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Test: Burnout Revenge

Den Rachegelüsten einfach mal nachgeben!
 Burnout Revenge
Was als Rennspiel begann, entwickelt sich immer weiter zum Krieg auf dem Asphalt. Entwickler Criterion führt die Burnout-Reihe mit dem inzwischen vierten Teil fort und verspricht neben einer schnelleren und detailreicheren Grafik auch zahlreiche spielerische Neuerungen, die das Spielgeschehen noch spannender und actionreicher machen sollen. Ob dieses Vorhaben gelingt, oder ob das Spiel letztlich ein Rohrkrepierer ist, durchleuchtet das folgende Review.

Du rammst mich? Das bedeutet Rache!

Seit dem letzten Teil der Serie ist es möglich, seine Gegner in einen so genannten „Takedown“, also einen Unfall, der diese Zeit und sicherlich auch Nerven kostet, zu verwickeln, oder von ihnen in einen solchen verwickelt zu werden. Neu ist die Tatsache, dass man sich jetzt auch an seinen Gegnern rächen kann. Gerät man in einen Takedown, wird der hierfür verantwortliche Fahrer vom Spiel mit einem roten Pfeil als Revenge-Gegner markiert. So ist immer sichtbar, an wen man sich wenden muss, um seine Rachegelüste zu befriedigen. Gelingt dies, wird man vom Spiel mit Bonuspunkten und einer Extraportion Boost belohnt.
Auch wieder mit an Bord ist der so genannte „Aftertouch“. Sobald das eigene Auto einen Unfall erleidet, kann man das Spielgeschehen auf Knopfdruck in Zeitlupengeschwindigkeit verlangsamen und die Flugbahn seines Wracks mit dem Analogstick noch ein wenig beeinflussen. Ziel hierbei ist es, Gegner, deren Autos noch unbeschädigt sind, in die eigene Karosserie krachen zu lassen und somit einen weiteren Takedown zu erzielen.

Jetzt muss der Zivilverkehr leiden!

Die zweite große Neuerung in Burnout Revenge ist, dass der zivile Verkehr, der auf den Straßen des Spiels unterwegs ist, nun nicht mehr nur noch als gefährliches Hindernis verflucht werden muss, sondern sich als Waffe einsetzen lässt. Man kann Autos, die in die selbe Richtung fahren wie man selbst, rammen und sie so im Idealfall direkt in den Weg seiner Gegner befördern, die bei entsprechendem Kontakt einen Unfall erleiden. Dies klappt allerdings nur mit normalen PKWs und kleineren Transportern - Busse oder dicke Lastwagen stellen auch weiterhin ein unüberwindbares Hindernis dar, dessen Berührung stets in einem schweren Unfall endet. Ebenfalls Vorsicht ist bei Fahrten im Gegenverkehr geboten, denn hier endet der Zusammenstoß mit jeder Art von anderen Verkehrsteilnehmern in einem Unfall. Gleiches gilt, wenn man in Gefährte, die sich von der Seite nähern, prallt.
Zudem sei noch erwähnt, dass man im neusten Teil der Serie nicht mehr strikt an eine vorgegebene Bahn, auf der ein Rennen ausgetragen wird, gebunden ist. Stattdessen warten die Strecken mit zahlreichen Alternativrouten auf, deren Anfang und Ende stets von zwei blauen Lampen markiert werden. Oftmals stellen diese Routen eine Abkürzung gegenüber der eigentlichen Rennstrecke dar, oftmals bieten sie aber auch einfach nur die Möglichkeit, einen Abschnitt in Ruhe - ohne Zivilverkehr und ohne Gegner, die einem immerzu ans Leder wollen - zu fahren.
Besonders interessant wird es, wenn eine Alternativroute ein Stück weiter über dem Boden endet, als es die eigentliche Strecke tut. In diesem Fall kann man einen so genannten „Vertikal-Takedown“ vollführen. Das bedeutet, dass man mit seinem Auto auf dem Dach eines Gegners landet und ihn so in einen Unfall verwickelt. Gelegenheit zu solcherart Manövern bieten auch die vielen Hügel und Rampen, die über die Strecken verteilt sind, denn Sprünge bietet Burout Revenge zuhauf. Natürlich bedeutet diese Tatsache auch, dass man nun eigentlich jederzeit damit rechnen muss, dass einem ein Gegner auf dem Dach landet und sich das eigene Auto in Sekundenbruchteilen in einen Funken sprühenden Haufen Schrott verwandelt.
Eine weitere Neuerung ist, dass man nach jedem Rennen eine Bewertung der eigenen Fahrleistung erhält. Von einem nüchternen „Ok“ bis hin zu einem „Wahnsinn“ ist hier alles drin. Je nach Bewertung gibt es später verschieden viele Punkte, die man sammeln muss, um auf der Rangliste weiter nach oben zu klettern. Je besser die Fahrleistung, desto mehr Punkte gibt es und desto schneller kann man einen Rang aufsteigen. Insgesamt warten zehn verschiedene Ränge auf den ambitionierten Fahrer.
Screen 1
Knapp entkommen
Screen 2
Mit Boost vorbei am Kolosseum
Screen 3
Funkenschlag

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Burnout Revenge

Packshot
Funracer
von EA
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PS2September 2005
XboxSeptember 2005
360März 2006

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