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Test: The Matrix - Path of Neo

Das neue Matrix-Spiel will alles besser machen als sein Vorgänger. Aber wohin führt uns der Pfad Neos wirklich?
 The Matrix - Path of Neo
2003 sollte DAS Matrixjahr werden. Die beiden Nachfolger des weltweit vergötterten ersten Teils kamen in die Kinos und das teuerste Spiel aller Zeiten sollte das ganze Vergnügen auf die Konsolen und PCs umsetzen. Doch die Produzenten hatten sich verkalkuliert: Matrix Reloaded blieb weit hinter den Erwartungen der Fans zurück, worauf den ebenfalls durchwachsenen dritten Teil kaum noch einer sehen wollte und das hoch angepriesene Enter he Matrix verlief sich ebenfalls in der Mittelmäßigkeit. Es sind halt immer noch die Kunden die über den Hype entscheiden und nicht die Werbeindustrie. Über zwei Jahr später kommt jetzt ein neuer Versuch die Trilogie in ein gutes Licht zu rücken.

Wir können das jetzt hier entweder ausführlich ausdiskutieren…

Path of Neo geht zum Anfang der Trilogie zurück. Da, wo die Abenteuer von Ghost und Niobe noch in ferner Zukunft liegen, müssen wir uns erstmal mit – wer hätte das gedacht – Neo durch die scheinbar reale Welt arbeiten. Richtig gelesen, das erste Level beginnt nicht mit dem Vermöbeln von 100 Gegners gleichzeitig. Wir sind Thomas Anderson, ein harmloser Büroangestellter bei einer Softwarefirma und alles andere als ein Superheld. Das einzige interessante an uns ist unser Doppelleben als Hacker. Eines Tages wird auch wie im Film Morpheus auf uns aufmerksam und versucht uns aus der Matrix zu schleusen. Ohne Tricks, Waffen oder Zeitlupe müssen wir uns so zunächst durch die Bürogänge schleichen. Hier zeigt das Spiel aber auch schon eine seiner Stärken: Wir müssen den Anfang nicht schaffen, können aber. Genau wie im Film haben wir die Wahl ob wir es wagen auf das Dach zu steigen oder ob wir es lassen. Aber wer ist damals im Kino nicht innerlich aufgesprungen und hat sich gedacht „Trau dich Neo!!“. Jetzt haben wir die Möglichkeit, alles besser zu machen. Später schaffen wir es schließlich aus der Matrix zu flüchten und das eigentliche Spiel beginnt. Wie im Film müssen wir uns zunächst alle Fähigkeiten aneignen. Neu ist aber, dass uns auch beigebracht wird mit Schwertern und Stöcken zu kämpfen. Nachdem wir unsere ersten Kombos geschafft haben, starten wir voller Freude in die eigentliche Story des Spiels. Insgesamt begleiten wir Neo auf seinem kompletten Weg durch die Matrix. Jedoch verliert das Spiel nach der Geschichte des ersten Teils wie auch im Film an Reiz und Spannung und die eigentliche Story wird durch langwierige und erfundene Missionen unnötig in die Länge gezogen. Erst im letzten Drittel kehrt die Motivation zurück, wenn wir die Kämpfe gegen tausende Mr. Smiths oder den Merowinger nachspielen dürfen.

…oder wir lösen das in einem Straßenkampf ohne Regeln

Natürlich liegt bei einem Matrix-Spiel die volle Aufmerksamkeit bei dem Kampfsystem und der Steuerung. Wurde diese besser gelöst als bei Enter the Matrix? Die Anwort ist ja! Dieses Mal ist wirklich jede Taste auf dem Gamepad belegt und auch der PC-ler wird zur Fingerakrobatik animiert. Aus gutem Grund allerdings: Die Steuerung ist weitaus komplexer als im Vorgänger, wir können mit Neo nahezu alles machen und die spektakulärsten auch aus dem Film bekannten Specialmoves aufs Parkett zaubern. Die Grundlage ist noch einfach strukturiert. Mit simplem Hämmern auf eine Taste lösen wir bereits längere Kombinationen aus. Paaren wir das Ganze allerdings mit anderen Tasten, lassen sich noch stärkere und unterschiedliche Manöver ausführen. Hilfreich ist hier vor allem, dass das Spiel uns während des Kampfes immer einblendet, welche Tastenkombination in dem Augenblick am geeignetsten wäre. Zusätzlich können wir nach belieben die Zeitlupe einschalten. In ihr lassen sich noch spektakulärere Schläge, Tritte und Würfe ausführen. Natürlich können wir außerdem wie im Film bewährt auch Kugeln ausweichen, sie später sogar aufhalten und weit springen.
Screen 1
An der Wand laufen können wir natürlich auch
Screen 2
Auch die berühmte Lobby-Szene dürfen wir nachspielen
Screen 3
Hier geht die PS 2 in die Knie

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The Matrix - Path of Neo

Packshot
Action
von Shiny Entertainment, Atari
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCNovember 2005
PS2November 2005
XboxNovember 2005
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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