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Wenn man sich diverse Top Ten Listen der besten Kampfspiele aller Zeiten anschaut, ist der zweite Teil der Marvel vs. Capocm Reihe stets vertreten. Es war also nur eine Frage der Zeit bis Capcom eine entsprechende Neuauflage im Beat’em Up Jahr 2009 bringt. Wir zeigen ob die Portierung dem Original gerecht wird. 58x58x58Capcoms versus Serie war in den 90er Jahren eine feste Beat’em Up Größe. Angefangen von Xmen vs Streetfighter oder Capcom vs. SNK über diverse Sequels bis hin zu Marvel vs. Capcom. Doch der erste Teil war nur ein Warmmacher, im bis dato finalen Nachfolger sollte Capcom sich selbst übertreffen, was Komplexität und Vielfalt anging. Und es kommt nicht von ungefähr, dass das Spiel selbst zehn Jahre nach seinem Release noch auf den weltweiten Turnieren als fester Bestandteil gilt. Doch woher rührt die Genialität dieses Titels? Hier sei eine Zahl genannt: 195112. Denn so viele mögliche Charakterkombinationen können aufeinander treffen, so dass kein Duell dem anderen gleicht. Capcom schaffte dies mit einem intelligenten 3er Team-System und sage und schreibe 56 auswählbaren Kämpfern aus beiden Universen. Doch nicht nur die bekannten Street Fighter und Marvel-Helden sind in der Riege vertreten, auch einige Kuriositäten und Serienspinoffs schafften es in die Auswahl. Wenngleich manch Charakter wie Servbot, Roll oder der Kaktus eher selten bei den guten Spielern im Team zu treffen sind, bilden sie dennoch eine lustige und willkommene Abwechslung und können doch überraschen. Eine Story besaß der Titel noch nie und tut es auch hier nicht, es geht lediglich ums verprügeln und das so spektakulär wie möglich. Zur Auswahl stehen uns dabei die Standardmodi wie Arcade, Versus oder Training, wirklich interessant sind aber eher die Mehrspielermöglichkeiten. Im Ranglistenmodus können wir uns mit der ganzen Welt messen. Je stärker unser Gegner dabei ist, desto mehr Punkte erhalten wir nach einem Sieg. Leider ist das Ranglistensystem nicht so ausgefeilt wie in Street Fighter 4 , um seine Grenzen zu testen genügt es aber allemal. Alternativ können wir uns aber auch freundschaftlicher messen und in den normalen Mitspielermodus einsteigen. Hier werden wir Teil einer bis zu sechsköpfigen Lobby wobei immer der Gewinner eines Duells bleiben darf und der nächste Herausforderer nachrückt. Ein äußerst spaßiges Spielsystem, zumal man den derzeitigen Konkurrenten auch von der Warteliste zusehen kann. Sämtliche Charaktere stehen übrigens von Beginn an zur Auswahl und müssen nicht erst freigespielt werden. Das verringert zwar die Motivation den ohnehin schon fast überflüssigen Arcademodus zu spielen, der Fokus im Spiel liegt aber eh klar auf Mulitplayer. | ||||||||||||||||||||||||||||
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