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Test: Catherine

Alles nur ein Traum? Schön wär´s. Der Held von Catherine gerät jede Nacht in Lebensgefahr.
 Catherine
Irgendwann mal hochbetagt einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen, ist schon im Hinblick auf drohende Demenz und Apparatemedizin die Wunschvorstellung vieler Menschen, wenn sie über die eigene Sterblichkeit nachdenken. Doch bei den rätselhaften Todesfällen in der Story von Catherine stellt sich die Sache ganz anders dar – junge, kerngesunde Männer in der Blüte ihres Lebens werden dort über Nacht aus selbigem gerissen und die ratlosen Rettungskräfte berichten von den grausig angstverzerrten Gesichtern der Opfer.

Träume können tödlich sein

Auch Vincent, der Hauptdarsteller des Spiels, wird neuerdings von gruseligen Alpträumen geplagt, die sein bisher recht sorgloses Leben gehörig durcheinanderwirbeln. Schnell wird klar, dass sein Tod in einem dieser Träume auch das Ableben in der Realität zur Folge hätte. Was hinter den Gefahren steckt, findet man erst nach und nach heraus, auf jeden Fall scheint die Misere aber mit Vincents Liebesleben zusammenzuhängen. Während seine langjährige Freundin Katherine eine festere Bindung anstrebt, bekommt ihr Galan kalte Füße. Verantwortungsbewusstsein ist nicht Vincents Stärke, da zieht er doch lieber mit seinen Kumpels zechend durch die Bars.
Als sich ihm dann auch noch überraschend eine attraktive junge Dame namens Catherine (ja, nur ein Buchstabe ist anders...) regelrecht an den Hals wirft, ist das Chaos perfekt. Die blondgelockte Versuchung wirkt erotischer als die vielleicht etwas bieder erscheinende Katherine und geht auch gleich ran wie Moppi ans Gehackte. Doch das Jonglieren der beiden Beziehungen bringt Vincent immer mehr ins Schwitzen und er muss sich entscheiden, ob die Liebe zu seiner Freundin noch stark genug ist.

Im Bann der Blöcke

Während sich obige Beschreibung möglicherweise nach einer japanischen Datingsimulation, Sims-Geschichten oder vielleicht auch einem Adventure anhört, geht das hauptsächliche Gameplay von Catherine interessanterweise in eine ganz andere Richtung: Die Traum-Levels stellen Vincent vor zahlreiche Geschicklichkeitsproben und vor allem Kopfnüsse. Er bewegt sich dabei nämlich auf stückweise von unten wegbröckelnden Gebilden nach oben in Richtung Freiheit (das heißt hier im Prinzip Aufwachen) und muss die würfelförmigen Bauelemente der Umgebungen deshalb unter Zeitdruck zu Treppen und Brücken verschieben oder ziehen.
Das hört sich leichter an als es ist. Denn trotz der simplen Steuerung – man bewegt den Helden mit dem Steuerkreuz oder Analogstick und benötigt meist nur den A-Button, um Blöcke zu greifen – machen einem zahlreiche Gemeinheiten das Überleben richtig schwer. Da wären z.B. Sonderblöcke wie unbewegliche Steine, zerbrechende Böden, explodierende Würfel (die auch benachbarte Blöcke beschädigen) oder Eisblöcke, auf denen man ungebremst ins Verderben schliddert.
Außerdem endet jede „Nacht“ mit der Flucht vor wechselnden Verkörperungen von Vincents Ängsten. Da bekommt man es etwa mit einer mörderischen Riesenbraut zu tun, Blöcke werden zerstört und die Steuerung kehrt sich vorübergehend um.
In späteren Gebieten hat man gern mal mehr Lücken als Würfel vor sich, da muss jedes Manöver sitzen. Nur den jeweils letzten Zieh- oder Schiebe-Vorgang darf man per Knopfdruck rückgängig machen, auf „schwer“ nicht einmal das.
Selbst der leichteste der drei Schwierigkeitsgrade ist schon nicht von schlechten Eltern, damit hat man aber zumindest praktisch unendliche Versuche zur Verfügung. Auf dem Weg nach oben darf man neben raffinierten Techniken wie dem gezielten Entfernen von tragenden Elementen oder schlauem Herumhangeln auch diverse Hilfsmittel einsetzen, von denen Vincent allerdings immer nur eins schleppen kann. So erzeugt man in entscheidenden Momenten einen zusätzlichen Block, verwandelt alle Sondersteine in gewöhnliche Würfel oder entledigt sich lästigerer Mitkletterer. Im Lauf der panischen Flucht ist sich nämlich jeder selbst der Nächste und Vincents Leidensgenossen, seltsamerweise in Gestalt aufrecht gehender Schafe gezeigt, kommen ihm stellenweise in die Quere.
Screen 1
Wie ist die denn schon wieder in meinem Bett gelandet?
Screen 2
Ein schlechtes Gewissen ist kein sanftes Ruhekissen
Screen 3
So offensichtlich sind die Lösungen der Hindernisse später nicht mehr
Screen 4
Die Levels zerbröseln wie Vincents Lügengebäude

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Catherine

Packshot
Denkspiel
von Deep Silver, Atlus
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PS3Februar 2012
360Februar 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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