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Test: Halo: Reach

Hält das Prequel was die Fans sich davon versprechen?
 Halo: Reach
Kaum ein Franchise hat die Xbox-Jahre so geprägt wie HaloWeitere Infos. Die Reihe definierte quasi den Xbox-Live-Service völlig neu. Das ging soweit, dass nach Abschaltung der Live-Unterstützung von Halo 2Weitere Infos, die Spieler den Dienst noch Tage am Leben hielten, in dem man zum Stichtag einfach ein offenes Spiel nicht verlassen hatte.
Jetzt ist es soweit und nach Teil 3 und dem Spin-Off Halo 3: ODSTWeitere Infos geht es zurück in das Halo-Universum. Die klassische Trilogie bekommt mit Halo: Reach ein Prequel, das die Geschichte vor dem ersten Halo-Spiel erzählt. Ob der Ausflug auf den Planeten Reach hält was er verspricht, klären wir in unserem Test.

Wie alles begann...

Gleich zu Beginn der Solo-Kampagne dürfen wir unseren Spartan-Kämpfer gegen die Allianz erstellen. Die Individualisierung ist enorm vielfältig und erstmals dürfen wir sogar weibliche Protagonisten steuern. Ist das dann nach den eigenen Wünschen geschehen, geht es auch schon ab auf den Planeten. Es werden Vorfälle gemeldet, die dazu führten, dass der Funkkontakt zu den einzelnen Einheiten auf Reach abbrach und so werden wir als Teil der "Noble"-Einheit nach Reach geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Wer die Halo-Reihe kennt, der weiß natürlich, dass sich die Allianz auf dem Planeten breit gemacht hat und ein epischer Krieg beginnt. Nach einem im Spiel selbst integrierten, kleinen Steuerungs-Tutorial befinden wir uns dann ziemlich zügig in den ersten Gefechten. Dabei stehen wir eigentlich niemals alleine da, sondern haben immer recht clevere KI-Kameraden an unserer Seite. Von Abschnitt zu Abschnitt wachsen die Kämpfe von kleinen Scharmützeln zu immer größeren Schlachten heran und wir treffen auf alle bekannten Gegner, die das Halo-Universum so her gibt. Auch das Waffenarsenal ist im Großen und Ganzen altbekannt.
Die Kampagne lässt sich natürlich wahlweise auch im Coop-Modus spielen, was sowohl on- als auch offline mit zwei bis vier Spielern funktioniert. Man sei aber gewarnt, denn die Schwierigkeitsgrade passen sich leider nicht an die Anzahl der Spieler an, so dass der ohnehin nicht sehr schwierige Normal-Modus mit Freunden schnell zum Spaziergang mutiert. Schade, dass nicht zumindest die Gegneranzahl oder eben deren Widerstandsfähigkeit hinsichtlich des Coop-Spiels nach oben geschraubt wurde. Offline hat man die Wahl zwischen Split-Screen und Systemlink, wobei ersteres die Grafikpracht doch arg nach unten drückt.
Die Erzählweise von Halo: Reach ist sehr emotional, aber nicht kitschig und so wird man doch recht schnell von der einzigartigen Halo-Atmosphäre gefangen. Allerdings ärgert man sich teilweise schwarz über die erneut dürftig ausgefallene deutsche Lokalisation. Die Sprecher quatschen lustlos vor sich hin und die Stimmen schwanken zwischen laut und leise hin und her. Das ist einem solchen vermeintlichen Top-Titel absolut nicht angemessen. Umso ärgerlicher, dass man nicht wahlweise in englisch spielen kann. Die deutsche Verkaufsversion enthält ausschließlich die deutsche Tonspur.

Aus alt mach neu

Beim Gameplay hat sich kaum etwas verändert und das ist positiv und negativ zugleich, denn noch immer gibt es kein echtes Deckungssystem, weiterhin fehlt eine Zielfunktion bei Nicht-Sniperwaffen und auch die Steuerung der einzelnen Fahrzeug ist hakelig wie eh und je. Allerdings hat Bungie auch die bewährt guten Seiten der Reihe beibehalten, so dass sich Halo-Veteranen auf Reach sofort heimisch fühlen werden. Dazu gehört natürlich auch das Energie- und Panzerungssystem, was weiterhin über zwei getrennte Leisten dargestellt wird.
Dazu gekommen sind die austauschbaren Module, die verschiedene Lösungsansätze unterstützen. So kann man immer nur ein Modul an bestimmten Stellen aktivieren. Es kommt also vor, dass wir uns aus der Ferne an eine Horde Aliens anschleichen und dann zwei Module zur Aktivierung angeboten bekommen. Auf der einen Seite ein Modul, welches die Panzerung verstärkt und uns somit langlebiger macht. Damit können wir auf den Gegner stürmen und den Nahkampf suchen. Oder wir nutzen das Tarnungs-Modul, welches uns unsichtbar macht, solange wir uns weder bewegen noch schießen. Damit kommen Sniper-Fans dann voll auf ihre Kosten.
Dazu kommt noch der brandneue Jetpack, bei dem es stets gilt drauf zu achten, dass er über genug Energie verfügt, denn es kann durchaus peinlich bis tödlich enden, wenn einen am höchsten Punkt des geplanten Flugs der Jetpack mangels Power im Stich lässt. Dazu dürfen die Gegner nun auch, alternativ zur Waffengewalt mit einem gezielten Kinnhaken ins Jenseits befördert werden. Ein praktisches Mittel, welches aber auch gerne Mal von den Feinden verwendet wird.
Screen 1
Mächtige Wummen sind wieder dabei
Screen 2
Die Weitsicht ist enorm....
Screen 3
....auch von oben
Screen 4
Das Waffenarsenal ist bekannt...

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Packshot
3D-Shooter
von Microsoft, Bungie Studios
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
360September 2010

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will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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