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Test: Puzzle Quest 2

Wohl dem, der gerade Urlaub hat - von diesem Puzzle-RPG kommt man so schnell nicht weg.
 Puzzle Quest 2
Ein moderner Genreklassiker kehrt zurück. Denkspiele gibt es wie Sand am Meer, sei es im Bereich der kostenpflichtigen Downloads, auf Handhelds oder auch als Gratis-Internetvergnügen für zwischendurch. Doch Puzzle QuestWeitere Infos hatte einfach noch etwas mehr zu bieten. Es kombinierte den Suchtfaktor und das so einfache wie fesselnde Gameplay eines Puzzlegames mit der Story und der Charakterentwicklung eines Rollenspiels. Der Lohn der Mischung waren zahlreiche gute Wertungen sowie zufriedene Käufer. Teil 2 macht da munter mit dem bewährten Konzept weiter, ohne aber auf ein paar interessante neue Features zu verzichten.

Düstere Dungeons

Vier mögliche Charakterklassen, jeweils männlich oder weiblich, stehen dem Spieler als Alter Ego für das kommende Abenteuer zur Verfügung. Auswirkungen auf die Geschichte hat dies nicht, die Story ist aber sowieso nur schmückendes Beiwerk, Fantasy-Standardkost rund um uralte Bedrohungen, marodierende Monster und tapfere Recken.
Die grundlegenden Fähigkeiten von Attentäter, Barbar, Zauberer und Templer sind gleich, alle besitzen jedoch unterschiedliche Startbedingungen für Werte wie die Lebensenergie und glänzen mit diversen Spezialfertigkeiten. Die Meuchelmörder hantieren beispielsweise mit Giften, während nur wilde Krieger mächtige Zweihänder schwingen.
Navigierte man im Vorgängerspiel noch über eine Karte von Ort zu Ort bzw. Puzzle zu Puzzle, versetzt der neue Ableger den Spieler in „richtige“ Dungeon-Gebiete, die mit isometrischer Ansicht, Schatztruhen und verschlossenen Türen Erinnerungen an RPGs im guten alten Diablo-Stil wecken. Frei bewegen kann sich die Figur dort allerdings leider nicht – man lenkt einfach einen Cursor auf mögliche Ziele wie Durchgänge oder Nebencharaktere und der Held stapft auf Tastendruck automatisch dorthin. Goldene oder silberne Fragezeichen weisen auf Storymissionen sowie Nebenaufträge hin. Da soll man beispielsweise ein bestimmtes Stockwerk des Verlieses erkunden oder einen kapitalen Eisbären zur Strecke bringen.
An manchen Kreaturen kann man auf Wunsch unbehelligt vorbeimarschieren, viele verwickeln den Hauptdarsteller hingegen ohne Rücksicht auf Verluste in ein Gefecht.

Alte Abläufe, neue Kniffe

Die zahllosen Kämpfe werden wie gehabt in rundenbasierter Puzzle-Manier ausgetragen. Das beliebte Spielprinzip wurde dabei weitgehend beibehalten – abwechselnd bilden Held und Monster durch Tauschen benachbarter Steine horizontale oder vertikale Reihen aus mindestens drei Teilen, die sich dann auflösen. Wer sogar mehr Klunker verbindet, darf gleich nochmal ran. Totenköpfe lassen die gegnerischen Lebenspunkte schrumpfen, die häufigeren bunten Juwelen füllen das Mana-Konto, um klassenabhängige Zauber verfügbar zu machen. Diese verändern beispielsweise die Bedingungen auf dem Spielfeld (lassen etwa Schädel erscheinen oder Steine einer Farbe verschwinden), verursachen Schaden und blockieren die Spezialattacken des Kontrahenten.
Neu sind die durch Handschuhe symbolisierten Aktionspunkte für den Einsatz diverser Schilde und Waffen, die vom örtlichen Schmied (genug gefundene Materialien und Gold vorausgesetzt) verbessert werden können, wobei die Resultate jedoch oft nicht unbedingt atemberaubend sind. Zudem schmückt man den gestählten Körper mit haufenweise Rüstungsteilen vom Helm bis zum Schuhwerk.
Die aus dem Erstling gewohnten Symbole für Münzen und Extra-Erfahrungspunkte gibt es auf dem Spielfeld dagegen nicht mehr, neben der kampfabhängigen Menge an Belohnungen kann man aber immerhin durch schöne Kombos einen entsprechenden EP-Bonus ergattern.
Screen 1
Standbilder mit Sprachausgabe erzählen die Geschichte
Screen 2
An den lästigen Ratten wird der Held nicht unbehelligt vorbeikommen
Screen 3
Böse Mietzekatze
Screen 4
Schicke Effekte peppen die Kämpfe auf
Screen 5
Immer wieder gern gesehen - ein Extrazug
Screen 6
Der Monstermagier zückt sein Fläschchen

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Puzzle Quest 2

Packshot
Denkspiel
von Namco Bandai Partners
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCAugust 2010
360Juni 2010 (XBLA)

» Alle Infos  » Preisentwicklung

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