Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Tiger Woods PGA Tour 13
Etwas besser als zuvor - ohne viel Neues
Der Tiger ist wieder da – allen prüden Amerikanern zum Trotz. Auch auf dem Cover von Tiger Woods PGA Tour 13 prangt das Golfer-Wunderkind wieder in vorderster Front und zeigt sich von seiner besten Seite. Nach den eher zaghaften und durchwachsenen Updates der Serie in den vergangenen Jahren hat sich EA in diesem Jahr einem etwas größeren Facelift gewidmet, ohne etwas Neues zu erfinden. Wie das geht?Golf bleibt Golf, da helfen keine PillenEin paar Schläger, achtzehn Löcher und ein Ball. So einfach ist das manchmal, obwohl es viel schwieriger ist, als es dann aussieht. Körper und Geist müssen eins sein, wenn man sich auf den Golfplatz begibt. Zum Glück ist das beim virtuellen Sport etwas anders, zumal wir Golf-Nerds gar nicht an die frische Luft müssen, wir müssen nicht mal die Couch verlassen. Es sei denn, wir wollen das Ganze mit Kinect angehen, dann bleibt uns nicht anderes übrig. Aber davon rate ich ab: Ungenauer als mit der Bewegungserkennung geht es kaum, da geht der Spaß komplett verloren – schneller, als ein Ball im Loch versinkt.Bleiben wir also beim Controller und beim bekannten Das-Runde-muss-in-das-Runde. Die Karriere wurde sinnvoll aufgewertet, was sich zum einen darin zeigt, dass wir als Amateur klein anfangen und uns erst langsam für die großen Turniere empfehlen müssen. Zwar gab es das alles schon mal, aber es wirkt in diesem Jahr transparenter und nicht so unübersichtlich. Gleiches gilt für das Aufleveln des Sportlers, das zwar ebenfalls schon bekannt, jetzt aber klar gegliedert ist und mit einer Balkengrafik auch die Auswirkungen auf die Schlägertypen und das eigene Spiel zeigt. Dazu gesellen sich einige neue Funktionen wie die Pin-Boosts, die wir zur Verbesserung von Fähigkeiten oder um mehr Erfahrungspunkte zu sammeln, vorher auswählen und einsetzen können. Maximal drei dieser Boosts dürfen wir pro Veranstaltung auswählen, es stehen aber nur eine Handvoll zu Spielbeginn zur Verfügung. Wer mehr will, muss entweder fleißig spielen und „Coins“ sparen oder er gibt echtes Geld aus. Das funktioniert auch bei Kursen oder anderen Dingen – dieser fließende Übergang von Spiel zu Portemonnaie ist mir auch schon bei anderen EA-Titeln sauer aufgestoßen. Der Bezahlgang lässt sich zwar umgehen, ist aber allgegenwärtig und nervt. Und dann ja auch noch alles onlineWie schon in den vergangenen Jahren darf auch dieses Mal wieder online gegen andere Golf-Fanatiker der Schläger geschwungen werden. Treten wir einem Club bei oder eröffnen wir selbst einen? Versuchen wir uns bei einem Online-Turnier? Es ist fast dasselbe wie im vergangenen Jahr, mit Ausnahme vom „GamerNet“. Herausforderungen auf den Kursen, die aus besonders guten Schlägen bestehen, können jetzt nicht mehr der Community zur Verfügung gestellt werden. Schade, das war so eine nette „Nebenbei-Sache“, die hätte EA gern belassen können. Immerhin rollt der Ball auch online wieder lagfrei, aber das sind wir gewohnt.Außerdem in der Spielmodus-Auswahl mit dabei: Eine nostalgische Tiger-Woods-Herausforderung, die in der Kindheit beginnt und uns dann durch alle Höhepunkte seines Lebens führt. Einschließlich eines Kapitels in der Zukunft – die Jungs von EA haben also hellseherische Fähigkeiten. Schluss mit Casual-Gaming! Was zählt, ist der Stick.Die grundlegende Änderung in der Steuerung ist der Wegfall der 3-Klick-Variante. Das ist einerseits das Ende des leichten Einstiegs, andererseits wird klar, dass EA jetzt wert auf die Simulation legt. Nun wird ausschließlich mit dem Analog-Stick via „True-Swing“ der Schlag simuliert. Das bedeutet: So, wie wir den Stick bewegen, bewegt unser Sportler seinen Schläger. Dabei verzeiht die Steuerung einige Wackler, sodass bis auf das Putten, das viel Übung erfordert, der Einstieg verhältnismäßig leicht fällt. Zumindest für Veteranen wie mich, die der Serie über Jahre hinweg treu geblieben sind. Wer den Schwierigkeitsgrad rauf setzt, der setzt seinen Helden auch verstärkt den Umwelteinflüssen aus, der muss darauf vertrauen, dass er mit der Steuerung wirklich gut vertraut ist. Unterm Strich ist das Spiel nicht einfacher, aber langfristig interessanter und besser geworden.Ach, da stehen ja wieder die Zuschauer rumOptisch war Tiger noch nie eine wahrhaftige Augenweide. Auch wenn wieder hier und da geschraubt wurde, so bewegt sich die Grafik insgesamt im gehobenen Durchschnitt. Die Animationen der Golfer können sich sehen lassen, das Flugverhalten der Bälle und die Kameraperspektiven ebenfalls. Die Umgebung ist, solange sie zur Natur gehört, auch vollkommen in Ordnung, es dürfen nur keine Zuschauer auftauchen. Sobald irgendwelche Fans am Rand des Fairways zu sehen sind, sollte man den Blick abwenden: Synchrone Animationen und kantige Figuren rauben die Illusion eines echten Publikums. Immerhin gibt es wieder passable Kommentatoren, die sich jedoch arg zurückhalten. |
Ähnliche Tests
75%
82%

Jetzt als PDF runterladen
Tiger Woods PGA Tour 13

| will ich haben | habe ich angespielt | besitze ich | bin Profi (durchgespielt) |
| » Allgemeine Infos | » Kaufen |
| » News | » Artikel |
| » Screenshots | » Videos |
| » Cheats, Komplettlösungen und Trainer | |
| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMOG-Welt MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||












