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Beautiful Katamari
Sonstige
von Namco, Atari
360Februar 2008
  Infosheet News (2)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
73 %
Test lesen
Magazine: -
Unsere Leser: 70 %
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Der Typ hat ´nen Knall
Screen 2
In Innenräumen zickt die Kamera besonders rum
Screen 3
Alles schön eckig
Screen 4
Oft wird die Kugel verdammt unförmig
Screen 5
Zu beachtlicher Größe angewachsen...
Screen 6
...da wird fast alles zerlegt

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Aktuellste News zum Spiel

Während einer Urlaubstour seines Hofstaats hat der unzurechnungsfähige King of all Kosmos plötzlich Bock auf eine Runde Tennis und ist dabei etwas übereifrig - sein mächtiger Schmetterball reißt ein schwarzes Loch ins Universum, welches daraufhin so ziemlich das gesamte Sternen-Inventar verschlingt. Der arme kleine Prinz wird auf die noch vorhandene Erde geschickt, um mithilfe so genannter Katamaris aus allerhand Gerümpel neue Himmelskörper zu fabrizieren...

Jeder fängt mal klein an

Man sieht es schon an der "Hintergrundgeschichte" - die Katamari-Reihe bleibt ihrem abgefahrenen Stil treu, den man bereits auf PS2 und PSP erleben durfte. Der neuste Ableger glänzt nun in HD-Optik (zumindest auf dem geduldigen Papier) und mit Online-Unterstützung, ansonsten ist aber praktisch alles beim verrückten Alten geblieben.
In dreizehn Levels kullert man eine Katamari-Kugel herum wie ein Mistkäfer sein müffelndes Mittagessen. Gesteuert wird dabei über die beiden Analogsticks (werden beide gleichzeitig nach oben gedrückt, rollt das Gebilde beispielsweise geradeaus), was etwas Übung erfordert, nicht zuletzt, weil das Ganze recht träge reagiert und noch dazu einen großen Wendekreis an den Tag legt.
Je umfangreicher die Kugel wird, desto größere Gegenstände bleiben an ihr kleben. Haften zuerst nur Kinkerlitzchen wie bunte Bonbons am Spielobjekt, sammelt man schon bald Spielzeug, Haustiere oder gar Menschen und schließlich ganze Bauwerke bis hin zu Inseln auf.

Der hat sie nicht alle...

Meist gibt der beknackte Monarch lediglich ein knappes Zeitlimit und eine zu erreichende Mindestgröße vor, für den guten alten Mars muss man sich jedoch in erster Linie heißes Zeug unter den Nagel reißen und Abkühlungen, etwa durch blöde Eis-Stände vermeiden. Bei der hier geforderten Genauigkeit fallen gemeine Stellen durch mangelnde Übersicht (die Kameraführung ist teils katastrophal) und die bereits angesprochenen Steuerungsschwächen besonders ins Gewicht und können zu kurzen Wutausbrüchen führen. Unter solchen Verstimmungen leidet auch der kritische Herrscher - fällt das Machwerk zu mickrig aus, ist seine Hoheit not amused und man muss einen neuen Versuch starten. Doch selbst bei Erfüllung der Vorgaben gibt der König gern abfällige Bemerkungen zum Besten. Soweit man das Nonsens-Gelaber denn verstehen kann...
Der Gute ist nun mal einfach nicht richtig normal im Hirn und irgendwelche Drähte sind wohl falsch verbunden. Davon abgesehen kommt Beautiful Katamari komplett in englisch daher. Die Textmenge ist natürlich nicht überwältigend, aber ein paar Brocken sollte man möglichst beherrschen.
Neben dem Basteln immer beeindruckenderer Katamaris kann man sich in den Arealen unter anderem auch mit dem Aufspüren diverser Extras befassen. So verbergen sich überall hyperaktive Cousins des Prinzen, die man nach dem Überrollen auch als spielbare Figuren verwenden darf. Außerdem befinden sich an vielen mehr oder weniger geheimen Stellen neckische Accessoires für die adelige Rasselbande.
Trotzdem mangelt es mit der Zeit doch an Abwechslung und Umfang, weshalb sich ein Abstecher in den Multiplayer-Bereich lohnen kann. Im Splitscreen (Vorsicht: noch weniger Übersicht) oder über Xbox Live trägt man hektische Kugel-Wettkämpfe aus oder löst die Levels im kooperativen Modus, bei dem die beiden Spieler gemeinsam den Prinzen steuern und ihre Befehle hoffentlich gut genug aufeinander abstimmen.
In den Statistiken warten ein paar witzige Informationen, beispielsweise die Gesamtgröße und -zahl der weltweit bis jetzt gerollten Katamaris.

Unverwechselbar

Seltsam, verrückt knallbunt - Katamari ist so einiges... Aber ganz bestimmt nicht schön ;)
Zumindest nicht auf die klassische Art. Und man muss verrückte japanische Spiele schon ein bisschen mögen, damit einem hier nicht die Augen weh tun. Überall tummeln sich schräge, effektlose Figurenkonstellationen, eckiges Viechzeug und die wildesten Objektkombinationen, begleitet von ebenso eigenartigem Japano-Pop.
Im Prinzip gleicht Beautiful Katamari seinem PS2-Vorgänger wie ein Ei dem anderen, nur Kleinigkeiten wie geringfügig schärfere Kanten bringen einen Hauch von HD-Optik ins oftmals ruckelnde Spiel.



 
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