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Samstag 20.03.

 
 

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Earth Defence Force 2017
3D-Shooter
von KOCH Media
360Dezember 2007
  Infosheet News (3)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
60 %
Test lesen
Magazine: 73 %
Unsere Leser: 65 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Huch - die Roboter sind nicht gerade klein...
Screen 2
...und die feindlichen Jäger sind schnell...
Screen 3
...aber es gibt auch einen Battlemech - der aber grottenlangsam ist.
Screen 4
Bumms, da fliegen die Insekten...

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Aktuellste News zum Spiel

Die Welt der Unterhaltung lässt sich in verschiedene Kategorien einteilen, bei Filmen gibt es daher so etwas wie „B-Movies“, die mit einem sehr schmalen Budget und dürftiger Handlung aber dennoch eine Fan-Gemeinde finden. Wer den Film „Tarantula“ kennt, in dem eine gigantische Spinne ein Dorf terrorisiert, der weiß, wovon ich spreche – und der kann sich auch schon ungefähr ausmalen, worum es in Earth Defence Force 2017 geht. Wer sich für extrem seichte Filme und Spiele interessiert, der könnte seinen Spaß an dem neusten Machwerk finden, das Sandlot uns Spielern an die Hand gibt.

Retten wir zur Abwechslung mal die Erde

Das Szenario ist ebenso futuristisch wie angestaubt: Nach einer ganz neuen Idee der Entwickler bedrohen die von uns als friedlich eingestuften Außerirdischen plötzlich den blauen Planeten und haben zahlreiche Raumschiffe entsandt, um hier mal aufzuräumen und sich die Erde unter den Nagel zu reißen. Dass wir Menschen uns das nicht einfach gefallen lassen und nicht bedingungslos unterwerfen, ist ja nur logisch, sonst wäre das Spiel schon nach dem Vorspann zu Ende. Als Mitglied der „Earth Defence Force“ (EDF) machen wir den Aliens die Hölle heiß und kämpfen uns in Shooter-Manier durch 53 Missionen, bekommen immer neue Waffen und verbessern Gesundheit und Rüstung. Wer das jetzt als neues Spielprinzip bezeichnet, der kommt vermutlich von einem anderen Planeten und muss bekämpft werden.
Was da dann auf uns Spieler zuläuft, sieht gar nicht so außerirdisch aus, denn da kommen große Ameisen und Spinnen aus dem Raumschiffen, die nun mit Waffengewalt ums Zerplatzen genau dazu gebracht werden müssen. Aber es gibt auch noch allerlei technisches Gefährt wie Roboter, Mutterschiffe – alleinerziehende Väter kommen auch bei Außerirdischen nicht vor – und flinke Raumjäger. Alles im Überfluss, alles muss plattgemacht werden. So einfach ist das Ganze – frisch ans Werk, ihr Helden. Treten wir der EDF bei und den Aliens in den A-, äh, Hintern.

Koop-Modus, Hurra… aber nur offline

Grundsätzlich lässt sich die Ballerei allein oder zu zweit spielen – allerdings nur offline. Was nicht bedeuten soll, dass der Koop-Modus keinen Spaß macht, im Gegenteil: Gerade wenn der Kollege neben mir mal wieder einen lahmen Abzugsfinger hat und ich ihm statt den Aliens in den Hintern trete, weil wir kurz davor sind, ausgelöscht zu werden, hat das schon einen gewissen Charme. Uncharmant ist dagegen der „Battle-Modus“, in dem ihr gegen den anderen Spieler am zweiten Controller kämpft und ihn einfach nur niedermacht. Punkt. So richtig Freude kommt da nicht auf, hier ist das Spielprinzip dann eben doch zu simpel, um aus diesem minimalen Mehrspieler-Modus mehr herauszuholen.
Für die Solisten bleibt das klassische Spiel, in dem ihr dann ganz allein Welle für Welle der Gegner dem Erdboden gleichmacht. In fünf Schwierigkeitsgraden wird dann geballert und gefeuert, was das Zeug hält, um die 53 Missionen hinter sich zu bringen.
Und genau das ist es auch, was den Reiz und auch die Kritik an Earth Defense Force 2017 ausmacht: Hirnloses Geballer gegen Horden von Außerirdischen, die im Grunde große Insekten sind und in grafischer Unansehnlichkeit zerplatzen. Mehr bietet das Spiel nicht, ein Arcade-Shooter für Dauerfeuer-Gelähmte und Hirnamputierte – wer das als Abwertung des Spiels betrachtet, gehört vermutlich nicht zur Zielgruppe.

Feuer und Flamme – allein gegen das Universum

Gut, ob nun mit oder ohne Hirn, in jedem Fall stürzen wir uns aber mit Waffe in die Schlacht, welche die bösen Aliens angezettelt haben. Bevor es in die Mission geht, dürfen wir noch aus einem zunächst begrenzten Arsenal auswählen, welche zwei Schießprügel wir mitnehmen wollen. Zwei Waffen, zwischen denen hin- und hergeschaltet werden kann, was dann so einen Hauch von taktischer Komponente bedeutet, denn nicht alle Waffen sind für alle Missionen gleichermaßen sinnvoll. Mit dem Schrotgewehr auf ein Mutterschiff loszugehen, macht ungefähr so viel Sinn, wie als Anhalter am Straßenrand auf einen Formel-1-Boliden zu warten – zumal da ja ohnehin nur Platz für eine Person ist. Gut, die Waffen sind gewählt, jetzt noch den Schwierigkeitsgrad aussuchen und schon geht es los. Na ja, fast: Die Ladezeiten sind mitunter etwas sehr lang ausgefallen – was bei der grafischen Durchschnittskost allerdings verwunderlich ist. Doch dazu später gern noch mehr.
 
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