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Test: Assassin's Creed III

Guter Abschluss einer guten Serie
 Assassin's Creed III
Ach, Assassin's Creed III. Das ist schon eine seltsame Geschichte. Auf den ersten Teil habe ich mich wahnsinnig gefreut, war dann nach ein paar Stunden wahnsinnig ernüchtert, dann kamen die weiteren Teile und ich mochte die Geschichte, hatte aber immer irgendwie das Gefühl, dass die Serie mit angezogener Handbremse läuft. Oder in einem Animus mit Notstromaggregat. Die Vorfreude war deswegen nicht mehr ganz so groß, als ich den neuen Teil der Saga um Templer und Assassinen in die Finger bekam. Trotzdem hat mich das Spiel wieder gepackt – aber auch ernüchtert.

Neue Epoche, neuer Held und ein alter Bekannter

An Desmond kommen wir nicht vorbei, wenn wir uns in den Animus begeben. Der Mann, der die Erinnerungen fast der gesamten Welt in sich zu tragen scheint, ist diesmal im Amerika des 18. Jahrhunderts unterwegs. Die Zeitreise führt ihn in den Körper eines Indianers, aber der Kampf gegen die Templer bleibt bestehen. Mit dem neuen Helden Connor begeben wir uns auf die Reise durch das Amerika der Gründerzeit – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nicht, dass ich übertreiben möchte, aber das, was uns Ubisoft hier bietet, ist tatsächlich ein fast unbegrenztes Paket. Zumindest scheint es so, wenn wir uns in den riesigen Städten bewegen, wenn wir zu Fuß oder mit dem Pferd die weitläufigen Wälder erkunden oder uns mit dem eigenen Schiff auf See begeben. Es gibt so viel zu sehen, so viel zu erkunden, so viel zu tun, dass die Möglichkeiten den Spieler fast erdrücken. Leider verliert man dadurch auch schnell mal den roten Faden, weil es einfach zu viel gibt, was sich erledigen lässt. Einerseits sicher toll, andererseits auch verwirrend, was durch die unübersichtlichen Menüs und die mit Symbolen überladene Karte noch verstärkt wird. Klar, für Letztgenannte gibt es Filtermöglichkeiten, aber das ist alles umständlich und bremst den Spielfluss stark – zumindest was den Hauptstrang der Handlung anbelangt.
Ach ja, die Handlung: Am Ende gibt es doch tatsächlich auch so etwas wie ein Ende – aber es gibt auch immer noch die Möglichkeit, dass Ubisoft noch einen Teil ranhängt. Wer weiß das schon. Aber, immerhin, es gibt ein Finale.

Jagen, Springen, Klettern, Bauen und, ach ja, Kämpfen

Die Möglichkeiten in den Wäldern sind schon toll: Es gibt jede Menge Wild, das gejagt werden will oder auch mal den Jäger zum Gejagten macht. Wölfe, Luchse und vor allem Bären sind äußerst unangenehme Gegner. Wenn sie unvermittelt angreifen, gibt es eine Quicktimesequenz, die wir absolvieren müssen. Gelingt die nicht, verlieren wird eine Menge Energie. Machen wir alles richtig – oft sind es zwei oder drei Angriffe – dürfen wir das Tier ausnehmen und häuten. Auf diese Weise verdienen wir als Hobby-Trapper Geld, das wir später in Waffen oder Ausrüstungsgegenstände investieren können. Klettern ist auch wieder dabei, abermals können wir Türme erklimmen und auf deren Spitze die Gegend mit dem Animus synchronisieren, Felswände dürfen in bester Freeclimbing-Manier bestiegen werden und auf Bäume dürfen wir auch kraxeln, wenn es hier auch etwas hakelig und unübersichtlich vonstatten geht. Der Ausblick ist aber immer wieder gigantisch, auch wenn Kenner der Serie keinen Aha-Effekt mehr erleben werden. Gleiches gilt auch für die Kämpfe, die deutlich werden lassen, dass sich das System mit Konter und Attacke nicht verändert hat. Das macht das Spiel gerade für Fans der ersten Stunde etwas dröge, wenn es darum geht, sich gegen die Feinde zu behaupten. Klar, durch die Gewehre und die damit verbundenen Schützenreihen gibt es nun auch die Möglichkeit, einen anderen Feind als menschliches Schild zu nutzen, aber so richtig neu ist der Ablauf der Kämpfe eben doch nicht. Vor allen Dingen dann nicht, wenn es um den Nahkampf geht, dann ist wirklich alles beim Alten.
Screen 1
Heimlich, still und leise - wir beseitigen einen Rotrock.
Screen 2
Episch. Die Schlacht am Bunker Hill ist ein kleines Feuerwerk.
Screen 3
Als echter Assassinen-Indianer müssen wir auch jagen.
Screen 4
Aber auch auf See geht es hoch her.
Screen 5
Statt durch die Stadt geht es nun durch den Wald.

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Assassin's Creed III

Packshot
Action-Adventure
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCNovember 2012
PS3Oktober 2012
360Oktober 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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