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Test: NHL 11

Noch besser, noch schöner, aber auch noch Ausrutscher
 NHL 11
So, was haben wir denn hier? NHL von EA Sports, das jährliche Update. Ich wusste gar nicht, dass schon wieder zwölf Monate vorbei sind – Kinder, wie die Zeit vergeht. Jetzt kommen sie wieder, die brennenden Fragen: Lohnt sich der Kauf für die Besitzer von NHL 10Weitere Infos? Gibt es denn wirkliche Neuerungen? Was macht NHL 11 so besonders? Ist da noch Eis im Spiel? Kann man Tore schießen? Ja-ja-ja, NHL ist immer noch ein Eishockey-Titel, die Scheibe muss ins Netz... alles Weitere jetzt im ausführlichen Test.

NHL so weit das Auge reicht

Auch in diesem Jahr ist NHL 11 wieder NHL exklusiv – zumindest was die zentralen Modi „Be A GM“ und „Be A Pro“ anbelangt. Nur in der amerikanischen Elite-Liga lassen sich die beiden Modi spielen, die restlichen Ligen, in denen auch die DEL enthalten ist, dürfen – wie schon im vergangenen Jahr – im Season-Modus gespielt werden. Allerdings sind in der deutschen Liga unter den 15 Teams noch die Frankfurt Lions mit dabei. Dass momentan nur 14 Teams in Deutschland an den Start gehen, scheint EA durch die Lappen gegangen zu sein. Und es wäre wirklich schön, könnte man die Haupt-Modi in mehr als nur in einer Liga spielen. Das wäre wirklich mal eine Neuerung.
Nichtsdestotrotz können die beiden Modi auch in diesem Jahr erheblich punkten, zumal gerade der Manager-Modus durch erweiterte Transaktionsfunktionen erheblich aufgewertet wurde. Auch auf das personelle Umfeld kann nun Einfluss genommen werden, was dem Manager-Dasein ein gehöriges Maß an Spieltiefe verleiht. Dazu kommt, dass sich nun nicht mehr nur die Spieler der eigenen Mannschaft weiterentwickeln, sondern auch die von der KI gesteuerten Teams. Je nach Abschneiden verbessern oder verschlechtern sich die Werte der Spieler, was sich extrem positiv auf den Spielspaß auswirkt.
Auch der „Be A Pro“-Modus wirkt in diesem Jahr etwas runder, was aber auch am Gameplay liegt, das überarbeitet wurde und auf das ich noch später eingehen werde. Es fehlt aber immer noch an Abwechslung, es fehlen Randereignisse oder irgendeine Möglichkeit, sich mit dem Spieler zu identifizieren. So geht es nur darum, seinen Spieler aufzuleveln, was über Spielpraxis funktioniert. Mehr Spaß macht das aber online, wenn man mit fünf anderen gegen menschliche Gegner spielt. Bei der Positionsauswahl muss man aber schnell sein, sonst endet man regelmäßig als Torwart, was in der Regel sehr undankbar ist.
Online ist es natürlich auch möglich, mit seinem Team gegen einen anderen Spieler anzutreten und hier Ranglisten-Matches auszutragen. Flüssig läuft das Spiel im Netz, da gibt es keine Probleme.

Jagen und Sammeln und Spielen und Bezahlen

Die Magie dieser Überschrift inklusive des zynischen Untertons ist nicht sofort ersichtlich – und das ist auch ganz bewusst so gewählt. Niemand hat es gern, wenn man gleich mit der Tür ins Haus fällt, also der Reihe nach.
Es gibt einen neuen Modus, die „Hockey Ultimate Liga“, die sowohl on- als auch offline gespielt werden kann. Wie funktioniert das? Wir erstellen uns einen Verein und bekommen dann Spielerkarten zugeteilt – im Grunde genommen sind das alles mehr oder minder bekannte Kufencracks, nur eben wahllos zusammengewürfelt. Und schlecht sind sie zu Beginn auch noch, aber das lässt sich ändern. In Spielen gegen andere Online- oder Offline-Teams sammeln wir „EA Pucks“, für die wir dann Karten-Pakete kaufen können. So ähnlich wie die Panini-Alben, nur nichts zum Einkleben, sondern zum Verbessern und ausbauen. Bessere Spieler können dann in die Aufstellung eingebaut werden, um das eigene Team leistungsfähiger zu machen. EA Pucks gibt es unter anderem für Tore, für eine gute Passstatistik oder auch für Bodychecks. Wer seine ausgemusterten Spieler, äh, Karten nicht mehr behalten möchte, bietet sie zum Tausch an – so wie bei den Briefmarken oder wie bei den Panini-Alben. Die Bilder für die Panini-Alben muss man aber doch bezahlen, sagt ihr jetzt? Och, das könnte ihr bei NHL 11 auch machen, indem ihr auf das mühevolle Erarbeiten der EA Pucks verzichtet und mit Microsoft-Points bezahlt. Spätestens hier wird dann das gesamte Ausmaß der kleinen Titelzeile über diesem Absatz deutlich. Zumal für das Online-Spiel ein Code beiliegt, der für Neukunden kostenlos ist, die Gebrauchtkäufer... naja, ihr kennt das Spiel ja schon. Wem das nicht zusagt, der kann sein Hockey Ultimate Team (kurz: HUT) auch wieder löschen.
Screen 1
Grafisch gibt es eine Vielzahl an neuen Animationen...
Screen 2
...und in der Regel sieht das Geschehen auch wirklich schick aus.
Screen 3
Sogar Schläger brechen jetzt gern mal durch...
Screen 4
...und wie gejubelt wird, darf jeder selbst bestimmen.

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Wintersport
von EA Sports
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PS3September 2010
360September 2010
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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