GameCaptain.de wird seit April 2013 redaktionell nicht mehr betreut. Besuche unsere neue Seite Captain-Fantastic.de !

Test: Hitman: Absolution

Der beste Hitman, den es je gab
 Hitman: Absolution
Es gab Zeiten, da verwechselte man mich mit „47“, was wohl an der nicht vorhandenen Frisur lag. Heute bin ich zu alt dafür, vielleicht ist das auch besser so, die Jungs arbeiten gnadenlos hart. Und diejenigen, die nicht wissen, wer oder was „47“ ist, haben einen großen Nachholbedarf bei einer Serie, die sich um das professionelle Töten dreht, in der ein Mann mit einem Barcode im Genick die Hauptrolle spielt. Der Protagonist geht in der Serie nun schon das fünfte Mal auf die Jagd nach Opfern, dieses Mal muss er in Hitman Absolution alles geben, um ein kleines Mädchen vor der bösen Agentur zu schützen, die schon ihn selbst zu dem machte, was er ist: Ein perfekter Auftragskiller. Klaviersaiten eingepackt, die Pistolen mit Schalldämpfern versehen und dann los.

Was macht ein Auftragskiller eigentlich privat?

Gute Frage, ehrlich. Vielleicht sammelt er Zierfische, vielleicht macht er traditionelle Krippenschnitzereien, das Thema wird auch im aktuellen Hitman-Teil nicht beleuchtet. Nummer 47 ist immer im Dienst, vor allem jetzt, da er irgendwie reingelegt worden ist und ein Kind beschützen, ja, sogar retten muss. Der Mann mit der Glatze ist zurück und er hat dazugelernt. Es ist nicht so, dass sich die Fähigkeiten plötzlich erweitert hätten, nein, wir sind aber mehr denn je in der Lage, unseren Weg selbst zu bestimmen. Als kaltblütiger Alles-Killer durch den Level streifen und alles platt machen, was im Weg steht? Klar, geht, gibt nur weniger Punkte. Und hier beginnt auch schon gleich das, was ich als ungemein motivierend empfand: Das Punkte-System, das alles und jedes irgendwie belohnt oder mit einem Malus belegt, sodass ich gern nochmal den Level starte, um mich zu verbessern. Unbemerkt an den Wachen vorbeischleichen ist manchmal gar nicht so leicht, wenn es auch etwas lästig ist, dass die KI wieder festgelegte Wege geht. Deswegen verkommt das Gameplay oft wieder ein zu einem genauen Abpassen des Opfers, weil wir eben wissen, dass der Hohle irgendwann durch diese Gasse kommt. So ist es fast notwendig, eine Mission, die aus mehreren Abschnitten besteht, mehrfach zu absolvieren, um möglichst viele Punkte einzusammeln und online seine Pracht mit anderen vergleichen zu können. Da es verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt, die im Übrigen sehr fein abgestimmt sind, gibt es auch unterschiedliche Multiplikatoren, sodass Fabelrekorde möglich sind, wenn man es auf der höchsten, verflixt schwierigen Stufe schafft, das Opfer ohne weitere Verluste zu beseitigen, und es dann auch noch wie einen Unfall aussehen lässt. Das Ziel eines perfekten Killers, alles andere ist nur Stückwerk.

Waffen, Zielhilfen und Instinkte

Die Geschichte hinter dem Schleichen und der Jagd nach dem Opfer in Erwartung des großen Finales kann man unter zweckdienlich ablegen. Große Verwicklungen warten nicht auf den Spieler, dramaturgische Höhepunkte fehlen, dafür ist das Spiel aber auch nicht gemacht. Es geht darum, sich unbemerkt zu bewegen, in der Menge unterzutauchen und seine Arbeit perfekt zu erledigen.
Dafür stehen neben den bekannten Utensilien Klaviersaite und Schalldämpferpistolen auch noch Sprengstoffe, Präzisions- oder Schrotgewehre oder andere Handfeuerwaffen zur Verfügung. Dass diese Werkzeuge eines Auftragskillers aber nur im Notfall zu benutzen sind, versteht sich von selbst, schließlich wollen wir keine Aufmerksamkeit erregen. Unentdeckt zu bleiben funktioniert am besten mit einer geeigneten Tarnung, die wir uns entweder von einer Wache klauen oder irgendwo herumliegen sehen und dann benutzen. Die Kleidung einer Wache zu nehmen, klappt natürlich nur dann, wenn sie bewusstlos ist – ein simpler Kleidungstausch funktioniert nicht. Wer sich leise anschleicht, kann den Gegner bewusstlos würgen – oder ihm wahlweise das Genick brechen. Klingt brutal, aber Hitman ist auch kein Spiel für den Kindgartenbewohner, sondern eher für die Erzieher, die schon volljährig sind.
Screen 1
Stimmungsvolle Szenarien und 47 schleicht sich durch die Gegend.
Screen 2
Wer will, kann auch hemmungslos ballern - Munition ist aber knapp.
Screen 3
Mit dem Präzisionsgewehr auch mal vorausschauend aufräumen.
Screen 4
Irgendwie kommen wir überall durch - wenn es auch nicht immer einfach ist.
Screen 5
Möglichkeiten, um das Opfer zu erreichen und zu töten...

Ähnliche Tests


Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
91%

Splinter Cell Double Agent
90%

Death to Spies
70%

Assassin's Creed
86%

Metal Gear Solid 3: Subsistence
94%

Shinobido: Weg des Ninja
63%
Gratis-eBook

Jetzt als PDF runterladen

Hitman: Absolution

Packshot
Stealth-Action
von IO Interactive
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PCNovember 2012
PS3November 2012
360November 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
» Allgemeine Infos » Kaufen
» News » Artikel
» Screenshots » Videos
» Cheats, Komplettlösungen und Trainer

Bewertungen zum Spiel

GameCaptain
88 %
Test lesen
Magazine
81 %
Übersicht
Unsere Leser
83 %
Übersicht
Deine
70 %

Du bist nicht registriert/eingeloggt!

Werbung

News zum Spiel

06.02.13
Alle
Hitman - Neuer Kinofilm mit neuem Hauptdarsteller angekündigt
01.12.12
Alle
Im Test: Hitman Absolution
23.11.12
Alle
Hitman - Nächster Teil nicht von IO Interactive
19.11.12
Alle
Hitman: Absolution - Online-Pass noch vor Release abgeschafft
19.10.12
Alle
Hitman: Absolution - Verkleidungen im Video

Letzte Screens zum Spiel



 
Partner: 3DCenter
DVD-Spiel-Film.de
GamePilot
Konsolendealz
MMORPG Spiele
PCGamesDatabase
PlayMore.de
PS3-Test
Speedmaniacs
SpieleRadar.de
trickz.de
TweakPC

Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen!
Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies.

copyright Jörg Benne

?> 1 6