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Test: Orcs Must Die!
Geheimtipp: Die Orkschlachtplatte vereint gekonnt Tower-Defense und Hack&Slay
Unser Boss ist ein mächtiger Kriegsmagier, der seit Ewigkeiten das magische Rift vor angreifenden Orks schützt. Dummerweise rutscht er etwas unwürdig in einer Blutpfütze aus und bricht sich das Genick. Nun ist es an uns, dem ungeschickten Lehrling, sein Erbe würdig weiter zu führen und mit Hilfe von Fallen und geballter Manpower die anstürmenden Orks ins Jenseits zu befördern. Tower Defense mal andersDas Genre der Tower-Defense-Spiele wird mit Orcs must die um eine interessante Facette erweitert. Denn neben todbringenden Fallen können wir im ersten Spiel von Robot Entertainment (die aus ehemaligen Mitarbeitern der aufgelösten Ensemble Studios (Age of Empires ) bestehen) auch persönlich unsere Armbrust und andere Waffen dazu einsetzen die Viecher um die Ecke zu bringen. Das ist auch dringend notwendig, denn die Fallen alleine werden mit den anstürmenden Horden nicht fertig, erleichtern die Arbeit aber ungemein. So können wir Speergruben ausheben, Pfeilwände aufstellen und Pulverfässer aufstellen, um nur wenige Varianten zu nennen, die uns nach und nach zur Verfügung stehen. Selbst Mitstreiter, wie Bogenschützen und Schwertkämpfer stehen uns gegen ein gewisses Entgelt zur Seite. Natürlich haben wir auch ein Startbudget, welches nicht überschritten werden kann und so ist die Menge an Fallen natürlich nicht unbegrenzt. Das Konto füllt sich aber entsprechend zügig durch das Abschlachten von grünen Monstern. Dabei bekommen wir es im weiteren Spielverlauf nicht nur mit den namensgebenden Orks zu tun. Eine bunte Palette weiterer Schurken mischt sich schon bald unter das grüne Volk. Vom kleinen aber schnellen Goblin, über Fledermäuse bis hin zu Monster-Bogenschützen, die uns dann auch noch aus der Ferne das Leben schwer machen.Planung ist allesZu Beginn einer jeden Runde haben wir erstmal genügend Zeit uns einen Plan zurechtzulegen und die Fallen entsprechend zu setzen, denn die erste Angriffswelle beginnt erst auf Knopfdruck. Jedes Level hat eine Slotbegrenzung, d.h. wir dürfen beispielsweise maximal sechs verschiedene Fallen und Fertigkeiten nutzen, die wir aus einem stetig wachsenden Arsenal zu Beginn festlegen. Danach bleiben zwischen den Wellen lediglich kurze Pausen von 10 Sekunden. Doch auch während eines Angriffs können wir, ein gefülltes Konto vorausgesetzt, jederzeit weitere Fallen aufstellen, wenn die fiesen Kreaturen uns die Zeit dazu lassen. So wird die Planungsphase im späteren Spielverlauf immer wichtiger, denn multiple Wege, mehrere Eingänge der Orks und größere Karten machen es unmöglich, immer überall persönlich den Massen entgegen zu treten.Sollten wir während der Schlacht mal das Zeitliche segnen, so können wir sofort an unserem Verteidigungspunkt wieder einsteigen, was sehr löblich ist. Allerdings hat das Ableben negative Auswirkungen auf die später folgende Abschlussbewertung am Ende eines jeden Levels. Dort gibt es dann auch Abzüge für Orks, die das Rift, eine Art magisches Portal, erreicht und durchschritten haben. Schaffen dies während des Levels zu viele Orks, endet die Runde vorzeitig und gilt als gescheitert. Je nachdem wie gut oder wie schlecht wir uns geschlagen haben, bekommen wir zur Belohnung zwischen einem und fünf Orkschädel, die wir gegen Verbesserungen unseres Waffen- und Fallenarsenals eintauschen können. Mit Humor gegen die HöllenbrutGrafisch ist Orcs must die in einem bunten Comicstil gehalten, der die humorvolle Machart des Spiels absolut passend darstellt und auch nie zu grell oder bunt daherkommt. Den Sadisten unter uns macht es so durchaus Spaß die Orks zu beobachten, wie sie in unseren grandios platzierten Fallen aufgespießt, zerfetzt oder angezündet werden. Der Soundtrack bietet angenehme Rock- und Metalriffs, die zwar etwas zahlreicher und damit abwechslungsreicher sein könnten, aber nie zum Ausschalten bewegen.Die Steuerung ist eingängig und schnell erlernt, sodass die Navigation durch die einzelnen Waffen und Fallen sehr einfach von der Hand geht, was auch dringend notwendig ist, da die Macher auf ein Tutorial vollständig verzichtet haben. Die 24 Karten beschäftigen schon einige Zeit, denn mit Sicherheit wird nicht jede Etappe im ersten Durchgang erfolgreich bewältigt. Dazu kommen die drei Schwierigkeitsgrade „Lehrling“, „Kriegsmagier“ und zum krönenden Abschluss der „Albtraum“. Genügend Stoff für einige unterhaltsame Stunden vor dem Bildschirm. Abwechslungsreich gestaltet sich das Ganze auch, denn die Karten ähneln sich besonders in den höheren Stufen kaum und auch neue Fallen und Gegner bringen immer wieder frischen Wind in die Sache, sodass es extrem spaßig und kurzweilig bleibt. |
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Action-Strategie
von Robot Entertainment
USK-Freigabe ab 16 Jahren
von Robot Entertainment
USK-Freigabe ab 16 Jahren
| PC | Oktober 2011 (Steam) | |
| 360 | Oktober 2011 (XBL) |
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