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Test: Fatal Inertia

Mal ehrlich: Ist die Schadenfreude über abgeschossene Mitfahrer, die ihre Controller gegen die nächste Betonwand deppern, nicht das höchste aller Gefühle?
 Fatal Inertia
Im Karrieremodus dürfen nach und nach drei Ligen freigespielt werden: eine für Anfänger, eine für Fortgeschrittene und eine für Elitefahrer. Jede Liga ist in mehrere Rennserien unterteilt, deren Schwierigkeitsgrad nach einem leichten Einstieg schon bald merklich ansteigt. Die Karrierefortschritte fließen grundsätzlich in zwei unterschiedliche Punktetabellen ein: Da ist zum einen die typische Rennpunktetabelle, die Punkte auf Grundlage der erreichten Platzierungen berücksichtigt; und zum anderen die sogenannte Kampfpunktetabelle. Kampfpunkte erhält man, indem man unterwegs möglichst viele Gegner abschießt. Wer aus einer Rennserie als doppelter Tabellenführer hervorgeht, wird natürlich auch doppelt belohnt. Zu den Belohnungen können neue Schiffe, Teile und Rennserien gehören.
Im Gegensatz zum Karrieremodus hat man in den Einzelrennen die Möglichkeit, etwa die Rennmodi, Strecken sowie Tages- und Wetterbedingungen selbst festzulegen. Auffallend in diesem Zusammenhang ist, dass nicht überall die gleichen Bedingungen möglich sind; zum Beispiel kann man einen Schneesturm nur in der Gletscherbucht erleben.
Im Einzelspielermodus steht auch ein Training zur Verfügung. Die Trainingseinheiten erfüllen ihren Zweck, werden allerdings nur in Textform dargereicht.

Wie im Kinderkarussell

Die Kurse sehen soweit ganz schick aus, nur: Es mangelt an Abwechslung. Das Problem: Mehrere Strecken sind grundsätzlich in ein und derselben Umgebung angesiedelt, so dass ein gewisses Umgebungsrecycling die Folge ist. Als da wären: eine Paradiesinsel, eine Gletscherbucht, ein Regenwald, ein Vulkan und eine Canyonlandschaft. Zudem sind viele Strecken sehr kurz geraten, so dass man teilweise nur 14 Sekunden für eine einzelne Runde braucht! Da verwundert es nicht, dass sich schon bald ein Feeling wie im Kinderkarussell einstellt... Doch keine Sorge – es gibt auch längere Strecken. Jedoch mangelt es auch dort an spektakulären Kurven, Rampen, Loopings, Sehenswürdigkeiten, Abwechslung und alternativen Routen, die mehr sind als der Weg an einer Verkehrsinsel vorbei.
Falls man sich mal verfahren hat, kann man sich per Knopfdruck schnell wieder auf die Strecke zurück versetzen lassen. Und das kommt vor, denn leider gibt es gewisse Zonen, die weder Abkürzung noch sonst irgendwas darstellen, sondern im Grunde einfach nur sinnfreien Raum. Und auch, falls man mal vor einen Pfeiler kracht, einen der wichtigen Checkpoints verpasst oder in stockdunklen Höhlenpassagen vor eine Mauer heizt, drückt man am besten ganz schnell die Rücksetz-Taste. Oder gleich den Netzschalter ...
In der Werkstatt können zwischendurch Schiffe umgerüstet oder komplett neu erstellt werden. So kann man sich zum Beispiel für die Online-Rennen ein einigermaßen individuelles Fahrzeug zusammenbasteln. Die Bestückung mit neuen Motoren, Bremsen, Rumpfteilen, Tragflächen, Fronten, Heckteilen, Seiten, Cockpits und Spoilern hat wie so oft entsprechende Auswirkungen auf Werte wie Tempo, Beschleunigung, Führung, Bremsverhalten und Gewicht zur Folge. Auch die Ausstattung mit Emblemen und Umlackierung mit diversen Farben und Metallic-Tönen ist möglich, ganz so umfangreich wie etwa bei der Need for SpeedWeitere Infos-Reihe ist das Ganze jedoch nicht. Die Gleitermodelle wirken teils elegant, teils eher klobig, insgesamt aber noch etwas zu abstrakt und spielzeugartig.

Doof: „Beep, beep, beep!”

Die Rennen starten aus einer ungewöhnlichen V-Formation, ansonsten aber wenig spektakulär. Keine Zuschauer, keine Ansagerinnen – statt dessen nur ein doofer Sound, der mich an alte Amiga 500-Zeiten erinnert: „Beep, beep , beep!“ Auch wegen der unsichtbaren Fahrer ist die Atmosphäre grundsätzlich etwas steril und leblos. Einen Rückspiegel gibt es offenbar nicht, wohl aber die Möglichkeit, einen Blick zurück zu werfen. An Perspektiven stehen eine Motorhaubensicht, eine nahe und eine weiter entfernte Third-Person-Sicht zur Verfügung. Das Spieltempo ist moderat im Sinne von „in Ordnung“, versetzt allerdings nicht in einen Geschwindigkeitsrausch. Die Szenarien und insbesondere die Wasserdarstellung sind ganz nett gemacht. Allerdings ist mit Pop-Ups ganzer Berge, gelegentlichen Tearingproblemen in Kurven und Rucklern bei hohem Gegneraufkommen zu rechnen. Zudem können weder die Explosionen noch die platten Waffensounds so richtig überzeugen. Statt dessen wird versucht, mit simplen Leuchteffekten, billigem Elektrobrutzeln und bunten Farben Eindruck zu schinden – vergeblich. Auch die simplen Menüstrukturen hätten besser sein können. Als musikalische Untermalung gibt es nicht etwa Techno auf die Ohren, wie ich vermutet hatte, sondern Billig-Rock aus der Konserve – nervig und viel zu abwechslungsarm.
Screen 5
Links im Bilde: die Kampfpunktezahl
Screen 6
Oh nein: der Red Ring of Death – arrggh!
Screen 7
Hier bitte links abbiegen
Screen 8
Au weia: Magnetenbefall

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