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Test: LEGO Der Herr der Ringe

Mit den Klötzchen-Gefährten kann man viel Spaß haben.
 LEGO Der Herr der Ringe
Der Kino-Hobbit nähert sich mit Olifanten-großen Schritten, da ist die in virtuelle Legosteine gepresste Umsetzung der Herr der Ringe-Trilogie eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich auf den erneuten Besuch in Mittelerde einzustimmen. Was euch während dieser Reise erwartet, soll der folgende Artikel klären.

Wie im Film

Die drei Filme stecken voller atemberaubender Schauplätze und spannender Ereignisse, deren Abbilder natürlich auch im Spiel nicht fehlen dürfen. 18 Levels lassen die Erlebnisse der Gefährten lebendig werden, seien es Begegnungen mit den unheimlichen Nazgûl, die Durchquerung der Minen von Moria oder die legendäre Schlacht um Helms Klamm.
Wie gehabt gibt es eine begehbare Oberwelt mit Eingängen zu den einzelnen Abschnitten, der Star Wars-Bar oder Indys Museum steht hier allerdings eine weit umfangreichere Version mit allerlei Unterregionen, beginnend in Frodos niedlichem Heimatdorf, gegenüber. Schon in diesen Gebieten kann man sich wunderbar die Zeit vertreiben und jede Menge Zeug wie die als Zahlungsmittel dienenden Teilchen aus demolierbaren Objekten sammeln oder sogar diversen Quest-Gebern z.B. ihr verlorenes Hab und Gut zurückbringen, Eilige reisen nach der Aktivierung spezieller Statuen dagegen einfach direkt zu den Eingängen der Levels.
Wer noch keinen anderen Ableger der Reihe gezockt hat (sowas soll es ja seltsamerweise noch geben...), wird übrigens ein paar Erklärungen vermissen, wofür genau die ganzen herumliegenden Fundstücke eigentlich gut sind, alle Kenner fühlen sich hingegen sofort wie zuhause.
Zahlreiche Zwischensequenzen erzählen die Geschichte weiter, die in LEGO Batman 2Weitere Infos eingeführte Sprachausgabe ist da mehr als willkommen. Zwar sprechen die witzige Mimik der Kunststoff-Köpfe und die serientypischen schrägen Slapstick-Einlagen wieder mal für sich, durch Dinge wie Galadriels Worte zu Beginn (das Intro ist ganz nah am Original gehalten) kommt aber einfach noch mehr Herr der Ringe-Atmosphäre auf und die Story ist viel verständlicher. Leider wurden nur für die englische Version all die berühmten Stimmen verwendet, auf Deutsch hören sich die Figuren teils deutlich anders an als gewohnt. Die musikalische Begleitung lässt dagegen dank orchestraler Klänge aus dem echten Soundtrack für Fans nichts zu wünschen übrig.
Putzige Animationen, schick glänzende Plastikfrisuren, schimmernde Oberflächen und farbenfrohe Effekte lassen den Spieler schnell vergessen, dass der Look naturgemäß zur Klobigkeit neigt und auch manche Textur eher simpel daherkommt. Vor allem steckt das Abenteuer voller Details, die zeigen, mit wie viel Liebe die Entwickler an der Einrichtung ihres Klötzchen-Universums arbeiten. Da reiten Hobbits auf fröhlichen Schweinchen durchs Auenland, Figuren legen Tanzeinlagen aufs Parkett oder unverhoffte Gags geben selbst dramatischen Szenen eine ganz neue Wendung.

Alles was Rang und Namen hat

Insgesamt 85 spielbare Charaktere (manche durch die Story verfügbar, andere zum Kaufen bereitgestellt) bevölkern die Spielwelt, darunter einige Varianten der gleichen Helden bzw. Schurken, aber auch viel Abwechslung. Wie üblich spielen die Eigenschaften der Protagonisten eine wichtige Rolle und man muss je nach Situation zum passenden wechseln – kleine Leute, sprich Zwerge und Hobbits, gelangen durch enge Tunnel in abgelegene Bereiche, die sportlichen Elben hüpfen elegant herum und schießen mit Pfeil und Bogen Zielscheiben ab, Gimlis Axthiebe zerschmettern Barrieren, Sam lässt mit seinem grünen Daumen samt Schaufel an Erdflächen Pflanzen aus dem Boden sprießen und vieles mehr.
Neuerdings verfügen die Charaktere über ein Inventar zur Aufbewahrung gefundener Gegenstände, wodurch Puzzles etwas komplexer werden. Durch Hinweise wie Pfeile, die auf das aktuell zu manipulierende Objekt zeigen, hält sich der Anspruch aber in Grenzen. Zumindest wer alles entdecken will, muss aber trotz dieser Hilfen und der Linearität der Levels schon ganz genau hinschauen, so viele Schätze verbergen sich überall. Da vier Augen bekanntlich mehr sehen als zwei, ist Hilfe beim Suchen eine gute Idee – der beliebte Zwei-Spieler-Modus mit freier Ein- und Ausstiegsmöglichkeit darf mal wieder nicht fehlen, leider wurde aber erneut auf eine Online-Unterstützung verzichtet, so dass man nur an einer gemeinsamen Konsole zum Wegschmeißen des Rings losmarschieren kann.
Screen 1
Die Gefährten im LEGO-Look
Screen 2
Hier will ich wohnen
Screen 3
Plastikhobbits unter sich
Screen 4
Zwischendurch gibt es Bosskämpfe
Screen 5
Böser Blick
Screen 6
Schatzfreund Gollum ist natürlich auch mit von der Partie
Screen 7
Mit dem Ent unterwegs
Screen 8
Hier ist ein Versteckspiel angesagt, man beachte den Hobbit-Busch...

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LEGO Der Herr der Ringe

Packshot
Action-Adventure
von Warner Bros. Interactive Entertainment
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCNovember 2012
PS3November 2012
360November 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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