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Test: Transformers: Untergang von Cybertron

Alles dran, wenn auch nicht vollkommen perfekt
 Transformers: Untergang von Cybertron
Da sind sie wieder, die Transformers. Ach, wie schön. Ehrlich. Ich muss dann immer daran denken, dass mein Bruder vor 30 Jahren aus Japan Optimus Prime mitbrachte. Ich hatte keine Ahnung, was oder wer das war, aber man konnte viele Sache mit ihm anstellen. Was damals aus Plastik war, ist heute virtuell: Transformers – Untergang von Cybertron ist auch etwas komplexer als der Plastikbolide von früher, außerdem gibt es eine Kampagne und einen Mehrspielermodus. Den suchten wir vor 30 Jahren vergeblich, weswegen ich nie mit dem Ding spielen durfte. Aber das führt jetzt zu weit, also ab zum Testbericht in die Gegenwart.

Die Welt retten, ja, aber welche?

Beim Rückblick auf die vergangenen Transformers-Titel fiel mir auf, dass ich noch nie wirklich Spaß hatte. So beim Spielen, meine ich. Beim Blick auf das Cover kommt ja doch jedes Mal Freude auf, wenn ich die Stahlkolosse sehe und darauf brenne, mit ihnen die Welt zu retten. Aber Pustekuchen, diesmal steht die Welt gar nicht zur Debatte, es geht um den Heimatplaneten der Transformers: Cybertron ist der Schauplatz der großen Schlacht zwischen den Autobots und den Decepticons. Da im Allgemeinen die Autobots als die Guten bezeichnet werden, will auch ich es dabei belassen – obwohl ich den Decepticon-Boss Megatron immer cooler fand als alle Autobots zusammen. Pech gehabt, denn wir starten mit den Autobots in die Kampagne und müssen uns gegen die Invasion der Decepticons zur Wehr setzen. Die Geschichte ist mal wieder nicht so prall, letztlich sind es ja auch Kinderspielzeuge, die sich da prügeln und beschießen, aber es gibt einen roten Faden, wenn auch nicht so dicht gesponnen, dass der Funke permanent überspringt. Zumal das Ganze auch etwas wirr abläuft: Wir starten mit Bumblebee, dann sind wir plötzlich Optimus Prime, anschließend Cliff Jumper – und so weiter. So richtig einspielen kann man sich da nicht mit einem Charakter, zumal die Roboter auch alle unterschiedliche Fähigkeiten haben. Zwischendurch kommt dann auch immer mal ein Punkt, an dem man denkt: Ach, Mist, warum kann ich denn jetzt nicht das? Gut, immerhin dürfen wir nach der ersten Hälfte der 14 Kapitel in der Kampagne dann auch als Decepticon ran, was auf einen großen Zweikampf zwischen Optimus und Megatron hinausläuft. Aber mehr wird auch nicht verraten, die Kampagne kann ja jeder selbst durchackern.

Vernichten und verbessern, darauf kommt es an

Wie das bei den Transformers so ist: Es gibt zwei Zustände – entweder Roboter oder Vehikel. Im zweiten Fall kann das zwischen Panzer und Flugzeug alles Mögliche sein, wobei unser Roboter so weniger Schaden nimmt und auch weniger Schaden anrichten kann. Der Wechsel zwischen den beiden Formen ist schnell und unspektakulär, zweckdienlich aber in jedem Fall, weil mitunter lange Strecken absolviert werden müssen und das erledigt kein Roboter gern zu Fuß. Menschen auch nicht.
Zwei Waffen stehen zur Verfügung, die im Lauf der Missionen auch getauscht und – yeah – verbessert werden können. Überall stehen Konsolen herum, wo wir Upgrades erwerben können, um die Feuerkraft zu erhöhen oder das Magazin zu vergrößern. Die Punkte oder das Geld dafür bekommen wir durch das Vernichten der Feinde. Frei nach dem uralten römischen Motto: Viel Feind, viel Geld oder so ähnlich. Außerdem können wir Feinde auch noch im Nahkampf verdreschen, was manchmal ganz hilfreich ist, wenn plötzlich mal die Munition ausgeht. Ebenfalls schick: Auf dem Planeten Cybertron, der von den metallischen Landschaftsgärtnern etwas trist, aber zweckdienlich gestaltet wurde, gibt es immer mal wieder Geschütze, die wir benutzen können, um uns gegen die Feinde zur Wehr zu setzen.
Screen 1
Optimus Prime, da ist er ja, der Anführer der Autobots
Screen 2
Oh, verdammt, das könnte gefährlich sein - nur nicht, wenn man es selbst macht
Screen 3
Und jetzt gibt es was aufs Blech, volle Konserve
Screen 4
Schnell mal verwandelt und ab die Post als Auto.

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USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCAugust 2012
PS3August 2012
360August 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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