Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: Assassin's Creed

Warum das Attentäter-Abenteuer nicht der erhoffte Megahit ist...
 Assassin's Creed
Ich muss zugeben, dass ich aufgeregt war, als Assassin‘s Creed in meine Hände fiel. Genauer gesagt habe ich es dem reitenden Boten entrissen und die CD mit einem gezielten Wurf in der Xbox 360 versenkt. Ich hatte monatelang schon darum gebettelt, dieses Spiel testen zu dürfen, weil ich mir sicher war, dass Ubisoft hier Hit-Potential in der Mache hat. Ein Attentäter im Mittelalter, jede Menge Kraxel- und Sprungeinlagen und eine verworrene Hintergrundgeschichte: Ist das eben jenes Zeug, aus dem Helden geschnitzt und Bestseller gemacht werden? Setzt eure Kapuzen auf und taucht ein in die Welt der Assassinen…

Mehr als nur das Mittelalter

Das haben die Jungs von Ubisoft wirklich geschickt gemacht: Ich warte auf ein historisches Spiel, doch die ersten Bilder und Szenen stammen aus der Neuzeit. In Assassin‘s Creed steckt mehr, als auf den ersten Blick scheint. Ich beschränke mich einfach mal auf das Augenscheinliche, denn Altair, der Assassine aus dem Mittelalter, muss einen Fehler wieder gut machen: Um seine Schuld reinzuwaschen, muss er neun Leben nehmen, damit er das eigene retten kann. Natürlich sind das nicht irgendwelche Menschen, das wäre auch zu einfach – und der Schwierigkeitsgrad steigt von Auftrag zu Auftrag an.
Nach der kurzen Vorgeschichte verliert Altair seinen Rang als Assassine und muss sich zunächst als Novize wieder die Achtung seines Meisters verdienen. In der ersten Mission, in der auch noch nicht getötet werden kann, geht es um die grundlegenden Steuerungsmöglichkeiten, die sich aber – wie auch das Waffenarsenal – schrittweise erweitern. Mit jeder gelungenen Mission gibt es Erweiterungen, die Altair nutzen kann, dabei wird auch die zu Beginn sehr knappe Lebensenergie aufgefüllt, so dass Kämpfe gegen kleinere Gruppen von Feinden auch bewältigt werden können. Aber genug der Vorrede, steigen wir mal ein in das Jahr 1191, das Jahr, in dem Altair mit Schwert und Dolch für Ordnung sorgen soll.

Atemloses Staunen

Mein erster Abstecher mit Altair ließ mich die Welt vergessen: Tatsächlich habe ich weder Telefon noch Türglocke gehört, als ich in den ersten zwei Stunden den Controller in der Hand hielt. Die Optik ist berauschend, derartig detailreiche Grafik habe ich vorher noch nicht in dieser Form gesehen: Das Geschehen läuft flüssig ab, die Qualität kommt schon fast an einen Kino-Besuch heran und Besitzer von HD-Fernsehern dürfen Assassin‘s Creed gern mal Freunden und Bekannten vorführen. Atemloses Staunen wird einsetzen, so ähnlich ging es mir, obwohl ich schon durch zahlreiche Trailer und Vorabinformationen gefüttert worden war. Allein der Blick über die imposanten und groß angelegten Städte ist schon eine Klasse für sich und wenn ihr hoch oben auf einem Turm thront, die Kamera um euch herumschwenkt, dann werdet auch ihr diesen Ausblick genießen.
Zu dieser grandiosen Optik gehört nicht nur eine umwerfende Weitsicht, sondern auch flüssige Animationen des Protagonisten: Wenn Altair sich bewegt, dann sieht das einfach gut aus – ganz gleich, was er macht. Und die Steuerung ist kinderleicht, ob es nun um das Kämpfen oder das lautlose Töten geht, ob es sich um das Sprinten oder Klettern an Wänden dreht. Gerade die Kletterpartien an Häusern sind ein Augenschmaus, nicht nur Freeclimber werden ihre helle Freude daran haben. Wenn ich gern mal den Begriff „intuitive Steuerung“ in den Mund nehme, dann gibt Ubisoft ein mustergültiges Beispiel dafür.
Aber: Trotz des Lobes habe ich auch wieder Kritik parat. Das Treppensteigen sieht grausam aus, hier und da gibt es Clipping-Fehler, die allerdings wirklich selten auftraten. Dafür ist die Funktion, mit der ihr euch durch die Passantenmassen schlängelt, etwas unausgegoren: Altair schiebt gern mal mit der rechten Hand die Luft beiseite, während er sich links an jemandem vorbeischiebt. Auswirkungen hat das keine, sieht aber ziemlich blöd aus.

Alles eine Frage der Gewöhnung

Genug von dem Augenpulver, es gibt schließlich Aufträge zu erfüllen: Neun mehr oder minder wichtige Personen müssen aus dem Weg geräumt werden, alle mit speziellen Eigenheiten, alle in verschiedenen Teilen der Städte Damaskus, Akkon und Jerusalem, die ihrerseits wieder in drei Bereiche aufgeteilt wurden: Armen-, Bürger- und Nobelviertel. Na, merkt ihr was? Klar, drei mal drei ergibt neun, womit klar ist, dass jedes Stadtviertel eine Person beherbergt, die umgebracht werden muss. Wem das zu mathematisch ist, der sollte sich wappnen, wenn er weiterlesen will.
Screen 1
Erkannt? Da in der Mitte ist unser Held versteckt...
Screen 2
Schöner Ausblick im Gebirge - Altair sieht sich um...
Screen 3
Die Kämpfe sind großartig umgesetzt...
Screen 4
...und wer an der Kante steht, der muss eben auch mit allem rechnen.

Ähnliche Tests


Tenchu Z
69%

Assassin's Creed
86%

Shinobido: Weg des Ninja
63%

Splinter Cell - Conviction
84%

Splinter Cell Double Agent
90%

Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
91%

Werbung

Assassin's Creed

Packshot
Stealth-Action
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCApril 2008
PS3November 2007
360November 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
86 %
Test lesen
Magazine
81 %
Übersicht
Unsere Leser
87 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

News zum Spiel

06.04.09
Alle
Assassin's Creed 2 Teaser-Webseite
22.01.09
Alle
Ubisoft nennt Line-Up bis März 2010: U.a. Assassin's Creed 2
27.11.08
Alle
Gerüchte um Assassin's Creed 2-Setting
30.10.08
Alle
Dreimal Gold für Assassin's Creed
14.10.08
Alle
Assassin's Creed 2 mit schwimmendem Altair

Letzte Screens zum Spiel



 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

250 0