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Test: Guitar Hero: Warriors of Rock
Mit Metal die Welt vor dem Bösen retten
Was passiert, wenn man die Guitar Hero-Reihe, Brütal Legend und den Film Tenacious D and the Pick of Destiny in einen Topf wirft und alles gut durchmischt? Es entsteht Guitar Hero: Warriors of Rock. Zum ersten Mal bietet ein Musik-Spiel auch eine Story in Form des Quest-Modus. Ob das Ganze auch Spaß macht? Metal against EvilIch wusste es schon immer. Nur der Metal kann die Welt vor dem Bösen bewahren und weil dem so ist, gibt es nun auch das passende Spiel dazu. Während Jack Black im Kino noch mit dem Pick of Destiny gegen den Teufel persönlich antreten musste, ist es in GH: Warriors of Rock eine legendäre Gitarre, die die Kraft besitzt, das pure Böse in die Hölle zurückzuschicken. Doch der Einzige der die Fähigkeit besitzt, das Teil zu spielen, ist der Halbgott des Rock, der beim ersten Versuch gegen das Böse anzutreten scheiterte und mitsamt der heiligen Gitarre zu Stein wurde. Nun ist es unsere Aufgabe die besten Rocker der Welt aufzutreiben und mit deren Hilfe den Halbgott samt Klampfe zu befreien.So in etwa lässt sich der brandneue Quest-Modus des Spiels inhaltlich umschreiben, doch wie spielt er sich denn? Nun, wir wählen den ersten Rocker und beginnen mit ihm und seinen (jeweils verschiedenen) Spezialfähigkeiten dessen persönliche Song-Liste durchzunudeln. Die speziellen Fähigkeiten umfassen solche Dinge wie extra Punkte für das Überfüllen des PowerRock-Speichers oder 5% Extrapunkte für bestimmte Notenkombinationen. Jeder Charakter wird mit toll inszenierten Videos kurz vorgestellt und schon hagelt es die ersten Songs aus der 93 Tracks starken Liste. So gilt es mit guter Performance jeden Einzelnen zum Halbgott zu verwandeln, was jedes Mal mit schicken Zwischensequenzen präsentiert wird, um dann am Ende dem Biest persönlich gegenüberzutreten. Metal ohne EndeEs ist echt beeindruckend, wie umfangreich GH: Warriors of Rock geworden ist. Alleine der Quest-Modus beschäftigt euch einige Stunden und dann beginnen noch spezielle Herausforderungen zu jedem Song, wie z.B. das Erreichen einer bestimmten Punktzahl oder das perfekte Meistern eines Solos, was angesichts mancher Tracks (Steve Vai, Rush etc.) eine echt harte Nuss darstellt. So steigert eigentlich alles was ihr im Spiel tut euren persönlichen Rang, der wiederum zahlreiche Goodies, wie neue Klamotten, Artworks und Instrumente freischaltet.Natürlich könnt ihr auch, wie aus den Vorgängern gewohnt, mittels Rocker-Editor euren eigenen El Guitarrero designen und mit ihm die Bühnen dieser Welt rocken. Wer auf das alles keine Lust hat und einfach nur Spaß mit der Song-Liste haben will, kann das auch weiterhin über den QuickPlay-Modus tun. Eine sinnvolle Neuerung ist die neue Pausenfunktion. Wenn das Spiel kurz angehalten wird, spult es automatisch bei Wiedereinstieg ein paar Sekunden zurück, sodass man nicht zwangsläufig seine Kombination verliert. Die Songauswahl selbst geht stark in Richtung Metal, was aber zum Thema des Spiels durchaus passt. Dennoch begegnen uns neben diversen Metal-Cracks wie Megadeth und Rush aus massentauglichere Bands wie die Ramones, die Foo Fighters oder auch Queen mit dem herrlichen Bohemian Rhapsody. Letzteres ist derart grandios in Szene gesetzt, dass ich beim ersten Spielen des Songs glatt raus flog, weil ich mehr damit beschäftigt war die Präsentation zu bestaunen, als die richtigen Buttons zu drücken. Popstars singen einsam, Rockstars nur gemeinsamNatürlich ist auch der Multiplayerpart wieder gewohnt gelungen, macht es doch gleich viel mehr Spaß online wie auch offline mit Freunden zu rocken, bis der Arzt kommt. An jeder Stelle des Spiels können bis zu drei Freunde als Schlagzeuger, Sänger oder Bassist ins Spiel einsteigen und mit zocken. Beim Onlinemodus gibt es auch zu erwähnen, dass alle Testspiele völlig problemlos verliefen, was Abbrüche oder Ruckler betrifft, die kein einziges Mal vorkamen.Glücklicherweise kann selbst im Quest-Modus der Schwierigkeitsgrad vor jedem Song individuell eingestellt werden, sodass auch Anfänger mit Profis problemlos mithalten können. Diese Tatsache macht den Quest-Modus selbst aber natürlich auch etwas einfacher, da man sich nicht, wie in der Vergangenheit, von Beginn an auf einen Schwierigkeitsgrad festlegen muss und so schnell mal einen Gang runterschalten kann, wenn urplötzlich ein Monstersolo in einem Song auftaucht. Natürlich muss der jeweilige Song in diesem Fall neu gestartet werden, aber eben nur der eine Song nicht die komplette Quest. |
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