern, nach gewonnenen Spielen die Eigenschaften zu verbessern und so einen Grundstein für die Karriere zu legen.
Auf den zehn verschiedenen Straßenschauplätzen rund um den Globus kann man wertvolle Spielerfahrung sammeln.
In FIFA Street gibt es eine übersteigerte Gewichtung auf fette Moves. Je besser man dribbelt, trickst und antäuscht, desto coolere Stylemoves kann man gegen das andere Team landen. Wenn man einen Schuss abgibt, erscheint in der linken unteren Bildschirmecke eine Anzeige, auf der man den Ball per linkem Analogenstick gezielt plazieren kann. Somit sind Schüsse in den Torwinkel keine Glückssache mehr, sondern stellen die Qualität der eigenen Feinmotorik unter Beweis. Dadurch erhält das Spiel mehr Interaktionsmöglichkeiten, die sich deutlich auf das Gameplay auswirken.
So wie von anderen Fightgames gewohnt, geht es darum, im Singleplayermode verschiedenste Spezialtricks freizuschalten und diese dann als so genannte „Gamebreaker“ einzusetzen. Die Spielgeschwindigkeit ist hoch und man kann schöne Übersteiger, Fallrückzieher oder Flugkopfbälle fabrizieren, andere Kicker tunneln und die Mauer als Bande einbeziehen.

Rule the street und Teamplayer

In ersterem Spielmodus erstellt man seinen eigenen Street Soccer-Charakter. Aus einer Karte kann man sich nun die Location aussuchen, in der man das nächste Spiel bestreiten möchte. Wenn man erfolgreich war, lassen sich wahlweise die Fähigkeiten der Team-Mitglieder ausbauen oder man übernimmt einen gegnerischen Spieler ins eigene Team. Je mehr Spiele man gewinnt, desto mehr Austragungsorte und Mannschaften werden freigeschaltet.
Auch gegen menschliche Kontrahenten macht das Spielen Spaß. Zwar ersetzt es nicht den realen Kampf auf dem Hinterhof um den Ball, aber dafür kann man auch hier mit bis zu vier Spielern gleichzeitig gegen bzw. miteinander spielen. Man hat die Möglichkeit sich auszusuchen, ob man in einem Team oder gegeneinander antreten möchte. Da das Geschehen auf dem Bildschirm auch für Zuschauer durchaus reizvoll sein kann, könnte man auch hier gut Turniere bestreiten. Also ran an die Joypads, denn es macht unglaublich viel Spaß seine Mitspieler an die Wand zu dribbeln und so zu zeigen, wer der König der Straße ist.

Grafik und Sound

Die Spieler sind bei FIFA Street besser modelliert als bei seinem Vorgänger, dem „großen“ FIFA. Leider sehen die Animationen ab und an ungewohnt aus. Präsentiert wird das ganze sehr stylisch. Jeder der zehn Spielorte hat sein eigenes Flair und ist der entsprechenden Umgebung des Landes angepasst. Auch bei der Musikauswahl hat sich EA mal wieder was gedacht. Die große Anzahl der verschiedenen Stücke und Musikrichtungen sollen auch hier den multikulturellen Aspekt des Spiels unterstreichen. Dafür ist die Auswahl der Soundeffekte zu gering. Bei Fouls erklingt immer das selbe Stöhngeräusch. So richtig kann auch die coole und übertriebene euphorische Sprecherstimme mit den Spielkommentaren nicht überzeugen. Auch wenn man ab und an mal schmunzelt, wenn zum Beispiel Ronaldinho die gegnerische Abwehr alt aussehen lässt und der Sprecher am Mikrofon den passenden Spruch dazu ablässt.
 
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