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Test: Samurai Warriors 2 - Empires
Ein Hauen und Stechen: Schwerter-Kampf in Asien für Taktiker und Wiedervereiniger.Die asiatische Kriegskunst ist bestimmt nicht jedermanns Sache, andererseits kann sich ihr auch kaum jemand entziehen – schließlich gehört das Buch „The Art of War“ von Sun Tsu zur Grundausstattung jedes Hobby-Strategen. Wer dabei nicht nur taktisch agieren sondern selbst Hand anlegen will, wenn es auf das Schlachtfeld geht, dem könnte Samurai Warriors 2 Empires Spaß machen, bei dem es um die Eroberung Japans geht. Kenntnisse der fernöstlichen Sprache braucht dabei zum Glück niemand, aber auf Deutsch gibt es diese Mischung aus Strategie und „Hack’n’Slay“ in jedem Fall nicht.Ein Mix aus Genres und anderen SpielenKoeis Spiel dreht sich um den Machtkampf des japanischen Reiches zur Zeit der Samurai. Die verfeindeten adligen Familien streiten um die Vorherrschaft und versuchen, das zersplitterte Land zu vereinen. Waren die Vorgänger der Samurai Warriors-Serie noch stark action-lastig, so wurde das Spielprinzip nun deutlich erweitert, denn die taktische Komponente würzt Samurai Warriors 2 Empires ganz gewaltig. Allerdings bietet das Spiel auch nicht viel Neues - im Grunde genommen ist es eine Mischung aus verschiedenen Games, die schon ihren Ruhm geerntet habe: Ähnlichkeiten mit Shogun: Total War gibt es ebenso wie zur Kingdom under Fire -Serie, das japanische Flair in den Zwischensequenzen erinnert dann wieder an die Filmchen aus der Dead or Alive -Reihe... und es gibt sicher noch ein paar andere Wiedererkennungsmomente, die jeder für sich selbst finden wird.Wer die Vorgänger kennt, der wird wissen, dass Koei sich dabei nicht immer auf hohem Niveau bewegt hat, und auch die Empire-Variante hat so ihre Tücken. Grundsätzlich hat die Genre-Mischung aber ihren Reiz und bringt Schwung in den neuen Ableger. Dass sich das Ganze in Japan abspielt, mag den einen abschrecken, den anderen faszinieren. Modus, Modus – was soll ich denn tun?Nach einem stimmungsvollen Intro steht die Modus-Auswahl auf dem Plan – und da gibt es nicht viele Möglichkeiten: Entweder ihr startet die Empire-Variante oder den „Free Mode“ – und das war es dann auch schon. Eine Übungs-Funktion oder kleine Mini-Spiele gibt es nicht, stattdessen aber ein Archiv, in dem die erreichten Erfolge gezeigt werden und in dem unter anderem Zwischensequenzen oder auch Bilder der Charaktere gespeichert werden, die ihr im Laufe des Spiels findet. Das ist zwar nett, bedarf aber im Grunde gar nicht der Erwähnung, weil so etwas wie der Menüpunkt „Optionen“ einfach dazugehören sollte. Eine interessante Sache ist hingegen die Erstellung eines eigenen Offiziers, der im Laufe des Empire-Modus zum Heer dazu stößt und dabei dann auch aufgewertet werden kann. Im „Free Mode“ kann dann eine ganze Armee aus den eigenen Offizieren zusammengestellt werden, insgesamt stehen dafür 15 Speicherplätze zur Verfügung.Im Free-Mode geht es um 25 einzelne Schlachten in den 25 japanischen Provinzen, die mit einer eigenen Armee bestritten werden können. Insgesamt stehen dabei 28 Offiziere zur Auswahl, alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Waffen und speziellen Bewegungsmustern. Dabei kann zwischen vier Schwierigkeitsstufen ausgewählt werden, die von einsteigerfreundlich bis knackig alle Bereiche abdecken: Novice, Easy, Normal, Hard und Chaos – da sollte für jeden etwas dabei sein, um die Schlacht spannend gestalten zu können. Ein Königreich für die HackordnungDer Empire-Modus ist ganz klar das Herzstück von Samurai Warriors 2 Empires. Auf neun verschiedene Weisen kann in diese Variante des Spiels eingestiegen werden - neun unterschiedliche Ausgangsituationen, über die am Ende dasselbe Ziel erreicht werden soll: die Vereinigung Japans. Zu Beginn dieser Kampagne, nichts anderes ist der Empire-Modus, seid ihr Herrscher über ein „Fief“, einen Teil des Königreiches Japan. Durch die Bildung einer Armee müsst ihr euch wettkampffähig machen und Stück für Stück des Landes erobern.In den Schlachten übernehmt ihr dann die Rolle des führenden Kommandanten und metzelt euch durch die Horden des Feindes. Fünf weitere Offiziere nehmen mit ihren Heeren auf eurer Seite an dem Kampf teil. Am Ende der Schlacht gibt es abhängig von Sieg oder Niederlage Erfahrungspunkte für die bis zu sechs Offiziere und sie werden je nach Punktestand aufgewertet. Je höher der Level des Offiziers ist, desto mehr Soldaten kann er befehligen, desto mehr Spezial-Bewegungen stehen zur Verfügung. |
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