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Baldurs Gate: Dark Alliance
Action-Rollenspiel
von Vivendi
XboxMärz 2003
  Infosheet

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
79 %
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Magazine: -
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Screenshots zum Test

Screen 1
Wie, schon alle tot?
Screen 2
Kalt hier
Screen 3
Die Waffen einer Frau

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Das PS2 Spiel Baldur’s Gate: Dark Alliance ist schon seit über einem Jahr in den Regalen der Geschäfte zu finden und hat bis heute eine große Fangemeinde gefunden. Der Diablo-Klon aus dem Hause von Black Isle konnte mit schönen 3D-Welten und einfachem Hack ’n Slay Prinzip im Universum von Baldur’s Gate die Herzen der Spieler erobern und heimste durchgehend gute Wertungen ab.
Nun kommt das gute Stück auch endlich auf die Xbox, was den geneigten Microsoft Jünger schon im Vorfeld die ein oder andere Freudenträne über die Wange liefen ließ. Ob auch die Xbox-Version überzeugen kann, lest ihr ab...

...jetzt

Baldur’s Gate. Mit diesen zwei Worten verbinden die meisten Zocker wohl eher die hervorragenden Rollenspiele für den PC. Keine Sorge, ihr werdet nicht genötigt eine miese Konvertierung per Pad statt Maus zu spielen. Nein, vielmehr geht XXXX hier die Wege des guten alten Diablos, welches durch sein einfaches Spielprinzip, dem gierigen Jagen nach der perfekten Ausrüstung und dem stundenlangen „Klebeeffekt“ („nur noch eine Quest und ein Levelanstieg“) Millionen von Spielern die Freizeit raubte. Aber ziehen wir das ganze nicht so auf, als ob alles nur eine schlechte Kopie des Originals sei.
Am Anfang müsst ihr euch für einen von 3 Charakteren entscheiden. Da wäre der menschliche Bogenschütze Vahn, der Kampf-Zwerg Kromlech und die Magierin der Elfen Adrianna. Die klassische Dreiteilung (Fernkämpfer, Nahkämpfer, Magier) gewinnt zwar nicht unbedingt einen Innovationspreis, eine solide Grundlage für jegliches Spielerherz dürfte damit jedoch geschaffen sein. Leider könnt ihr eure Auswahl nicht weiter spezifizieren, gewohnte Einteilung in Gesinnung, Rasse, Beruf und dergleichen fehlen gänzlich. Einzig im Spiel könnt ihr nach einem Stufenanstieg (welcher im Vergleich zu Diablo allerdings recht selten auftritt) Punkte auf verschiedene Eigenschaften verteilen, die je nach Charakter unterschiedlich sind.

Hacke, hacke Kuche

Egal für welche Figur ihr euch entscheidet, das Gameplay bleibt immer das gleiche: Knöpfchendrücken was das Zeug hält! Für die einen simples, für die anderen langweiliges Prinzip. Beiden muss ich zustimmen. Natürlich kann man keine großen taktischen Finessen bei einem Hack ’n Slay-Game erwarten und Anfänger werden sich über die einfache Steuerung auch sicherlich freuen. Nach einer knappen Stunde kommt aber doch das Gefühl auf, dass man immer das gleiche macht. Unter anderem liegt das auch an der schlechten Gegner-KI. Fast alle Feinde, ob groß ob klein, wollen sehr schnell bei euch sein (es ist heiß, schlechte Scherze seien einem gegönnt). Bis auf Fernkämpfer springen sie beim ersten Kontakt einfach auf euch zu und versuchen nicht etwa euch zu umrunden oder Verstärkung zu holen, wenn sie deutlich schwächer sind. Und selbst besagte Schützen laufen meist nur ein paar Meter weg, wenn ihr euch ihnen nähert und geben sich dann ihrem Schicksal als Hackfleisch hin.
 
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