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FIFA Street 3
Fußball-Simulation
von EA Sports
PS3Februar 2008
360Februar 2008
  Infosheet News (4)

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Screen 1
Diesmal auch mit Wadenmuskeln: Storchenbein Peter Crouch...
Screen 2
...und Ronaldinho hat einen Oberkörper
Screen 3
Die Spielorte sehen schick aus...
Screen 4
...und haben auch ungewöhnliche Plätze

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Aktuellste News zum Spiel

Es gibt aussterbende Arten und Rassen, dazu gehören unter anderem das Schwarzbunte Niederungsrind, das Rauhwollige Pommersche Landschaf und die Straßenfußballer. Der deutsche Bundestrainer hat mal beklagt, dass die Dribbelkönige, die ihre Kunst mit dem Leder auf dem Asphalt erlernen, rar werden – vermutlich, weil es zu viele Sportplätze gibt, die die Kinder von der Straße holen sollen. Ob das bei den Rindern und Schafen ähnlich ist, weiß ich nicht, ich kenne deren Nationalmannschaften nicht. Um den Jungs und Mädels wieder die Lust auf Fußball schmackhaft zu machen, bemüht sich Electronic Arts mit Fifa Street 3, dem logischerweise dritten Teil der Straßenfußballserie, wieder Leben in das Lederspiel zu bringen und für den berühmten Spaß am Sport sorgen. Aber der Asphalt ist ein hartes Pflaster…

Wenn uns der Nachwuchs ausgeht…

Wer noch aus Trainingsjacken Tore gemacht hat, wer ohne Linien im Spiel auskommt und kein Abseits kennt, der ist beim Straßenfußball genau richtig. Die jungen Kicker, die in den Pausen an der Schule gegen die Pille treten, wissen genau, wie der Ball laufen muss – Fifa Street 3 betritt da dann schon eher luxuriöse Pfade, denn immerhin gibt es echte Tore und ein genormtes Spielfeld, aber eines bleibt immer gleich: Das Runde muss in das Eckige. So viel zum Grundprinzip, das vermutlich auch jedem Schaf einleuchtet.
Fünf Spieler plus Torwart treten an, um den Gegner zu besiegen – aufgeteilt in Spielmacher, Verteidiger, Trickser und Goalgetter sind die namhaften Top-Spieler, die dadurch alle eigene Fähigkeiten haben. Die Spielfelder in den Großstädten sind allesamt gleich groß, aber optisch unterschiedlich. Die Szenarien reichen vom Bolzplatz auf dem Dach bis runter in die Niederungen des Hafens, immer schön mit einer Bande eingezäunt, damit der Ball im Spiel und eben jenes auch schnell bleibt. Dabei kann es auch schon mal vorkommen, dass das Spielgerät aus dem Areal fliegt – statt Einwurf oder Ecke geht es dann beim Torwart weiter, Straßenfußball hat eben andere Regeln.
Warum heißt der Titel eigentlich Fifa Street 3? Weil die Spieler keine normalen Straßenfußballer sind, sondern die bekannten Stars aus Film, Funk und Fernsehen. Von Rooney bis Crouch, von Schweinsteiger bis Völler, von Ronaldinho bis Henry – da ist vieles vertreten, was Rang und Namen hat. Vieles, aber nicht alles, denn von den Niederländern, die mehr als Käse zu bieten haben, konnte ich keinen Kicker erspähen. Wenn es schon Rudi „Minipli“ Völler ins Spiel schafft, warum dann nicht Ruud „Rasta“ Gullit? Na, ich will nicht kleinkariert sein und mit Holzschuhen spielt eben auch niemand Fußball, zumindest nicht bei EA.

Was sie schon immer über Spielmodi wissen wollten…

Eine Kuh ist einfach zu befriedigen, ein Schaf auch – beide brauchen Gras. Ein Straßenfußballer verzichtet darauf und betritt den Asphalt, wählt aber vorher noch einen Modus aus, nach dem das Gekicke ausgetragen werden soll. Tja, und da stolpert auch schon das erste Problem von Fifa Street 3 herein: Das Menü ist sehr, äh, übersichtlich. Neben dem aus anderen Spielen bekannten Online-Modus, bei dem via Xbox-Live gegen menschliche Gegner angetreten werden kann, gibt es für Solo-Kicker nur die „Fifa Street Challenge“, die neun Turniere mit jeweils zwei bis sechs Spielen gegen Computer-Gegner beinhaltet. Einziges Hindernis, diesen Modus in 120 Minuten durchzuspielen, ist der extreme hohe Schwierigkeitsgrad in den letzten beiden Stufen – eine schwachsinnige Aktion der Entwickler, die mehr für Frust, als für Spielspaß sorgt. Dazu gibt es noch den „Jetzt spielen“-Modus, mit dem eine Partie gegen die KI ausgetragen wird, dann stehen mit „Duell“ und „Bolzplatzwahl“ noch zwei Modi zur Verfügung, in denen ihr zu zweit an der Konsole gegeneinander zocken könnt und einen Übungsmodus. Das ist alles? Ja, mehr steckt nicht drin, Solo-Kicker können sich das Spiel ausleihen und noch am selben Tag wieder zurückbringen, das ist vermutlich die beste Neuigkeit.
Dabei unterscheiden sich zu allem Überfluss die Modi „Duell“ und „Bolzplatzwahl“ nur minimal: Während beim Duell zwei Spieler mit vorgefertigten Teams gegeneinander antreten, dürfen die Zocker bei der Bolzplatzwahl vorher ihr Team zusammenstellen und abwechselnd aus dem Spieler-Pool wählen – so wie früher beim Pausenfußball, nur dass es jetzt keinen Dicken gibt, der ins Tor muss.
 
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