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Test: Tomb Raider: Legend
Lara Croft ist zurück!
Obwohl die Spieleserie ursprünglich von Core Design erschaffen wurde, ging die Entwicklung des neusten Teils von Tomb Raider in die Hände von Crystal Dynamics über. Die US-amerikanische Spieleschmiede sollte alte Fehler ausmerzen und frischen Wind in die Saga um Lara Croft bringen. Außerdem soll die Serie zurück zu ihren Wurzeln geführt werden, um wieder mehr Spieler anzulocken.Lara in jungen JahrenDen Beginn von Tomb Raider Legend markiert eine Zwischensequenz, in der wir Lara Croft als junges Mädchen sehen. Zusammen mit ihrer Mutter befindet sie sich auf einer Expedition in Südamerika. Dann kommt es jedoch zu einem Unglück und Laras Mutter verschwindet plötzlich, sie wird in ein Dimensionstor hinein gesogen.Im nächsten Augenblick schwenkt das Geschehen zurück in die Gegenwart. Lara Croft erscheint in alter Pracht auf dem Bildschirm und ist dabei zu sehen, wie sie in Bolivien eine gefährliche Felswand empor klettert. Hierbei vollführt sie einige waghalsige Manöver, die dem Spieler sogleich zeigen, dass es hier relativ akrobatisch zugeht. Mit einem agilen Handstand landet Lara letztlich auf einem Felsplateau, an dieser Stelle beginnt das eigentliche Spiel. Zunächst kann man sich mit der Steuerung vertraut machen, denn diese wurde gegenüber den Vorgängern von Grund auf erneuert. Lara steuert sich jetzt wesentlich flüssiger und einfacher, die Zeit hakeliger Sprungmanöver ist also endgültig vorbei. Dass Lara nun weit sportlicher unterwegs ist, zeigt sich auch, wenn sie etwa an einer Felskante entlang klettert. Drückt man in dieser Situation rhythmisch einen angezeigten Knopf, beschleunigt sie ihre Bewegungen noch einmal. Die Gefahr, dass man ungewollt in einen Abgrund stürzt, wurde außerdem dadurch minimiert, dass sich die Heldin jetzt automatisch an einer Kante festhält, sobald man über diese hinweggehen will. Auch das Zielen auf Gegner geschieht automatisch, was sich in den mitunter recht hitzigen Feuergefechten als sehr praktische Funktion herausstellt. Per Knopfdruck lässt sich ein Gegner anvisieren und im Blick behalten, auch wenn man sich um ihn herum bewegt. Mit flinken Rollen und Sprüngen kann man dann den gegnerischen Schüssen ausweichen. Natürlich befindet sich Lara nicht in Bolivien, um dort Urlaub zu machen. Sie ist auf der Suche nach Einzelteilen eines alten Schwertes, die angeblich auf der ganzen Welt verteilt liegen. Auf der Suche nach diesen bekommt sie es deshalb auch mit einer internationalen Mischung aus Gegnern zu tun. Neben den Mitgliedern konkurrierender Grabräuberbanden muss sie sich so zum Beispiel auch gegen Männer der Yakuza, der japanischen Mafia, zur Wehr setzen. Die größte Herausforderung stellt jedoch Amanda Evert dar, eine ehemalige Freundin von Lara. Früher waren die beiden einmal gemeinsam auf einer Expedition in einer Grabanlage in Südamerika unterwegs, dann kam es aber zu einem Zwischenfall, bei dem fast alle Mitglieder des Expeditionsteams ums Leben kamen und Amanda unter einem Felsen eingeklemmt wurde. Lara hatte noch versucht ihr zu helfen, dann musste sie sie aber zurücklassen, um ihr eigenes Leben zu retten. Seit diesem Zwischenfall hatte man nichts mehr von Amanda gehört, bis sie jetzt plötzlich wieder auftaucht, mit einer ziemlichen Wut auf Lara. Ein Team im RückenBei ihren Abenteuern ist Lara übrigens nicht mehr alleine unterwegs. Zwar hat sie keinen Begleiter im Schlepptau, dafür ist sie aber stets per Funk- und Kameraübertragung mit dem Team in ihrem Hauptquartier verbunden. Von diesem erhält sie hilfreiche Tipps, die ihr den Abenteureralltag erleichtern. Teilweise kommentiert das Team auch das Geschehen auf dem Bildschirm. So meldet sich etwa ein Kollege zu Wort, wenn Lara zu lange in großer Höhe entlang hangelt, und beschwert sich, dass ihm schlecht wird. Zusätzlich verfügt Lara über einen PDA, auf dem die nächsten Missionsziele und eine Übersichtskarte angezeigt werden. |
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