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Fallout 3: Operation Anchorage
Rollenspiel
von Bethesda Softworks
PCJanuar 2009
360Januar 2009
  Infosheet News (2)

Test

Screens (10) Trailer (1)  

Bewertungen

GameCaptain
80 %
Test lesen
Magazine: 50 %
Unsere Leser: 90 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
General Chase erläutert die Lage.
Screen 2
Diese Artilleriegeschütze müssen zerstört werden.
Screen 3
Ein neuer Gegner
Screen 4
Die amerikanischen Soldaten verfügen über Powerrüstungen.

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Aktuellste News zum Spiel

Es soll angeblich Xbox 360-Spieler geben, die sich Games aus dem Ausland, beispielsweise aus Großbritannien, importieren. Sei es, weil sie das englischsprachige Original bevorzugen und eine schwache deutsche Synchronisierung ablehnen oder sich als mündige Erwachsene nicht den Spielspaß durch eine staatliche Zensur verderben lassen wollen. Für diese Gamer haben die Jungs und Mädels von Bethesda eine unliebsame Überraschung. Lädt man den jüngst erschienen Download-Content (DLC) Operation Anchorage zu ihrem Rollenspiel-Hit Fallout 3 auf seine Xbox 360 und startet das Spiel, so lässt sich der DLC lediglich in der Version des heimatlichen Marktplatzes zocken. Im Klartext heißt das: Deutsche bekommen von Operation Anchorage nur die deutsche Fassung, Franzosen nur die französische usw.

Hilfe für die Ausgestoßenen

Um Operation Anchorage zu starten, ist es zunächst einmal notwendig, ein neues Hauptspiel zu beginnen oder einen alten Spielstand zu laden, da eine Fortsetzung nach dem Ende der Hauptquest nicht möglich ist.
Nach der Ankunft im endzeitlichen Ödland erhält der einsame Wanderer einen Notruf (der Fortschritt in der Hauptquest und der Level des Alter Ego sind hierfür irrelevant) von einem Außenposten der Ausgestoßenen. Diese ehemaligen Mitglieder der Stählernen Bruderschaft haben zwar bisher in Fallout 3 eher eine Nebenrolle gespielt, fungieren jetzt aber als Questgeber.
Von ihnen erhält man, nachdem man zuvor ein paar Kämpfe an der Seite der Ausgestoßenen bestanden hat, ein verlockendes Angebot. Die Ausgestoßenen haben in einem unterirdischen Gebäudekomplex eine verschlossene Sicherheitstür entdeckt, hinter der sich massenweise hochwertige Ausrüstung befindet. Um das Schloss zu öffnen, muss jedoch eine Simulation, die Abwehr der chinesischen Invasion in Alaska, erfolgreich durchgespielt werden. Natürlich ist der einsame Wanderer (etwaige Gefährten müssen draußen bleiben) mitsamt seinem PipBoy 3000 genau der richtige Kandidat für diesen Job und bekommt für den Erfolg der Mission einen Teil der besagten Ausrüstung zugesprochen.

Wir holen uns unser gottverdammtes Öl zurück!

Kurz nach der Ankunft in Alaska wird sofort klar, welche Ausrichtung Operation Anchorage hat. Das AddOn spielt sich erheblich actionlastiger und geradliniger als das Hauptspiel. Zwar gibt es insofern noch eine Wahlfreiheit, als dass man sich entscheiden kann, Gegner im Splinter CellWeitere Infos-Stil zu ermeucheln oder aber durch ein paar Feuerstösse das virtuelle Leben auszuhauchen. Moralische Entscheidungen, verschiedene Lösungswege und umfangreiche Dialoge, alles Eigenschaften, die Fallout 3 auszeichnen, fehlen aber fast völlig.
Stattdessen fühlt sich das Spiel die ganze Zeit über wie eine Simulation an. Mit der Umwelt kann fast nicht interagiert werden. Lediglich dafür vorgesehene Gegenstände wie Granaten und Munition leuchten rot auf und weisen mit einem Summton darauf hin, dass sie mitgenommen werden können. Die erledigten chinesischen Kommunisten lösen sich nach dem Ableben in Luft auf, und eine blaue Wand begrenzt ähnlich wie in Assassin’s CreedWeitere Infos die Spielwelt.

Neue Gegner, neue Waffen

Der Spielablauf, der aus mehreren Einzelquests (samt Achievements) besteht, ist eher eintönig. Kommunisten erledigen, Kommunisten meucheln und noch ein paar Kommunisten ins virtuelle Jenseits befördern. Zwischendurch darf gelegentlich der ein oder andere Sprengsatz angebracht werden, um feindliches Kriegsmaterial zu zerstören. Für ein wenig Abwechslung sorgen schließlich neue Waffen wie das Gauss-Gewehr oder ein paar neue Gegnertypen. Gelungen sind insbesondere die chinesischen Spezialeinheiten, die sich getarnt durch das eisige Alaska bewegen.
Allerdings stellen auch sie keine große Herausforderung dar. Zum einen gibt es zu viele Versorgungsstationen, an denen man sich seine Munitions- und Gesundheitsvorräte wieder auffrischen kann. Zudem ist man nur selten allein unterwegs. Häufig stehen einem Teamkameraden zur Seite, die allein schon auf Grund der Tatsache hilfreich sind, dass sie das feindliche Feuer auf sich ziehen.
Erwähnenswert ist auch noch, dass es für die ausgeschalteten Feinde massig Erfahrungspunkte gibt und sich der Charakter durch das Zocken von Operation Anchorage rasch hochleveln lässt. Wenn schließlich nach rund vier Stunden die Simulation erfolgreich abgeschlossen worden ist, winken dem Spieler als Belohnung Ausrüstungsgegenstände, die es nicht in der sonstigen Fallout 3-Welt gibt und damit einzigartig sind.
 
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