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Test: The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena
Lohnt sich der erneute Ausbruch mit Riddick?
Sci-Fi-Schwerverbrecher Riddick gilt als eine der härtesten Säue des Universums. Das muss er auch sein, denn kaum jemand sonst schafft es in so schöner Regelmäßigigkeit von einem Weltraumfettnäppchen ins nächste zu tappen. Ein Absturz auf einen alienverseuchten Planeten, eine Invasion außerirdischer Untoter und diverse Hochsicherheitsgefängnisse würden jeden Normalsterblichen in die Verzweiflung treiben, für Riddick sind es hingegen höchstens schaffbare Herausforderungen. Nach dem Riddick im Vorgängerspiel Escape from Butcher Bay aus dem gleichnamigen Alptraumknast ausbrach und mit einem schnuckeligen Raumschiff in die Weiten des Alls entschwand, wartet schon die nächste Todesfalle, pardon, Herausforderung auf den kahlköpfigen Antihelden.Assault on Dark AthenaRiddicks Cryoschlaf währt nicht lange. Ein riesiges Raumschiff taucht auf und zieht das kleine, friedlich durchs All treibende Raumschiff mit einer Art Weltraumharpune an Bord. Riddick ist derweil durch einen Alarmmechanismus aufgewacht und kann sich nur knapp vor dem anrückenden Enterteam verstecken. Verantwortlich für den Ärger ist Captain Revas, die mit ihrem Piratenschiff, der namensgebenden Dark Athena, arglose Weltraumreisende einfängt um sie zu willenlosen Kampfdrohnen umzuwandeln. Klar das Riddick von der Idee nicht so begeistert ist und von dem Piratenkahn so schnell wie möglich verduften möchte.Zunächst ist Riddick nur mit einer überlangen Haarnadel bewaffnet, die er unbemerkt von Revas gemopst hat. Mit dieser Behelfswaffe und Riddicks bekannten Nachtsicht-Augen schleicht man sich das erste Drittel des Spiels durch die dunklen Schiffskorridore und versucht die auftauchenden Widersacher möglichst lautlos von hinten auszuschalten. Hat man sich nahe genug von hinten herangeschlichen, reicht bereits ein Knopfdruck um den Gegner zu meucheln. Ansonsten kann Riddick aber auch im Nahkampf ordentlich austeilen. Die Steuerung ist gegenüber dem Vorgänger dabei unverändert geblieben und entspricht den üblichen Genrestandards. Assault on Dark Athena (kurz AoDA) spielt sich im ersten Drittel eher wie ein Action-Adventure aus der Egoperspektive, als wie ein Egoshooter. Das Leveldesign ist im Gegensatz zu Butcher Bay allerdings etwas linearer und mehr auf den Schleich- und Nahkampfaspekt ausgelegt. Die Adventurelemente und Konversationen mit anderen NPCs sind nicht mehr so stark vertreten. Optisch und vom Design her erinnert das Spiel noch eher als der Vorgänger an Doom 3 . Viel Metall, Technik und Bump-Mapping soweit das Auge reicht. Im Spiel trifft Riddick meist auf zwei Gegnersorten: die Schiffsbesatzung und die zu schwer bewaffneten Drohnen umfunktionierten Menschen. Letztere haben zwei Betriebsmodi: leuchtet das Licht an ihrem Kopf rot, haben sie nur ihre eigene, eingeschränkte KI und stapfen entsprechend Zombi-like durch die Gänge. Leuchtet das Licht weiss, werden sie hingegen von einem Besatzungsmitglied ferngesteuert und sind agiler und schlauer. Leider kann man die Waffen gefallener Drohnen nicht aufheben, da diese fest mit ihren Armen verbunden sind. Dafür kann Riddick aber die Drohne einfach hochheben und dann mit der Waffe feuern. Der Nachteil ist dann halt, dass Riddick sich mit dieser Last nur noch sehr eingeschränkt bewegen kann. |
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