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Test: LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7
Harry geht auch im Lego-Universum ins Finale
Nachdem uns LEGO Harry Potter - Die Jahre 1–4 bereits 2010 verzaubert hat, bringen die Entwickler von Traveller's Tales nach den zwischenzeitlich erschienenen LEGO Star Wars III: The Clone Wars und LEGO Pirates of the Caribbean nun mit LEGO Harry Potter - Die Jahre 5–7 den Abschluss der Serie um den berühmten Zauberlehrling in die Läden. Na dann, wutschen und wedeln wir mal wieder.Toll, wie immerWarum das Rad neu erfinden, hat man sich wohl im Entwicklerteam gesagt, lassen wir einfach alles beim Alten. Und das ist auch gut so, denn die LEGO-Spiele im Allgemeinen und Harry Potter im speziellen ziehen nun mal ihr Suchtpotential aus dem üblichen Jagen und Sammeln von LEGO-Klötzen, Goldenen Steinen, Wappen, versteckten Charakteren und vielem mehr. Dabei gilt wie immer: Wer wirklich alles sammeln und jeden Bonus einheimsen will, muss die Level mehrmals mit immer neu freigespielten Figuren und ihren Spezialfähigkeiten und –zaubern durchspielen. Damit dies möglich ist, muss ein Level vorher in der Kampagne erst einmal durchgespielt werden.Die Kampagne verläuft wie im ersten Teil - aber im Gegensatz zu vielen anderen LEGO-Titeln - streng der Reihenfolge der Bücher bzw. Filme nach. Damit man sich im verwinkelten Hogwarts dabei nicht verläuft, folgt man einfach den Hausgeistern und ihren Wegmarkierungen zum nächsten Level. Die Wege sind lang und bieten zudem, quasi als Nebenaufgaben, an jeder Ecke Lego-Gebilde die zerlegt werden wollen, was Spielspaß und -zeit wesentlich erhöht. Lego-typisch bleiben alle Figuren stumm und auch die Storys der Vorlagen werden wie üblich nur mit Lücken nachgespielt. Ohne Kenntnisse der Bücher oder Filme wird sich also dem Spieler die Handlung nicht gänzlich erschließen. Dazu kommt, dass sich die Entwickler gewisse Story-Freiheiten nehmen, um ihren typischen Witz und Humor besser einbauen zu können. Leicht, wie immerAm Ende des Vorgängers hatte man zahlreiche und mächtige Zaubersprüche angehäuft. Um fast wieder bei Null anfangen zu können, werden diese zu Beginn kurzerhand von Dolores Umbridge und ihrem Inquisitionskommando verboten. Fortan kann man diese nicht mehr einsetzen und muss sie Level für Level neu freispielen, bzw. neu erlernen.Der Schwierigkeitsgrad ist wieder recht einfach gehalten. Trotzdem sich Kämpfe jetzt Story-bedingt deutlich häufen, können Potter & Co so gut wie nie sterben. Außerdem gehen die Knobel- und Rätseleinlagen wieder flott von der Hand. Zur Lösung benötigte Bauteile liegen meist irgendwo in der näheren Umgebung oder werden wiederum durch das Lösen einfacher Miniaufgaben aus ihren Verstecken geholt. Zaubertränke, etwa für mehr Kraft oder Unsichtbarkeit, dürfen ebenfalls wieder gebraut und angewandt werden. Die fehlenden Zutaten dafür findet man stets im Umfeld des Kessels. Auch welcher Zauber auf welches Objekt wirkt, kann man meist wieder am Farbenspiel ablesen. Wer einfach mal wie wild drauflos zaubert, kommt meist auch zum Ziel, aber eben nicht so elegant wie Lego-Zauber-Profis. Hier und da gibt es auch mal was Neues: U.a. die Saugnapfschuhe aus dem umfangreichen Repertoire der Weasley-Zwillinge. Dank dieser läuft man nun auch an entsprechend eingebauten Wänden entlang, was hin und wieder als neues spielerisches Element genutzt wird. Hübsch, wie immerAn der bekannten und in Summe tollen Steuerung hat man nichts verändert und so lassen sich die vielen Zaubersprüche wieder ganz einfach per Kreismenü auswählen und ruck zuck anwenden. Dadurch bleiben aber auch alte Kritikpunkte erhalten. Die Zielerfassung ist nicht immer ganz optimal und oft kommt es zu (weitestgehend unschädlichem) Friendly-Fire statt Gegner oder andere Objekte zu erwischen. Ein Manko bleibt auch nach wie vor die Steuerung von Fahrzeugen aller Art. Egal ob man mit einem Auto, Boot oder skurrileren Vehikeln unterwegs ist, es ist LEGO-typisch ein Krampf. Fummelei bleibt leider auch das zusammensetzen von Lego-Teilen, etwa zu Treppen.Genial wie immer der Koop-Modus für zwei Personen - leider immer noch nur offline nutzbar. Jederzeit kann sich dabei der zweite Spieler ins Geschehen einklinken. Dabei wird natürlich auch wieder der automatische Splitscreen genutzt, bei dem sich der Bildschirm teilt, sobald die Figuren sich zu weit voneinander weg bewegen. Das spielbare Hauptmenü, gleichzeitig die Schaltzentrale im Spiel, ist ebenfalls Spielern des 1. Teils bekannt. Im Tropfenden Kessel samt den Läden der Winkelgasse findet man alle wichtigen Dinge. Grafisch hat man das Spiel ebenfalls auf dem tollen Level seines Vorgängers gelassen. Mit neuen grafischen Spielereien, wie etwa einem Sepia-Filter bei den Rückblendungen in Snapes Vergangenheit, rundet man das Ganze noch künstlerisch ab. Auch der Soundtrack kommt ganz stimmig wieder mit bekannten Melodien aus den Filmen ans Ohr. |
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LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7

Action-Adventure
von Warner Bros. Interactive Entertainment
USK-Freigabe ab 6 Jahren
von Warner Bros. Interactive Entertainment
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| PC | November 2011 | |
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