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Command & Conquer 3 - Kanes Rache
3D-Echtzeitstrategie
von EA
PCMärz 2008
360Juni 2008
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Screen 1
Mit den Scrin machen wir die GDI platt
Screen 2
Im 4vs4 Multiplayer...
Screen 3
...kracht es ordentlich
Screen 4
Kane will die Macht

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Aktuellste News zum Spiel

Oberschurke und Nimmertod Kane hat nun auch auf der Xbox 360 mit C&C 3 – Kanes Rache seinen eigenen Auftritt. Was bietet das ohne das Hauptspiel C&C 3 – Tiberium Wars allein lauffähige Addon?

NOD-Geschichte zum nachspielen

Die Story der NOD-only Solo-Kampagne lässt den Spieler in drei Akten mehrere Jahre NOD-Geschichte in 13 Missionen nachspielen. Der erste Akt knüpft nach Tiberian SunWeitere Infos an, in dem man NOD-Splittergruppen wieder unter Kanes Oberbefehl vereinen muss - natürlich mit Waffengewalt. Im zweiten Akt macht man einen Zeitsprung und spielt verschiedene Schlüsselstellen vom Hauptspiel aus einem parallelen NOD-Blickwinkel nach. Dank dieser Sicht auf die Ereignisse von C&C 3 gibt es für die Spieler des Hauptspiels einige A-ha-Effekte und die Klärung verschiedener Fragen. Akt drei wiederum lässt eher Fragen offen, als sie zu klären. Hier darf man spielerisch einen Blick auf NODs Zukunft werfen. Doch gerade als es spannend wird und der Spieler C&C-Geheimnisse, etwa um den Tacitus oder CABAL lüften will, ist auch schon abrupt Schluss. Spekulationen um ein C&C 4 werden somit Nahrung gegeben.
Kane- und NOD-Fans erwarten die ca. 30 Minuten HD-Videosequenzen mit dem eigensinnigen Glatzkopf (natürlich wieder von Joe Kucan gespielt) sicher mit Freude. Leider haben die Filmchen aber etwas weniger Esprit als erwartet. Zu viel sich wiederholendes Geschwafel und wenig Action lassen die Videos im C&C-weiten Vergleich schwach wirken. Außerdem schaffen es auch die Filmchen nicht, der doch etwas wirren und auseinander gerissenen Story den entscheidenden roten Faden zu geben.

Verbesserte Steuerung

Schon die 360-Steuerung des Hauptspiels konnte uns gefallen. Nun haben die Entwickler nochmals einiges auf den Kopf gestellt und sich etwas Neues einfallen lassen. Herausgekommen ist eine Steuerung mit einem so genannten radialen Menü. Nach wie vor werden Einheiten ganz simpel per A-Knopf ausgewählt und auf dem Bildschirm bewegt. Die Kamerasteuerung inkl. Drehen und Zoomen geht wie gehabt mit den Analogsticks. Neu ist aber, dass man per RT nun jederzeit und an jedem Ort auf der Map blitzschnell ein kreisrundes Menü öffnen kann. Dadurch hat man auf der Stelle Zugriff auf alle wichtigen Befehle, Baumenüs, Upgrades oder Spezialfähigkeiten. Ein Zeit raubendes durchswitchen von hintereinander gelegten Untermenüs gehört so der Vergangenheit an. Selbst die Gruppierung der Einheiten geht nun schneller von der Hand, zumal man die einmal gruppierten Verbände auch noch in Windeseile per Steuerkreuz durchschalten kann.
Diese Art der Steuerung ist deutlich schneller und so gelingen auch Siege gegen schwere Gegner mit fortschreitender Spieldauer mühelos. Letzteres liegt aber sicher auch daran, dass die 360-Version innerhalb der drei Schwierigkeitsgrade jeweils wieder etwas entschärft wurde. Außerdem greift wieder ein (immer noch ausreichendes) Einheitenlimit, was das Armee- und Truppenhandling deutlich übersichtlicher werden lässt.

Die Kampagne

Kein Wunder also, dass die ersten Missionen der Kampagne selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade im Handumdrehen gewonnen sind. Das liegt aber auch daran, dass man meist ohne Zeitdruck seine Basis und seine Armee aufbauen kann. Doch spätestens im zweiten Akt ändert sich das Ganze. Man fängt zwar nun meist mit halb vorgefertigten Basen an, wird aber auch ziemlich schnell von einer Übermacht oder gegnerischen Supereinheiten attackiert. Köpfchen einsetzen und auch die Nebenaufgaben abarbeiten ist hier angesagt. Etwa wenn einem die Entwickler zu erobernde Fahrzeuge als Verstärkung auf die Map legen oder die Kraftwerke der Gegner einfach so ungedeckt ins Hinterland stellen. Alles in allem spielen sich die Missionen abwechslungsreich, auch da man neben „Zerstöre alles“-Missionen wieder Kommando- oder Eskort-Missionen erfüllen darf.
Die KI und die Wegfindung sind C&C-typisch durchwachsen. Bei der Wegfindung gibt es immer wieder Probleme an Engstellen, bei denen sich die Einheiten Alternativrouten, gern auch mal durch gut verteidigtes Feindesland suchen. Ein gutes Mikromanagement ist daher Pflicht.
 
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