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Preview: Assassin's Creed II
Endlich mehr Vielfalt beim Attentäter-Titel?
Noch zwei Wochen, dann liegt Assassins Creed II in den Regalen der Händler – hebt sich der Titel wirklich vom Vorgänger ab? Und vor allem: Ist er wirklich abwechslungsreicher als der erste Teil? Wir durften bei Ubisoft das erste Kapitel zur Probe spielen und können in vielen Punkten Entwarnung geben.Locker, leichter EinstiegDas Spiel startet mit einer bereits bekannten Sichtweise: Desmond steht in den Versuchsräumen, die den Spielern des ersten Teils bekannt sein dürften. Vorkenntnisse sind sicher hilfreich, um alles an der Geschichte zu verstehen, aber auch Neulinge werden sich zurecht finden. Zumal der Beginn sehr behutsam in die Geschichte einführt: Neben einigen Schleichsequenzen muss sich Desmond auch prügeln, bevor er schließlich wieder in einen Animus steigen darf und wir als Ezio in Venedig ans Werk gehen können.Auch in der Vergangenheit gibt es einen sehr entspannten Einstieg, der zum einen den Spieler mit den Grundzügen der Steuerung vertraut macht, zum anderen auch Ezio als Charakter näher bringt. Anders als im ersten Teil, in dem Altair letztlich nur ein Mann mit Kapuze war, bekommt der Protagonist im zweiten Teil jetzt tatsächlich ein Gesicht, weitaus mehr Hintergrund und bietet damit auch so etwas wie Identifikationsmöglichkeit. An der Steuerung selbst hat sich im Vergleich zum ersten Teil nichts geändert, was gut ist, denn das funktionierte ja tadellos. Allerdings wirkte das Klettern mitunter noch etwas hakelig, ist aber immer noch einfach umzusetzen. Dass die Entwickler wieder verstärkt auf leichte Zugänglichkeit setzen, kommt dem Spielfluss nicht nur in diesem Punkt zu Gute – große, schwere Herausforderungen wird es nicht geben, echte Frustmomente bleiben aus und so mögen einige Hardcore-Zocker verächtlich die Nase rümpfen, weil ihnen der Titel zu einfach ist. Entscheidend dürfte aber der Spielspaß sein, der wird bei AC2 groß geschrieben. Viele, viele Missionen zur AuswahlDer große, fast übergewichtige Kritikpunkt am ersten Teil war die mangelnde Vielfalt – und dem treten die Entwickler im zweiten Teil mächtig entgegen. An jeder Ecke gibt es Missionen, die längst nicht alle zum Fortschreiten der Handlung beitragen, aber entweder das Geldsäckel füllen oder hier oder da mal eine Tür öffnen, die im späteren Verlauf hilfreich sein kann. Zu viel wollen wir nicht verraten, aber eines sollte bei AC2 auf keinen Fall aufkommen: Langeweile. Klar, es gibt auch wieder Sammel-Missionen, aber grundsätzlich wimmelt es in der Stadt von so vielen, unterschiedlichen Aufträgen, dass es beim Testspiel schwer fiel, beim roten Faden zu bleiben und nicht ständig in Nebenmissionen abzudriften.Dazu gehören im Übrigen auch die geheimen Bereiche, in denen es vor allem auf Geschicklichkeit und logische Knobeleien ankommt – ein bisschen Lara Croft im Gewand eines Assassinen, die Abwechslung tut dem Spiel ganz gut. Die leisen KritikpunkteBei einem Spiel, das sich um einen passionierten Killer dreht, sollte man mit seiner Kritik vorsichtig sein – man weiß nie, wer einem nachts auflauert. Angst beiseite, es gibt tatsächlich ein paar Kleinigkeiten, die in der Preview-Version noch nicht so gut aussahen. Und wenn wir gerade bei der Optik sind: Die ist auf dem Stand des Vorgängers. Wer der ersten Teil kennt, wird jetzt sagen: Och, die Grafik war doch gut. Ja, aber es sind fast zwei Jahre vergangenen und mittlerweile gibt es Spiele, die in der Optik schon um einige Meilensteine weiter sind. An Top-Titel wie Uncharted 2 kommt Ezio nicht heran, zumal gerade auf der PS3 das Geschehen schlechter aussah: Die Texturen wirkten blasser, es gab immer wieder Treppenbildungen, während die Xbox-Version etwas frischer aussah.Zudem gab es hin und wieder Probleme, das Missionsziel eindeutig auszumachen: Die Kletterpartie am Turm wurde so zur Suchaktion, die irgendwann endete, aber so etwas unrühmlich in die Länge gezogen wurde. Schließlich krankte Ezio an etwas, das auch schon Altair angekreidet wurde: Voll ausgerüstet, ist der Assassine schon zu stark, um die meisten Kämpfe zu verlieren. Zwar sind die Konter-Attacken, die im ersten Teil die Kämpfe leicht werden ließen, schwieriger geworden, aber mit der Doppelklinge und ein paar Kniffen lassen sich viele Kämpfe entscheiden. Unter dem Aspekt „zugängliches Gameplay“ mag das dann nicht so dramatisch erscheinen, denn die Kämpfe machen wieder viel Spaß, es gibt viele neue Animationen und so wie die Probe-Version aussah, wartet im Nachfolger eine ganze Menge Spaß auf den Spieler. |
Assassin's Creed II

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