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Test: Split/Second
Ein Racer im TV-Format - Quotenknüller?
Entwickler Black Rock Studio (Pure ) packt seinen neuesten Action-Arcade-Racer Split/Second: Velocity in eine TV-Show. Landet man einen Quotenbringer oder eine TV-Gurke?Die Umgebung als WaffeDie Split/Second-Show ist wahrlich keine billige TV-Produktion. Man hat keine Kosten und Mühen gescheut und lässt jeweils acht Wagen auf explosiven Strecken gegeneinander antreten. Auf den Kursen warten jede Menge Fallen, die jeder Fahrer auslösen kann, sobald ein entsprechendes Icon über dem Gegnerfahrzeug erscheint. Dann explodieren parkende Busse, Bagger lassen Schrott auf die Straße knallen oder eine Tankstelle geht in die Luft. Alles noch harmlos. Richtig heftig wird es erst, wenn etwa ein im Trockendock stehender Frachter auf die Strecke kippt oder ein alter Jumbo-Jet mit ganzer Wucht ausgerechnet auf die Ideallinie stürzen muss. Getroffene Wagen – Selbstzerstörung hin und wieder inklusive - werden dann spektakulär in ihre Einzelteile zerlegt um aber gleich wieder mit etwas Zeitverlust als Neuwagen auf die Stecke gesetzt zu werden.Die Sache hat aber einen Haken: Auslösen darf man die Fallen erst, wenn man die in drei Segmente unterteilte Anzeige dafür aufgeladen hat. Das erledigt man durch Driften, Windschattenfahren oder durch Sprünge. Die ersten beiden Segmente lösen die besagten Fallen aus. Sind hingegen alle drei gefüllt, kann man per Knopfdruck kurzerhand sogar den ganzen Streckenverlauf ändern. Dann explodieren ganze Häuserzeilen, stürzen Brücken ein oder fallen Türme auf die Strecke und der Kurs wird damit neu gesteckt. Für zusätzliche Action sorgen auf einigen Strecken „flüchtige“ Abkürzungen. Diese muss man erst per Tastendruck zugänglich machen. Kommt man da zu spät, kann es sein, das sich ein vom Gegner geöffnetes Tor zu einer Abkürzung gerade wieder schließt und man dann schnell reagieren muss. Ich weiß, wo du letztes Rennen explodiert bistIn der Offline-TV-Show muss man sich durch zwölf Staffeln (Minimeisterschaften mit je sechs Aufgaben) hocharbeiten. Man verdient dabei Credits, für die man wiederum neue Strecken, Veranstaltungen oder Fahrzeuge freischaltet. Leider muss man auch die Kurse und Veranstaltungsvarianten für die Modi Schnelle Rennen und Splitscreen erst hier freifahren.Die meiste Zeit verbringt man bei Rundenrennen gegen die KI-Gegner. Doch es gibt auch Abwechslung. So ist man beim Luftangriff allein unterwegs und weicht vom Helikopter abgefeuerten Raketen unter Zeitdruck aus. Nach gleichem Schema verläuft eine Variante mit vollbeladenen Lastern. Diese verlieren unentwegt explosive Fässer, denen man nicht zu Nahe kommen sollte. Ab und an tritt man auch in Ausscheidungsrennen an. Als Nachteil des ganzen Spielsystems zeigt sich, dass die Fallen oder die „Streckenneubauten“ fest integriert sind und bei Neustart nicht neu positioniert werden. Mit entsprechender Streckenkenntnis gibt es also alsbald keine Überraschungen mehr und die Motivation geht verloren. |
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Split/Second

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