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Test: Call of Cthulhu
Hier wird der Spieler ins Horroruniversum von H.P. Lovecraft entführt. Ob sich der Trip lohnt?
Mit Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth erreicht uns ein Videospiel, das auf der erfolgreichen Buchvorlage von H.P. Lovecraft basiert. Dieser gilt als einer der erfolgreichsten Horror-Autoren der USA und hat Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinen Werken für Aufruhr und vor allem Gänsehaut bei vielen seiner Leser gesorgt. Ob die von ihm ersonnene Geschichte als Videospiel genauso schockieren kann wie als Buch, und ob sie ordentlich auf die Konsole portiert wurde, muss sich allerdings erst noch zeigen.Es beginnt als RoutineeinsatzJack Walters ist ein Detective bei der Polizei in Massachusetts, Neuengland, im Nordosten der USA. Zu Beginn von Call of Cthulhu, das im Jahr 1915 angesiedelt ist, werden er und einige Kollegen zu einer heruntergekommenen, schon seit vielen Jahren nicht mehr bewohnten Villa gerufen. Als sie dort eintreffen, stellen sie fest, dass sich eine ganze Gruppe seltsamer Personen darin verschanzt hat. Welche Ziele sie verfolgen, ist Jack und seinem Team unbekannt, allerdings sind die Fremden bewaffnet und haben keine Scheu, ihre Pistolen auch zu benutzen. Schon nach kurzer Zeit steigt der Spieler ins Geschehen ein und schlüpft in die Haut von Jack. Um das Geschehen näher zu untersuchen, bewegt man sich auf die Villa zu, bis etwas Seltsames passiert: Auf einmal stellen die Menschen in der Villa ihr Feuer ein, begrüßen ihn freundlich und lassen ihn herein. In der Villa angekommen, wird das Geschehen noch seltsamer, denn dort muss Jack feststellen, dass die Fremden einer Art Sekte angehören und ihn zudem auch noch zu kennen scheinen. Was daraufhin passiert, bleibt an dieser Stelle besser geheim, da wir nicht zu viel verraten wollen. Es sei jedoch gesagt, dass die Hintergrundgeschichte überaus spannend und abwechslungsreich inszeniert wurde und man es nicht nur mit Menschen, sondern auch mit allerlei mutierten Monstern zu tun bekommt.Ungewöhnliche SpielansichtDas besondere an Call of Cthulhu ist zum einen, dass das Spiel komplett aus der Ego-Perspektive gesteuert wird. Bei üblichen Genrevertretern beobachtet man das Geschehen von außen und steuert den Helden aus der Third-Person-Perspektive. Zum anderen ist außergewöhnlich, dass das Spiel komplett ohne Bildschirmanzeigen auskommt. Informationen über die Gesundheit des Hauptdarstellers werden nämlich nicht etwa durch Zeichen auf dem Bildschirm dargestellt, stattdessen lassen sich sein Gesundheits- und Geisteszustand an zahlreichen anderen Indizien ablesen. So wird etwa Jacks Herzrhythmus durch Vibrationsstöße des Controllers wiedergegeben. Gerät er in Panik, verschnellert sich sein Puls und der Controller rüttelt immer häufiger. Außerdem verengt sich beispielsweise sein Sichtfeld, wenn er es mit der Angst zu tun bekommt, oder das Geschehen auf dem Bildschirm verschwimmt leicht, wenn er sich stark erschreckt und deshalb nicht mehr alles im Blick hat. Nimmt hingegen seine körperliche Verfassung ab, bewegt er sich immer langsamer fort. |
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