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Facts: Clive Barker's Jericho

Schockzustände für den Spieler: Jericho, die spektakulärste Umsetzung einer Clive-Barker-Idee?
 Clive Barker's Jericho
Wer sich im filmischen Grusel- oder Horror-Genre auskennt, dem sind Namen wie „Hellraiser“ oder „Candyman“ bekannt – Autor dieser Machwerke ist Clive Barker, der nun für Clive Barker’s Jericho nicht nur Namensgeber ist, sondern auch an der Entwicklung des albtraumhaften Spiels teilgenommen hat. So meint Barker: „Dieses Projekt liegt mir mehr am Herzen als irgendetwas zuvor. Es verspricht, die spektakulärste, kreativste und kompromissloseste Verwirklichung eines Albtraums von Clive Barker zu werden, der die Spieler in Schockzustände versetzen wird!“
Ein Shooter in einer dunklen Stadt, ein Horror-Szenario allererster Güte: Ob der Spieler von Barkers Vision gefangen genommen oder abgestoßen wird?

Keine Todsünden: Sieben Teamkollegen

Mitten in einer abgelegenen Wüste im vorderen Asien taucht eine längst vergessene Stadt auf – und mit ihr eine Kreatur, die seit Anbeginn der Zeit auf ihre Rückkehr wartet, um das Böse in der Welt zu verbreiten. Ein Spezialeinsatzkommando, das sich auch mit okkulten Kräften auskennt und von dem jedes der Mitglieder spezielle, teilweise übersinnliche Fähigkeiten hat, wird losgeschickt, um sich den Ort genauer anzusehen – und um das Böse zu finden und es zu eliminieren. Doch die andere Seite schläft bekanntlich nicht und holt zu einem gewaltigen Schlag aus.
So weit die Hintergrundgeschichte, die letztlich nicht viel Neues bietet: Verlassene Städte oder Ruinen gab es für uns Spieler schon genug, okkulte Mächte waren ebenfalls in vielen Titeln am Werk, und von dem unaussprechlichen, immer gegenwärtigen Bösen wird auch immer wieder geredet. Trotzdem bietet Clive Barker’s Jericho einen Mix aus vielen bekannten Spielen – und die unnachahmliche Barker-Sichtweise voller schockierender Bilder.
Das Team, das sich in die vergessene Stadt aufmacht – die übrigens unterirdisch liegt –, besteht aus sieben Mitgliedern. Die Fähigkeiten reichen von Telekinese über Heilung oder Exorzismus bis hin zu der Frau, die sich selbst verletzt, um mächtige Zaubersprüche zu generieren, mit denen sie zahlreiche Gegner außer Gefecht setzen kann. Ein Mitglied des Teams übernimmt der Spieler selbst, die anderen werden von der KI gesteuert. Zwar könnt ihr die übersinnlichen Fähigkeiten der anderen Teamkollegen auch anfordern, wenn ihr aber fehlerfrei agieren und keine Energien verschwenden wollt, dann wechselt ihr besser schnell die Spielfigur – und das soll mit einer simplen Tastenkombination sehr einfach von der Hand gehen.

Einfach, gradlinig und grausam

Der Spielablauf ist weitgehend linear, was für einen Shooter in dieser Größenordnung aber kein Nachteil ist: Auch das indizierte Meisterwerk von Epic bot wenig Alternativen in der Wegfindung oder dem Spielablauf, was dem Erfolg definitiv keinen Abbruch tat. Clive Barker’s Jericho hat durch das vielfältige Team und dessen Einsatzmöglichkeiten ohnehin genug Abwechslung zu bieten, zudem ist die Atmosphäre derartig dicht, dass der Spieler kaum zum Luftholen kommt. Das liegt zum einen daran, dass immer wieder Feinde Hinterhalte legen und überraschend angreifen, zum anderen an dem Horror-Szenario, das grafisch ansprechend und extrem stimmungsvoll umgesetzt wurde.
Dazu kommt auch noch eine weitere Komponente: die Zeit. Zu Beginn spielt sich alles in der Gegenwart ab, doch es gibt immer wieder Zeitspalten, durch die etwa auch die Ära des alten Roms ins Spiel kommt, der 2. Weltkrieg, bis hin zur grauen Vorzeit 4000 Jahre vor Christi Geburt, wo alles begann. Die Geschichte bekommt so noch etwas mehr Tiefe und Komplexität, entwickelt sich in Zwischensequenzen immer weiter, wobei das Grauen, das die Visionen von Autor Clive Barker begleitet, immer allgegenwärtig bleibt.
Dass am Ende das Gute siegen muss, dürfte uns allen jetzt schon klar sein, aber der Weg dorthin sollte spannend werden, die Geschichte klingt schon jetzt filmreif. Inwieweit die KI unterstützend oder eher hinderlich ist, könnte bei einem siebenköpfigen Team ebenfalls ein entscheidender Faktor werden: Bis zum September 2007 müssen wir uns voraussichtlich noch gedulden, dann erscheint Clive Barker’s Jericho für PC, PS3 und Xbox 360.
Screen 1
Sehr geräumig - die unterirdische Stadt ist eindrucksvoll...
Screen 2
...aber die Gegner lassen nicht viel Zeit für einen Erkundungsblick
Screen 3
Zwei von sieben: Im Team geht alles leichter
Screen 4
Diese ekligen Dinger geben einfach keine Ruhe...
Screen 5
...und dieser Bursche ist auch nicht gerade freundlich
Screen 6
Was wäre das Böse ohne viel Feuer?

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Clive Barker's Jericho

Packshot
3D-Shooter
von Codemasters
USK-Freigabe keine Angabe
PCOktober 2007
PS3Oktober 2007
360Oktober 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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