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Test: Anarchy Reigns

Durchschnitt bis ins letzte Detail
 Anarchy Reigns
Große Areale, viele Charaktere, eine eingängige Steuerung sowie einen umfangreichen Multiplayer-Teil – das alles bietet Anarchy Reigns und wird einige Spielerherzen höher schlagen lassen. Aber nicht immer ist alles Gold, was da so glänzt und das, was auf den ersten Blick ein kleiner Hit zu sein scheint, ist beim genaueren Hinsehen etwas ganz anderes.

Schwarz oder Weiß, wir haben die Wahl

Schwierig ist es schon zu Beginn: Was ist Anarchy Reigns denn eigentlich? Ein Beat'em Up? Ein Fighting-Game? Ich würde es am ehesten als Beat‛n‛Slay bezeichnen – was ich auch noch in aller Ruhe erklären werde. Es wird also geprügelt, was entweder im wirren Story-Modus offline und allein funktioniert oder online gegen andere Spieler. Zehn Spielmodi stehen auf dem Programm, wir können allein oder auch im Team antreten, es gibt umfangreiche Bestenlisten, was ja wirklich toll klingt. Und so vielfältig der Online-Modus nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den zweiten Blick ist, so sinnlos erscheint er aufgrund gähnender Leere auf den Servern. Vielleicht ändert sich das irgendwann, wenn mehr Spieler Gefallen an AR gefunden haben, aber bislang ist der Online-Modus eher ein Rohrkrepierer trotz guter Voraussetzungen. Schade, aber es bleibt noch ein Funken Hoffnung.
Die Geschichte, die wir offline als Solist durchspielen, können wir wahlweise als schwarzer oder weißer Held absolvieren – gemeint ist hier nicht die Hautfarbe, sondern die Gesinnung des Charakters. Leider gibt es nur einen Speicher-Slot, wer also eine zweite Karriere startet, um mal einen anderen der drei Schwierigkeitsgrade oder die andere Seite der Medaille auszutesten, der löscht seinen bisherigen Spielstand. Hrmpf. Ein zweiter Speicherplatz hätte wirklich nicht geschadet.

Schlagen und Metzeln leicht gemacht

Wir begeben uns also in eine fiktive Stadt, die recht übersichtlich ist, suchen nach Gegnern und machen sie platt, was nicht sonderlich schwierig ist. Während wir Punkte sammeln, werden Missionen freigeschaltet, doch dazu gleich mehr. Wen wir auch wählen, den schwarzen oder den weißen Weg, das Spiel bleibt dasselbe. Die drei Schwierigkeitsgrade unterscheiden sich auch nur in der Zähigkeit der Gegner, die sich immer gleich dumm verhalten. Das ist auch einer der Gründe, warum das Ganze als Slay-Titel eingestuft wird: Es geht in einigen Missionen nur darum, eine bestimmte Anzahl von Gegnern in einer bestimmten Zeit zu erledigen, da rauschen Gegnerwellen heran und wir prügeln und metzeln uns mal eben durch. Prügeln, weil wir mit den simplen Schlägen oder Tritten, die alle über dieselbe Taste abgerufen werden, um uns schlagen und die Gegner vermöbeln. Metzeln, weil wir je nach Charakter auch noch spezielle Waffen haben, die dafür sorgen, dass wir die Gegner in Stücke schneiden – eine Kettensäge oder ein paar schmissige Messer stehen hier bei den Standard-Charakteren zur Auswahl. Namentlich sind das übrigens Jack oder Leo – Letztgenannter steht für den weißen Weg.
Es gibt zwei Sorten von Missionen: Neben-Missionen, die optional sind, beliebig oft absolviert werden können und nur dazu dienen, das Punktekonto nach oben zu schrauben und so schneller an weitere Missionen zu kommen. Die Story-Missionen können nur einmal absolviert werden, wer scheitert, darf noch einmal ran. Anschließend steht oft ein neuer Charakter zur Verfügung, der dann bei der nächsten Story-Mission statt der Hauptfigur zum Kämpfen ausgewählt werden kann.
Dass das zugegeben nicht ganz neue Spielprinzip keinen vom Hocker reißen wird, ist klar. Leider ist auch die Steuerung abgrundtief simpel, da sie keine Kombos zulässt und somit den Spieler nicht sonderlich beansprucht. Die Bosskämpfe sind zumindest auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad fordernd, ohne das Spiel aus dem Mittelmaß zu reißen.

Wenn es in den Augen brennt, ganz ruhig bleiben

Gut, spielerisch kann Anarchy Reigns nicht wirklich überzeugen, was ist mit der Optik? Hier verhält es sich genauso: Es ist okay, wir befinden uns im Mittelmaß mit den Clipping-Fehlern, sich verhakenden Gegenständen und anderen Kleinigkeiten, welche die Sicht auf das Gesamtbild trüben. Vom Grafikblender sind wir ebenso weit entfernt wie vom Augenkrebs, es ist irgendetwas in der Mitte, das nicht weiter auffällt. Zweckdienlich trifft es am besten, wobei sich das auf fast alles an diesem Spiel bezieht.
Akustisch befinden wir uns auf ähnlichem Niveau, die Musik ist okay, aber es gibt keine Lokalisierung: Von der Sprachausgabe bis zu den Bildschirmtexten ist alles in Englisch. Für den deutschen Markt ist das Spiel vermutlich nicht gedacht, auch wenn es hier erscheint.
Screen 1
In der Stadt kämpfen wir gegen Gegner, um Punkte zu sammeln.
Screen 2
Die Endgegner machen etwas her, sind aber auch nicht die große Herausforderung.
Screen 3
Im späteren Verlauf der Solo-Kampagne darf man zwischen verschiedenen Charakteren wählen.
Screen 4
Manchmal dürfen wir Fahrzeuge benutzen, die sind aber auch schnell unbrauchbar.

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Packshot
Beat´em Up
von Sega, Platinum Games
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PS3Januar 2013
360Januar 2013
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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