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Guitar Hero: Aerosmith
Sonstige
von Activision
PCApril 2009
PS2Juni 2006
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360Juni 2008
  Infosheet News (6)

Artikel (3)

 

Bewertungen

GameCaptain
80 %
Test lesen
Magazine: 77 %
Unsere Leser: -
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Die Charaktere sind wirklich gut gelungen
Screen 2
Besonders die Animationen wissen zu gefallen
Screen 3
Coole Kamerafahrten gibt es viele
Screen 4
Die Charaktere der Vorbands kennt man aus den Vorgängern

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Aktuellste News zum Spiel

Mit Rock BandWeitere Infos hat die Guitar Hero-Reihe zum ersten Mal echte Konkurrenz bekommen, zumindest in den Staaten. Bei uns liegt das Teil wie Blei in den Regalen, was wohl dem hohen Preis zu verdanken ist. Bis zum vierten Teil der Gitarristen-Serie ist es noch ein ganzes Stück hin und um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, gibt es jetzt einen weiteren Ableger. Passend zur kommenden neuen Scheibe gibt es mit Guitar Hero: Aerosmith ein Huldigung an die Band, die schon seit 1970 aktiv ist und wie es scheint auch keinen Grund hat aufzuhören. Für Fans ist das Spiel sicherlich eine Offenbarung, aber ist denn für den Rest auch was dabei?

Guitar Hero III light

Wie in Guitar Hero IIIWeitere Infos steht wieder der Karriere-Modus im Vordergrund. Hier spielt man die Geschichte der Kapelle nach. Gezeigt wird das anhand witziger Comic-Sequenzen, zudem geben einzelne Bandmitglieder ihre Kommentare zum Besten. Die musikalische Historie beginnt also in einer kleinen Turnhalle und endet mit gigantischen Auftritten, die ganze Stadien füllen. Um das zu erleben gilt es 31 Songs zu meistern. Mit den Bonusliedern kommt man insgesamt auf 41 Stücke, was im direkten Vergleich mit dem Vorgänger wahrlich mau ist, denn da gibt es fast doppelt so viele Tracks zu bewältigen.
Die Spielmechanik ist natürlich unverändert geblieben. Man drückt auf seiner Plastik-Klampfe – es geht auch mit dem Controller, ist dann aber unlustig – zur richtigen Zeit auf einen der fünf farbigen Knöpfe. Macht man das bei sternförmigen Symbolen, lädt man die Starpower auf. Reißt man die Gitarre nach oben, wird – dank eines eingebauten Sensors – die Sternekraft aktiviert und man sackt für kurze Zeit die doppelte Anzahl an Punkten ein und der Sound ertönt mit einem stylischen Hall. Hat man einen Song bewältigt, gibt es dafür Bares. Die Höhe richtet sich danach wie gut man war. Mit dem schnöden Mammon lassen sich im Shop neue Charaktere, Gitarren und Songs usw. kaufen, insgesamt aber auch deutlich weniger als im Vorgänger. Die musikalischen Schlachten bleiben Guitar Hero III exklusiv, obwohl es mit Joe Perrys Solotitel durchaus Potential gegeben hätte.

Wo sind die wirklichen großen Hits?

Bei den anderen Teilen galt es stets vier von fünf Songs zu meistern um auf die nächste Bühne zu gelangen. Das ist dieses Mal geringfügig anders. Zuerst spielt man zwei Songs in einer Vorband, bis die großen Jungs die Bühne betreten. Unter den anderen Bands tummeln sich Namen wie Stone Temple Pilots (Sexy Type Thing), The Clash (Complete Control) oder Lenny Kravitz feat. Slash (Always on the Run). Die Auswahl erfolgte seitens Aerosmith. Ob das die Masse anspricht, sei mal dahin gestellt. Dazu kommt, dass einige Titel nicht in der Originalversion enthalten sind, sondern es nur (zugegeben hervorragend) gecovert auf den Silberling geschafft haben.
Da man die Karriere von Aerosmith nachspielt, gibt es Songs aus allen Dekaden wie z.B. Movin‘ Out (1973), Walk this Way in beiden Versionen (1975 & 86), Livin‘ on the Edge (1993) oder Beyond Beautiful (2001). Überraschend ist allerdings, dass die richtig großen Songs wie Crazy, Jaded oder sogar der Welthit I don’t want to miss a Thing fehlen. Wahrscheinlich ein Lizenzproblem.

Schicke Gitarre

Wer sich Guitar Hero Aerosmith im Bundle kauft, bekommt eine schicke, kabellose Gibson-Gitarre mit Bandlogo-Faceplate. Optisch bekommt man im Spiel den gewohnten Comic-Look geboten. Bei den Vorbands hat man sich aus dem Kader des Vorgängers bedient, heißt also, man bekommt die gleichen Charaktere zu Gesicht. Die Jungs von Aerosmith hat man mit Motion Capturing auf den Bildschirm gebannt, das Ergebnis sieht dementsprechend gut aus und es macht Spaß zuzusehen wie z.B. Joe Perry auf dem Boden liegend wie wild an seiner Klampfe zupft. Am Sound gibt es ebenfalls wenig zu Meckern. Die Lieder dröhnen kraftvoll aus den Boxen und das Publikum jubelt einem zu, als würde man selber auf der Bühne stehen.
Jeder Song kann übrigens im Multiplayer-Modus gespielt werden, der auch deutlich schmaler ausfällt. Die motivierende Koop-Kampagne ist ersatzlos gestrichen. Übrig geblieben sind die üblichen Verdächtigen wie Face Off und Co. Unterschiede gibt es zwischen den NextGen-Fassungen weder technisch noch inhaltlich.

 
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