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Test: Dogfight 1942
Spaßiger Luftkampf zum Taschengeldpreis
So eine Flugdings auf Xbox-Live, Dogfight 1942. Na, das kann ja was werden. 1200 MS-Punkte für den Spielspaß in der Luft – und das soll funktionieren? Hm. Ehrlich, ich war skeptisch, schließlich haben sich schon Vollpreis-Spiele an der Luft die Zähne ausgebissen, was soll ein billiger Download-Titel da schon ausrichten können? Eine ganze Menge, wie ich mittlerweile weiß.Zum x-ten Mal der 2. WeltkriegGut, das Setting ist wirklich nicht neu, aber ich bin andererseits auch dankbar, dass es keine weiteren Weltkriege gibt und wir bei diesem Szenario landen, als täglich beim Heulen von Sirenen in den Keller zu hasten. Wir drehen die Uhr also 70 Jahre zurück, vergessen Turbinen und Düsen, werfen den Propeller an und begeben uns in die Lüfte, schlagen uns auf die Seite der Alliierten und kämpfen gegen Deutsche und Japaner – sowohl in der Luft als auch an Land und zu Wasser. Mit Maschinengewehren, Torpedos, Bomben und auch Raketen versuchen wir uns unserer Feinde zu entledigen– und das eher in Arcade-Manier, denn in einer Simulation.Eine Solo-Kampagne wartet auf den Spieler, unterteilt in zwei Akte bietet sie alles, was man von den Luftstreitkräften erwarten kann. Wilde Luftkämpfe, Angriffe auf Bodenziele, Starts und Landungen – auch auf Flugzeugträgern. Verschiedene Flugzeugmodelle, die sich auch unterschiedlich fliegen, runden das Ganze ab – zudem lassen sich die alten Kisten auch noch mit Logos am Rumpf, an der Front und an den Tragflächen versehen. Wer sich durch die Kampange ballert und fliegt, der hat kurzweiligen Spaß, der durch den Schwierigkeitsgrad in drei Stufen aufgestockt werden kann. Zudem gibt es zwei Flugmodelle: Arcade oder Simulation. Nein, hier wartet trotzdem keine Hardcore-Simulation auf den Spieler, sondern ein etwas (!) realistischeres Gameplay. Für den Spaß zwischendurch in Ordnung, für den Simulationsfreak freilich kalter Kaffee. Aber die werden auch durch andere Titel bedient, wir sind hier, um mal eben kurz Spaß zu haben – und das am besten auch noch zu zweit. Denn schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit, CoOp-Einsätze zu fliegen, um Wellen von Gegnern zu überleben oder auch im direkten Gegenüber gegeneinander anzutreten. Spaß, ja, das wird hier groß geschrieben und tatsächlich gibt es so etwas wie einen Virus: Wenn man erst einmal von den Luftkämpfen infiziert ist, dann will man auch so schnell nicht aufhören. Gerade im CoOp-Modus (auch offline) macht das unglaublich viel Spaß – ein Treffer beim Mitspieler ist im Übrigen gar nicht so schlimm, im Gegenteil: Schießen wir auf den Verbündeten, dann verbessert sich der Zustand des Flugzeugs. Wir warten auf etwas, das noch kommtBegeben wir uns also in die Luft – meistens starten wir wirklich von der Rollbahn oder vom Flugzeugträger aus – und schauen mal, was sich dann so ergibt. Das Handling der Maschinen ist leicht zugänglich, wer als geübter Flieger auf der leichtesten Stufe in die Luft geht, dem wird etwas fehlen, denn dann sind verschiedene Manöver nicht möglich, dann wird die Maschine auch noch abgefangen, wenn es mal zu heftig und steil in den Sturzflug geht. Wer grenzenlos in die Luft gehen will, braucht also den Simulationsmodus, kommt hier aber auch auf seine Kosten. Ganz einfach sind die Kisten dann auch nicht mehr zu fliegen, das ist dann schon kein Casual-Gaming mehr. Gut so, dadurch bleibt die Vielfalt des Titels erhalten.Im Tutorial der Kampagne wird fast alles erklärt, danach gibt es noch Online-Hilfen, die zeigen, wie Bomben geworfen oder Torpedos abgesetzt werden. Zum Abschluss der Mission gibt es eine Bewertung, hier können Punkte gesammelt und dann in den Bestenlisten verglichen werden. Wer mehr Punkte will oder alle Nebenmissionen erfüllen möchte, der startet halt mehrfach. Leider sind die Ladezeiten etwas sehr lang zwischen den Missionen und auch ein Neustart geht nicht mal eben so von der Hand – schade, das bremst den Spielfluss etwas aus. In der Luft zerfetzen und das in NahaufnahmeDas alles sieht auch gar nicht schlecht aus, selbst wenn wir uns mal über Land bewegen. Im Tiefflug über den Wäldern rascheln sogar die Äste und Bäume, die Flugzeugmodelle sehen gut aus, haben aber auch nur zwei Außenansichten zu bieten sowie einen Blick durch die Frontscheibe. Eine echte Cockpitansicht gibt es nicht – klar, das ist keine Simulation, aber für die Atmosphäre wäre es schön gewesen. Dafür gibt es bei Abschüssen immer mal wieder wilde Kamerafahrten, die Explosionen und die zerstörten Maschinen im Detail zeigen. Die Zeit friert dabei aber nicht ein, sodass man „fühlen“ muss, was mit seinem Flugzeug gerade geschieht.In der Akustik bietet der Titel etwas lästige Musik, aber passende Sprüche – allesamt in Englisch mit verschiedenen Dialekten der Alliierten, aber mit deutschen Untertiteln. Die Bildschirmtexte sind komplett auf Deutsch, niemand bleibt also in der Luft hängen. |
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Dogfight 1942

Action
von City Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
von City Interactive
USK-Freigabe ab 16 Jahren
| PC | September 2012 (Steam) | |
| PS3 | September 2012 (PSN) | |
| 360 | September 2012 (Xbox Live) |
| will ich haben | habe ich angespielt | besitze ich | bin Profi (durchgespielt) |
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