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SpongeBob's Eiskalt Entwischt
Jump&Run
von THQ
360November 2009
  Infosheet News (1)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Auf der Suche nach den Erinnerungen
Screen 2
Spongebob ist sehr wandlungsfähig...
Screen 3
...und macht einiges mit
Screen 4
Wie gesagt...

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Aktuellste News zum Spiel

Habt ihr schon mal etwas so gut versteckt, dass es dann nicht mehr auffindbar war? Meine Mama kann das besonders gut – und unser aller Lieblingsschwamm anscheinend auch. Die Geheimformel für die super leckeren Krabbenburger ist Spongebob abhanden gekommen und nur die Erinnerung an glückliche Momente der Vergangenheit hilft seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. So ist das nun mal, wenn man zu viele Löcher im Kopf hat...
Die Story ist also ziemlich bekloppt, aber hier erwartet ja auch keiner Weltliteratur. Die Geschichte bildet einfach eine gute Ausrede dafür, Spongebob durch zehn abgefahrene Levels, basierend auf Ereignissen seiner seit ebenso vielen Jahren andauernden Karriere, zu scheuchen. Da geht man beispielsweise Quallen fischen oder erlebt die erste Begegnung mit Sandy Cheeks.

Szenen aus dem Leben eines Meeresschwamms

Die bunten Umgebungen sind, typisch Jump&Run, vollgepackt mit zahlreichen beweglichen, zerbröckelnden, nur vorübergehend sichtbaren und rotierenden Plattformen, Trampolinen, Laserfallen oder einfachen Bodenschaltern. Zusätzlich muss das Käse-Double unter anderem auf seiner Zunge glitschige Hügel hinabgleiten und sich von einem klebrigen Gummiklumpen zum nächsten katapultieren. Zum simplen Vermöbeln seiner Feinde kann der Held entweder als überdimensionaler Pfannenwender Hiebe austeilen, Sprungattacken ausführen, wild herumwirbeln (was auch spezielle Drehschalter aktiviert) oder Wasserbomben schmeißen.
Leichter wird es durch diverse Powerups für Unbesiegbarkeit und die Verwandlung in einen Muskelprotz (der z.B. härtere Blöcke zertrümmert) oder Spongebobs Freunde. Patrick schlägt etwa wie verrückt um sich und Sandy entsorgt fleischfressende Pflanzen. Außer in den Verwandlungsformen sind die anderen Figuren aber leider nicht steuerbar.
Die Levels sind meist recht umfangreich, es gibt aber auch mal einfach einen einzelnen Bosskampf zu bestreiten. Richtig zeitaufwendig wird es allerdings nur für Sammler, die in jedem Abschnitt einen schlafenden Patrick, jede Menge Extraleben, Päckchen mit Konzeptzeichnungen und vor allem Tausende Münzen einsacken dürfen. Letztere schalten in Spongebobs Behausung, die als Oberwelt dient, neue Einrichtungsgegenstände frei und können außerdem in mehr maximale Lebensenergie oder lustige Kostüme investiert werden. Die Ananas füllt sich im Laufe der Zeit mit neuen Besuchern und wird immer gemütlicher.
Ganz eifrige Spieler können jeweils noch besondere Herausforderungen wie das Überwinden eines Hindernisparcours unter Zeitdruck absolvieren. Diese werden allerdings erst nach einmaligem Besuch des jeweiligen Levels freigeschaltet, was den Verdacht nahe legt, dass die Spieldauer künstlich gestreckt wurde. Wer die Herausforderungen starten will, muss so den kompletten Abschnitt erneut durchlaufen. Die Ladepausen vor Levelbeginn kann man sich wenigstens mit einer Quizfrage zu Spongebobs Welt verkürzen.

Nicht ganz authentisch

Das Gameplay bietet solide, vor allem für Fans unterhaltsame, Jump&Run-Kost ohne auffällige Schwächen, aber auch ohne besondere Akzente. Die Steuerung könnte ein wenig präziser sein, geht jedoch trotzdem locker von der Hand und überfordert auch ungeübtere Spieler kaum.
Über die farbenfrohe, doch detailarme und sparsam texturierte Umgebungsgrafik sowie die 3D-Modelle der Charaktere lässt sich streiten, sauer aufstoßen wird echten Fans aber wohl eher die Tatsache, dass nicht die Original-Sprecher verpflichtet wurden. Die deutschen Stimmen sind trotzdem ganz okay, Spongebobs Sprüche (etwa als Kommentare zu Moves und bestimmten Situationen) nerven aber schnell durch ständige Wiederholungen. Auch die gleichen Gegnertypen trifft man praktisch an jeder Ecke.
Ein Lob verdienen dafür die ulkigen Animationen des Protagonisten. Da bibbert der Quadratschädel z.B. im Eislevel vor sich hin, verzieht ängstlich den Mund oder macht zeichentrickreife Faxen, wenn er sich langweilt.
 
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