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Test: Call of Duty: Black Ops 2

Trotz interessanter Ideen kein großer Wurf
 Call of Duty: Black Ops 2
Auch dieses Jahr haut Activision einen neuen Teil seiner Megaerfolgsserie Call of Duty raus. Diesmal ist turnusgemäß Treyarch wieder an der Reihe und kredenzt uns mit Black Ops II einen direkten Nachfolger zur beliebten kalter-Krieg-Ballerei.

Hilf mir, Bruder!

Die Handlung des Spiels knüpft mehr oder weniger nahtlos an die des ersten Teils an und springt dabei zwischen den Jahren 1986 und der nahen Zukunft in 2025 hin und her. Der Hauptantagonist ist diesmal ein gewisser Raul Menendez, der in jungen Jahren erst fast seine gesamte Familie verlor und später auch noch seine geliebte, durch ein Feuer entstellte Schwester. Schuld an diesen üblen Schicksalsschlägen sind dabei jeweils ungewollt amerikanische Militärkräfte. Dadurch entwickelt Menendez einen tiefsitzenden Hass gegen die USA. Er gründet und finanziert durch Drogengeschäfte die Organisation „Cortis Die“, sammelt etwa 2 Milliarden Anhänger um sich und bricht im Laufe des Spiels einen durch Cyberattacken unterstützten Krieg vom Zaun. Dabei wird u.a. die Idee aufgegriffen, dass die USA massiv in Drohnentechnik investieren, und diese durch gezielte Computerangriffe gegen sie selbst gerichtet werden kann, was Menendez dann auch unter Beweis stellt.
Treyarch präsentiert uns hier den charismatischsten Bösewicht der ganzen Serie, dessen Motive auch relativ nachvollziehbar sind. Teilweise hat man sogar etwas Mitleid mit Menendez, wenn sich dessen Geschichte in Zwischensequenzen nach und nach offenbart. Das versucht Treyarch auch insofern zu unterstreichen, indem man in einer Mission sogar Raul selbst auf der Suche nach seiner Schwester spielen muss: Wie im Blutrausch rast man durch das Level und metzelt mit Shotgun und Machete in blinder Wut feindliche Schergen nieder, anschaulich visualisiert durch eine in tiefes Rot getauchte Optik.
Das Treyarch einen Hollywoodautor für die Story engagiert hat, merkt man dem Spiel durchaus an. So ist die Handlung zwar stellenweise etwas unlogisch und mancher Twist etwas an den Haaren herbeigezogen, insgesamt ist die Story aber durchaus fesselnd, stringent und nachvollziehbar erzählt.

Vom kalten Krieg zum Cyberterrorismus und wieder zurück

Die Episoden in der Vergangenheit spielt man dabei wieder als Alex Mason, sie werden in Form von Erinnerungsrückblicken des Soldaten Frank Woods erzählt (auch andere Charaktere aus dem Vorgänger tauchen wieder auf), während die Episoden in der Zukunft aus der Sicht von Alex' Sohnemann David durchlebt werden. Die Missionen in der Vergangenheit könnten dabei fast Überbleibsel aus dem Vorgänger sein und spielen sich in etwa so, wie man das bereits aus vorherigen Teilen der Serie gewohnt ist. Man wird auf linearen Pfaden zum nächsten Wegpunkt gelotst, erschießt dabei ganze Armeen von strunzblöden Gegnern (an der KI hat sich in den letzten Jahren leider gar nichts getan) und erfreut sich quasi im Sekundentakt an perfekt durchinszenierten Skriptereignissen, die einen oft (aber eben nicht immer) vergessen lassen, dass man mal wieder durch eine lineare Schießbude gehetzt wird, die so lange Gegnermassen respawnt, bis ein bestimmter Punkt im Level erreicht ist.
Aber immerhin hat Treyarch durchaus versucht, auch ein bisschen vom altbekannten Schema abzuweichen. So sind die Level nicht mehr ganz so schlauchartig wie sonst. Hier und da gibt es z.B. Bonusräume in denen sich besondere Extras wie Bärenfallen, Tarnanzüge oder ein Kampfroboter finden lassen, der dann für einen kämpft. Hin und wieder gibt es auch mal mehrere Möglichkeiten ein Gebiet zu durchqueren, z.B. in dem man in einem Straßenzug entweder links durch ein zerstörtes Gebäude vorrückt oder eben durch das auf der anderen Straßenseite. Levelschläuche hat man aber meist nach wie vor. Sie sind nur diesmal einfach etwas breiter. Ausnahmen gibt es aber auch: in einem Level z.B. sind wir in einem größeren, offenen Bereich unterwegs und müssen per Pferd ständig zu verschiedenen Brennpunkten eilen, um russische Verbände am Vordringen zu hindern.
Neu hingegen ist die Möglichkeit die eigene Ausrüstung vor jeder Mission selbst zusammenzustellen. Ähnlich wie im Klasseneditor des Multiplayer kann man hier seine Primär- und Sekundärbewaffnung, sowie Aufsätze, Granaten und Perks nach eigenem Geschmack auswählen, falls einem die vorgeschlagene Grundausrüstung nicht zusagt.
Screen 1
Die CLAW-Drohne ist sehr behäbig, teilt aber gut aus.
Screen 2
Die Multiplayermaps decken ein breites Themenspektrum ab wie diese zerstörte Innenstadt z.B.
Screen 3
Diese Dragonfiredrohne kann man im Multiplayer als Abschussserienbelohnung erhalten und steuern.
Screen 4
Unser großmäuliger Kollege Harper.

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Call of Duty: Black Ops 2

Packshot
3D-Shooter
von Activision
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCNovember 2012
PS3November 2012
360November 2012
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besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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