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Cars Race-o-Rama
Funracer
von THQ
PS3November 2009
360November 2009
  Infosheet

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
56 %
Test lesen
Magazine: 55 %
Unsere Leser: -
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Neue Teile für Lightning & Co.
Screen 2
Die Umgebungsgrafik ist etwas detailarm
Screen 3
Viele bekannte wie Mack sind wieder dabei
Screen 4
Im Minispiel muss Hook als Raketenflieger ran
Screen 5
In Motorpolis gibt es Cars auch bei Nacht
Screen 6
In Richtung Strand von Santa Carburera

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Nach dem passablen CarsWeitere Infos und dem mauen Cars: Hook InternationalWeitere Infos versoftet THQ nun mit Cars: Race-O-Rama bereits zum dritten mal das Universum aus Pixar's Kinoerfolg Cars. Aller guten Dinge sollen ja bekanntlich Drei sein oder eher doch nicht?

Das Race-O-Rama

Nach Spielstart und Profilerstellung ist die Auswahl an Spielmodi nicht groß. Story- und Arcade-Modus stehen zur Verfügung. Bei letzterem darf man die freigeschalteten Rennen aus der Story allesamt allein oder mit einem Mitspieler an einer Xbox 360 nochmals fahren.
Der Story-Modus dreht sich um das große Rennen Race-O-Rama, das man mit Lightning McQueen gegen Widersacher Chick Hicks gewinnen soll. Bis zum finalen Fight gilt es aber im bekannten Radiator Springs und den neuen Orten Motoropolis, Autovia und Santa Carburera über 25 Gold-Events zu gewinnen. Neben diesen storyvorantreibenden Pflichtaufgaben gibt es noch zig Standard-Events, die auf einen Sieger warten. Bei diesen – wir nennen sie jetzt mal salopp Auffüllrennen - findet man auch wieder viel bekanntes in Form von klassischen Runden- oder Staffelrennen. Hinzugekommen sind u.a. Guido-Kart-Rennen, mit auf der Strecke verteilten Power-Ups wie Schub, Nebel, Geist, usw. Mario Kart lässt grüßen. Beim neuen Autocross gilt es derweil auf Zeit um Pylonen zu steuern, während man als Paketdienst unter Zeitdruck Reifen zu Luigi bringen muss.
Wer Lust hat kann die Rennen in den relativ frei befahrbaren Arealen selber finden oder sich per einblendbarer Karte direkt „hinbeamen“ lassen. Wer frei umher fährt wird wieder auf die bekannten Blitze treffen, für deren einsammeln es Punkte gibt. Damit schaltet man - genau wie für die Zündkerzen in den Gold-Events - neue Autoteile frei, mit denen man McQueens Aussehen verändern darf. Wer schon immer mal wissen wollte, wie Lightning in Blau und mit fetten Spoilern aussieht, wird’s sicher freuen. Einfluss auf die Fahreigenschaften hat das ganze aber nicht.

Lenke links, fahre nach rechts

Apropos Fahreigenschaften. Genau hier liegt nämlich der Hase im Pfeffer, bzw. das Auto in der Öllache. Die normalen Rennen mit Lightning auf Asphalt oder auch auf Schotter fahren sich, wie bei den Vorgängern, allesamt recht einfach und die Gummiband-KI ist jederzeit in den Griff zu bekommen. Der Wagen hat stets gute Bodenhaftung und lässt sich jetzt sogar per Schultertaste auch zum Driften bewegen, was nebenbei wiederum den Boost auffüllt. Doch wehe man muss die Monstertruck-Variante auf Schotter, ein Schrott-Derby mit Hook oder ein Kart-Event mit dem Dreirad Guido fahren, dann wird das Spiel zum absoluten Spaßkiller. Einmal ist man dann in Streckenschläuchen mit zum Teil unsichtbaren Streckenbegrenzungen unterwegs, an denen man wie ein Pingpong-Ball abprallt und willkürlich auf den Kurs zurückgeworfen wird. Des weiteren versagt hier die Fahrphysik komplett. Man lenkt nach links und fährt nach rechts, man springt und dreht sich nach der Landung unvermittelt um die eigene Achse. Und zu guter Letzt tritt hier auch noch die Gegner-KI als aggressives Monster auf. Die Gegner schubsen, rammen, drängeln was das Zeug hält. Am liebsten noch kurz vor der Ziellinie – Frust statt Spielspaß ist bei diesen Rennen an der Tagesordnung.
Unverständlich in diesem Zusammenhang, das es für die Tastenbelegung am Controller, neben einer Lenkradvariante, nur ein festes Set gibt. Auf A liegt Beschleunigen, auf X Bremsen, usw. Mit den analogen Schultertasten hätte man Gas und Bremse – wie heutzutage üblich - viel einfacher dosieren und das Fahrverhalten etwas besser in den Griff bekommen können.

Lightning by Night

In Sachen Grafik, die natürlich wieder im Comic-Look des Films daher kommt, gibt es gegenüber den Vorgängern nichts nennenswertes Neues, außer das man nun in Motoropolis bei Nacht fährt. So recht will das Underground-Night-Feeling aber nicht zu Cars passen. Ärgerlich: Nach wie vor gibt es feste Zäune, unsichtbare Barrieren oder scheinbar felsenfest verankerte Kakteen. Warum bekommt man die Dinger nicht mal mit einem Monstertruck breit? Die Cars sind wieder ganz hübsch animiert und lassen so den Charme des Films aufleben.
Letzteres gilt nicht für die deutschen Synchronstimmen, da hier viele aus dem Film durch andere ersetzt wurden. Nicht nur während der Rennen nerven zudem sehr schnell die sich immer wiederholenden verbalen Ergüsse der Cars, einschließlich Lightning. Wenn man dann zum hundertsten mal hört: „Rot ist die Farbe der Saison“ nervt das ungemein - und das nicht nur, da man Lightning längst grün lackiert hat! Beruhigender ist da der Hindergrundsound im Stile des Filmsoundtracks mit Country-Klängen.
 
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