Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
CONTENT EINSENDEN

Test: Star Trek: D-A-C

Mit der Enterprise im Arcade-Weltraum
 Star Trek: D-A-C
Wenn ein potentieller Zuschauer-Magnet in den Kinos erscheint, dann gibt es immer einen Kometenschweif, in dem sich kleine Partikel tummeln, die auch im großen Licht erstrahlen wollen. Im Klartext: Der neue Star Trek ist angelaufen, auf Xbox-Live gibt es Star Trek D-A-C (STDAC), das immerhin mit großartiger Film-Musik und gradlinigem Gameplay protzt. Aber gradlinig kann auch den direkten Aufprall auf einem unbewohnten Planeten bedeuten...

...um dorthin zu gehen, wo noch kein Spieler...

Nein, STDAC ist nichts, was es nicht schon gäbe. Es ist ein Arcade-Shooter, der vom Multiplayer-Ereignis lebt. Der Kampf Menschen gegen Romulaner wird hier in epischer Breite zelebriert, ohne dabei wirklich in die Tiefe zu gehen. Wer sich in Wing Commander Arena ausgetobt hat, der hat eine gute Parallele zum Gameplay von STDAC. Ein Arcade-Shooter aus der Vogel-Perspektive, wobei das im All ja gar nicht möglich ist. Bezeichnen wir es also als „Draufsicht“, jeder weiß letztlich ja ohnehin, was gemeint ist. Dabei hat der Titel insgesamt einiges zu bieten - und eine ganze Menge wiederum nicht.
Das beginnt mit der Optik, die wirklich gelungen ist. Die Raumschiffe, die zwar etwas klein ausgefallen sind, sehen gut aus, die Hintergründe der einzelnen Karten sind hübsch anzusehen und sorgen für eine angenehm dichte Atmosphäre in den endlosen Weiten des Alls. Doch dem gegenüber steht eine lausige sonstige Präsentation, z.B. ein liebloses Menü und das Fehlen jeglicher Zwischensequenzen. Das tut dem Multiplayer-Modus nicht weh, aber der Solo-Modus ist schlichtweg ein Witz.

Lasst mich hier nicht allein!

Der Fokus vieler Spiele richtet sich immer mehr auf den „geselligen“ Multiplayer-Part aus. STDAC macht da keine Ausnahme, allerdings fehlt es an Konsequenz. Immerhin ist der Solo-Modus zu Übungszwecken zu gebrauchen, so dass man nicht vollkommen unvorbereitet in die Multiplayer-Gefechte steigt. Aber eine Mini-Kampagne, ein echtes Tutorial, so etwas gibt es nicht. Unter Hilfe gibt es eine geschriebene Anleitung, wie das Spiel funktioniert – das ist mehr als dürftig.
So unterscheidet sich das Solo-Spiel, bei dem im Übrigen eine hammerharte KI den Spielspaß schnell aufs Korn nimmt, kaum vom Multiplayer-Modus. Deathmatch, Assault und Conquest stehen in beiden Modi zur Verfügung – nur einmal gegen die KI und einmal gegen Menschen. Im Coop-Modus wird das Ganze dann zu zweit gegen die KI gespielt. Das klingt ein wenig spärlich, und das ist es auch. Gerade im Solo-Modus ist das so interessant, wie ein gebrauchtes Kaugummi wieder zu verwenden. Ob man nun eine bestimmte Anzahl Gegner vernichten muss oder Punkte erobern und halten soll: Der Kampf ist oft einfach nur von großem Durcheinander geprägt.

Ein Notrufsignal! Legen sie es auf den Schirm...

Sechs Schiffe stehen insgesamt zur Auswahl, drei aus der Föderation und drei romulanische Schiffe. Es gibt jeweils einen Jäger, einen Bomber und ein Flagschiff – bei der Föderation ist es die Enterprise, klar. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, die aber bei STDAC schlecht ausbalanciert wurde. Mit dem Flagschiff ist es definitiv leichter, Erfolg zu haben, auch wenn der verhältnismäßig große Kasten im Vergleich zu den anderen ziemlich träge ist. Die Bomber legen, klar, Bomben, die relativ schnell explodieren, die Jäger sind fix unterwegs und haben schnell feuernde Laser, die Flagschiffe arbeiten mit mächtigen Photonen-Kanonen sowie automatischen Laser-Strahlen. Auf den Spielfeldern gibt es dann noch sehr nützliche Power-Ups, die das eigene Schiff bis auf Stärke fünf aufleveln. Mit dem linken Stick wird gesteuert, der rechte ist für die Richtung zuständig, in die dann gefeuert wird.
Wenn es erst einmal ans Spielen geht, dann ist das Geschehen bei STDAC hektisch, oft unübersichtlich, aber im Multiplayer-Modus mitunter durchaus auch spaßig. Trotzdem: Die Steuerung ist hakelig, das Feuern der Waffen umständlich und ungenau. Dazu kommt, dass die schöne Optik einfach nicht funktionell ist: Oft ist einfach nicht zu erkennen wie und in welche Richtung sich das Raumschiff nun dreht oder gleich fliegen wird. Das nervt.
So bleibt oft nur ein zerstörtes Schiff übrig, aus dem man sich mit der Rettungskapsel katapultieren kann, um dann schneller wieder den Respawn einzuleiten. Wird auch die Rettungskapsel zerstört, dann dauert es noch etwas länger, bis ihr wieder am Schlachtgeschehen teilnehmen dürft.
Unterm Strich bleiben da nur noch die guten Sounds und die stimmungsvolle Hintergrundmusik – aber das ist ein bisschen wenig, selbst für ein kleines Xbox-Live Arcade-Spiel.

Screen 1
In den unendlichen Weiten des Weltraums...
Screen 2
...gilt es Gebiete zu erobern und zu verteidigen...
Screen 3
...in epischen Gefechten zwischen der Föderation und den Romulanern...
Screen 4
...aber es gibt dabei keinen Spaß-Preis zu gewinnen.

Ähnliche Tests


Sleeping Dogs
75%

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
50%

Neverdead
62%

Sine Mora
85%

Guns of Icarus Online
60%

Warp
76%
Gratis-eBook

Jetzt als PDF runterladen

Star Trek: D-A-C

Packshot
Action
von Paramount
USK-Freigabe keine Angabe
PCJuni 2009
PS3Juni 2009
360Mai 2009
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
» Allgemeine Infos » Kaufen
» News » Artikel
» Screenshots » Videos
» Cheats, Komplettlösungen und Trainer

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
65 %
Test lesen
Magazine
51 %
Übersicht
Unsere Leser
53 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

21.05.09
X360
Star Trek: D-A-C im Test
19.05.09
X360
3x Star Trek: D-A-C für Xbox 360 - Gewinnspiel beendet
13.05.09
X360
Star Trek: D-A-C - Demo und Vollversion auf Xbox Live

Letzte Screens zum Spiel



 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMOG-Welt
MMORPG Spiele
McMedia IE-Shop
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC
Xchar Games News


Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne

?> 1 4