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Test: Ghost Recon Advanced Warfighter 2

Terroristen haben angeblich eine Atombombe gemopst. Können die Ghosts die üblen Wichte stoppen?
 Ghost Recon Advanced Warfighter 2
Nach dem rebellischen Angriff ein Jahr zuvor befindet sich Mexiko 2014 erneut im Ausnahmezustand. Wieder mal liefern sich Regierungstruppen und Rebellenstreitkräfte einen erbitterten Bürgerkrieg. Als der Verdacht aufkommt, dass die Rebellen einen nuklearen Sprengkopf panamesischer Herkunft in ihre Gewalt gebracht haben und damit womöglich einen atomaren Angriff auf amerikanischen Boden vorhaben könnten, werden Elite-Einheiten der US-Streitkräfte herangezogen, die drohende Katastrophe abzuwenden. Erneut ist es Captain Scott Mitchell, dessen Rolle ihr übernehmt, um als Kopf einer Ghost Recon-Einheit diese schwierige Mission zu leiten.

Das A und O: Deckung und Abstand

Das Gameplay von GRAW2 ähnelt dem Vorgänger grundsätzlich sehr stark. Wie gehabt rennt ihr also von Deckung zu Deckung und bestreitet Schusswechsel über weite Distanzen. Im Spiel gibt es viele offene Plätze, die man erst mal nach möglichen Scharfschützen absuchen sollte, bevor man weiter vorrückt. Folglich ist der Schlüssel zum Erfolg ein methodisches Vorgehen und nicht etwa stumpfes Vorpreschen a la Arnold in Terminator 3.
Wie gehabt ist die zu erreichende Position durch ein gelbes Zielquadrat und eine konkrete Entfernungsangabe gekennzeichnet. Somit ist die Zielfindung nicht schwer, zumal ihr auch diesmal das Einsatzgebiet nicht verlassen dürft. Sonst droht Missionsabbruch. Recht häufig sind es Nester von etwa fünf Rebellen, die ihr auslöschen müsst. Da sie euch zuerst nicht bemerken, könnt ihr sie hübsch überraschen, was in Koordination mit euren Freunden natürlich am besten vonstatten geht ...

Fast identisch: Steuerung

Die Steuerung ist mit der des Vorgängers weitgehend identisch. Auch diesmal wurde der Kampagne wieder ein ausführliches Training vorangestellt. Deckung suchen, anlegen (LT), zielen (R3), die Luft anhalten (LT), feuern (RT), nachladen (A antippen), Deckung verlassen (Y), Mauern überklettern (Y), Hocke (L3), Bauchlage (L3 halten) und aufstehen (L3) funktionieren also wie gewohnt, und auch die relativ überflüssige Bodenrolle kommt wieder zum Einsatz. Eine klitzekleine Neuerung ist, dass die Wahl der Waffen und Feuerraten nun über kreuzförmige statt horizontale Menüs erfolgt. Wie gehabt wird das Geschehen wahlweise über die Egoperspektive oder den übersichtlicheren Schulterblick gezeigt, was den exzellent animierten und enorm detailliert dargestellten Helden mit seinem Spezialhelm und der schildkrötenartigen Kevlarweste zeigt. Nach einem kleinen Zwischenfall ist der Captain sogar zeitweise ohne seinen Helm unterwegs.

Die neue Freundsicht

Während man in Ghost Recon Advanced WarfighterWeitere Infos noch auf die taktische Karte oder die Sicht des Captains zurückgreifen musste, um befreundete Einheiten zu navigieren, ist dies nun auch aus der Sicht der Unterstützungseinheiten selbst möglich – also nicht nur per Cross-Com, dem bildinternen Minibildschirm, sondern auch im Vollbild. So könnt ihr genau sehen, was die Kollegen im Blick haben und konkrete Anweisungen geben, was sie angreifen sollen. Etwas umständlich ist nur, dass man RB gedrückt halten muss, solange man die Partnersicht benutzt.
Auch Panzerwagen und Panzer lassen sich aus dieser Sicht kontrollieren. Sie fahren allerdings auf einer vorgegebenen Route und leisten von daher nur den Befehlen zum Vorrücken, Anhalten oder Zurücksetzen Folge. Das einzige Fahrzeug, das ihr aus der Freundsicht selbst steuern könnt, ist der neue Mule, ein unbemanntes Aufklärungsfahrzeug, das euch – leider nur einmalig – mit Ausrüstung versorgt und mobile Deckung gewährt. Den Flug der Aufklärungsdrohne könnt ihr diesmal ebenfalls im Vollbild mitverfolgen, allerdings nur aus der Vogelperspektive.

Meine Freunde, die Frontschweine ...

Erneut setzt ein Truppentransporter oder Helikopter während einer Mission manchmal drei Teamkameraden für euch ab. Neben den Klassen Schütze, MG-Schütze, Grenadier und Panzerabwehrexperte steht neuerdings auch ein Sanitäter zur Verfügung. Der Sani kann wie Mitchell im ersten Teil die Kollegen heilen. Die Befehlsmöglichkeiten sind einfach gehalten: Ihr könnt den Kollegen Anweisungen geben, eine Position einzunehmen oder sich beim Anführer zu sammeln. Zudem ist es möglich, zwischen den beiden Vorgehensweisen Aufklärung (Nichtangriff) und Sturm (Angriff) zu wechseln.
Nach wie vor agieren die Kollegen manchmal etwas unselbständig, wenn sie zum Beispiel Deckung suchen oder einen Gegner angreifen sollen, der nur durch einen simplen Laternenpfahl verdeckt wird. Dennoch sind sie, sofern man ihnen die entsprechenden Befehle zukommen lässt, in entscheidenden Situationen eine große Hilfe und können theoretisch sogar weite Teile einer Mission ohne Mitchells Hilfe bewältigen.
Screen 1
Kein Schutzhelm, der Herr?
Screen 2
Ah, jetzt ja ...
Screen 3
Bumm!
Screen 4
Das war die Tankstelle, glaub ich ...

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Ghost Recon Advanced Warfighter 2

Packshot
Taktik-Shooter
von Ubisoft
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCJuli 2007
PS3August 2007
360März 2007

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