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Der erste Teil von Just Cause aus dem Jahre 2006 war zwar in vielen Belangen nicht der absolute Überflieger, hat sich aber durch viele coole Ideen eine ordentliche Fanbase erarbeitet. Besonders der Greifhaken erfreute sich großer Beliebtheit, der im zweiten Teil nun so richtig auftrumpfen darf.Klimazonen der Welt, vereinigt euch!Dieses Mal verschlägt es Undercover-Agent Rico Rodriguez nach Panau Island, einen fiktiven Inselstaat, der nicht nur tropische Südsee-Atmosphäre zu bieten hat, sondern auch hochgelegene Skiorte, knochentrockene Wüsten und tiefe Großstadtdschungel.In diesem schönen Land regiert ein skrupelloser Diktator, der die Bevölkerung mit einer Armee unterdrückt. Gewalt erzeugt Gegengewalt und ist hier in Form von drei Rebellengruppen zu finden. In diesem Gerangel muss Rico alias Scorpion seinen ehemaligen Boss und Mentor zur Strecke bringen, der die sogenannte „Agentur“ um mehrere Millionen Dollar und geheime Akten erleichtert hat. Seine Unterstützung lautet Chaos. Chaos, eine mächtige Waffe!An sich ist die Story nebensächlich und nimmt sich glücklicherweise nicht ganz so ernst. Was in Just Cause 2 zählt, ist unterhaltsame Action und Chaos. Deshalb geht es auch nach dem knappen Intro direkt aus einem Flugzeug rasend schnell Richtung Erdboden. Unten angekommen wird gleich klargestellt, dass die totale Zerstörung ein wichtiges Spielelement ist.Der gigantische Inselstaat ist von über 350 Ortschaften besiedelt, die man aus der 3rd-Person-Ansicht entdecken und vom Militär befreien kann. Um das zu bewerkstelligen, muss man wichtige Einrichtungen wie Funkstationen oder Stromgeneratoren zerstören. Das Niederreißen von Statuen des Diktators gehört ebenso dazu, wie das Finden von diversen Kisten. Zu Beginn macht es noch tierisch Spaß, einfach so mit den über 100 Fahrzeugen, die man von den Einheimischen kapern kann, durch die Gegend zu eiern und die Dörfer, Städte und Militärbasen zu befreien. Doch irgendwann fällt auf, dass man immer wieder die gleichen Gerätschaften auseinander nimmt und sich Monotonie ausbreitet. Wer dieser destruktiven Arbeit nachgeht, bekommt Geld und Chaos gutgeschrieben. Letzteres benötigt man, um weitere Agentur-Missionen – also die eigentliche Story – freizuschalten. Über einen anderen Weg geht das allerdings schneller. Drei Fraktionen, kein InteressenkonfliktAuf der Insel tummeln sich drei Parteien, die gegen den Herrscher rebellieren. Markiert auf einer Karte lässt sich jederzeit eine Gruppe ansteuern, die stets Arbeit für den Söldner haben. Schmutzige Jobs wie die Entführung eines Politikers, gehören ebenso zum Alltag wie die Eroberung eines Atomkraftwerks, bei der es gilt, den Techniker lebend zur Steuerkonsole zu bringen. Erledigte Aufgaben erweitern den Einfluss der Interessengruppen auf der Insel, außerdem gibt es neue Nebenbeschäftigungen wie Rennen gegen die Zeit. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, für wen man welche Aufgaben macht. Die Aufständischen kommen sich nicht in die Quere und haben auch keinen Einfluss auf die Ereignisse der Geschichte. | ||||||||||||||||||||||
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